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Hameln-Pyrmont: Zahlreiche Unwettereinsätze - Polizei warnt vor glatten Straßen

Gewitter und Starkregen haben seit dem späten Dienstagabend für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Aus dem gesamten Landkreisgebiet waren Notrufe eingegangen. Gemeldet wurden überflutete und verschlammte Straßen, unter Wasser stehende Gärten und vollgelaufene Keller. An der Landesstraße Brockensen –Heyen war ein Baum auf die Straße gestürzt. Vereinzelt kam es auch zu Unfällen, so auch auf der B 217 im Bereich Altenhagen Richtung Hachmühlen. Die Strecke war zeitweise nur einseitig befahrbar. Heute Morgen ist dort ein LKW in eine Leitplanke gerutscht. Durch die Überspülungen kann es dort, aber auch allgemein auf den Straßen weiterhin sehr glatt sein, warnt die Polizei.

Hameln-Pyrmont: Zahl der Berufspendler gestiegen

Die Zahl der Berufspendler im Kreis Hameln-Pyrmont ist gestiegen. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt hin. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Demnach verließen auf dem Weg zur Arbeit im vergangenen Jahr rund 33.000 Menschen regelmäßig die Grenzen des Kreises, das seien 20 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Die Zahl der Berufspendler im Landkreis Hameln-Pyrmont habe damit einen neuen Höchststand erreicht. Eine Hauptursache für den Pendel-Boom sei der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Groß- und Unistädten. Aber genau dort seien in den letzten Jahren besonders viele Jobs entstanden. Die Folge seien immer längere Staus und überfüllte Züge. Strecken von mehr als 50 Kilometern bis zum Arbeitsplatz seien für viele Pendler aus dem Kreis Hameln-Pyrmont mittlerweile gang und gäbe, heißt es von der Gewerkschaft. Dabei gehe nicht nur wertvolle Zeit für Familie, Freunde und Hobbys verloren. Auch die Umwelt leide unter der Fahrerei.

Hameln-Pyrmont: Anzeige bei Staatsanwaltschaft eingegangen

Die Vorwürfe gegen einen Ferkelzuchtbetrieb aus Hameln-Pyrmont beschäftigen jetzt auch die Staatsanwaltschaft in Hannover. Pressesprecher Thomas Klinge hat auf Anfrage von radio aktiv bestätigt, dass die Anzeige der Tierrechtsorganisation Peta gegen den Betrieb gestern bei der Staatsanwaltschaft eingegangen ist. Peta wirft dem Betreiber vor, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Konkret geht es dabei um die Tötung von Ferkeln. Die Tierrechtsorganisation beruft sich dabei auf ein Video, dass sie von bislang anonymen Hinweisgebern erhalten habe. Ob tatsächlich alle Aufnahmen vom hiesigen Betrieb stammen, ist allerdings unklar. Der Betreiber weist die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft will jetzt weitere Informationen von Peta einfordern.Dazu gehört auch das ungekürzte Videomaterial, von dem Auszüge bereits ins Internet gestellt worden sind, und auch die bislang anonymen Hinweisgeber sollen von der Staatsanwaltschaft gehört werden. Die Ermittlungen laufen also. Auch das Kreisveterinäramt ist über die Anschuldigungen bereits informiert. Dessen Untersuchungsergebnisse werden nun an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Zu den Inhalten schweigt das Kreishaus, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt.      

Hameln-Pyrmont: SPD-Politiker bedauern Rücktritt von Landrat Tjark Bartels

Die heimischen SPD-Politiker haben mit Bestürzung auf den Rücktritt von Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels reagiert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung von Ulrich Watermann und Dirk Adomat, Mitgliedern des Landtags, Barbara Fahncke, Unterbezirksvorsitzende und Johannes Schraps, Mitglied des Bundestags bedauerten die Politiker ausdrücklich das Ausscheiden von Bartels aus seinem Amt. Diagnostiziert wurde bei ihm ein schweres Burnout-Syndrom. Als dramatisch bezeichnete Ulrich Watermann die Umstände aus denen Tjark Bartels das Innenministerium gebeten habe, ein Verfahren zur Beendigung des Dienstes in die Wege zu leiten. Als Auslöser für das Burnout nannte Bartels auch die Anfeindungen in den sozialen Medien. In diesem Zusammenhang übte er Kritik am Umgangston in den sozialen Netzwerken. Mit einer Entscheidung des Ministeriums wird voraussichtlich im Oktober bzw. Anfang November 2019 gerechnet. Über einen neuen Kandidaten für die bevorstehende Landtagswahl habe sich die SPD noch nicht verständigt, betont Watermann. Bartels hat seinen Dienst als Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont im Oktober 2013 angetreten.

Hameln-Pyrmont: Landrat Tjark Bartels tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Landrat Tjark Bartels hat um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten. Das hat der Landkreis heute Morgen öffentlich gemacht. Bartels ist bereits seit geraumer Zeit erkrankt. Diagnostiziert wurde bei ihm ein schweres Burnout Syndrom. Jetzt zeichne sich ab, dass mit einer Genesung in absehbarer Zeit nicht zu rechnen sei. Auf ärztliches Anraten habe der Landrat aus diesem Grund das Niedersächsische Innenministerium gebeten, ein Verfahren zur Beendigung des Dienstes aus gesundheitlichen Gründen einzuleiten, heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Bartels hatte seinen Dienst als Landrat von Hameln-Pyrmont am 10. Oktober 2013 angetreten.

Zu seiner aktuellen Situation hat Bartels eine persönliche Stellungnahme aufgenommen, die sie auch auf unserer Facebook-Seite finden.

 

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