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Die Müllabfuhr wird teurer

Im Landkreis Hameln-Pyrmont wird die Müllabfuhr teurer. Das wurde gestern im Ausschuss der Kreisabfallwirtschaft deutlich. Eine Erhöhung der Gebühren im Jahr 2016 scheine unvermeidbar, sagte die Geschäftsführerin der Kreisabfallwirtschaft Sabine Timm. Ein Grund dafür sei der Abzug der britischen Streitkräfte und ihrer Familien. Auch bei den Verkaufserlösen von Altpapier werde es in den nächsten Jahren weniger Einnahmen als bisher geben. Um wie viel die Müllabfuhr teurer wird, ist noch offen. Die Erhöhung solle aber moderat ausfallen, hieß es. Die endgültige Entscheidung über die Gebührenerhöhung fällt die Landkreis-Politik.

Infos über Müll in sieben Sprachen

In Hameln-Pyrmont könnte es bald einen mehrsprachigen Abfallkalender geben. Nachdem die Unabhängigen im Juni einen entsprechenden Antrag gestellt hatten, schlägt die Kreisabfallwirtschaft jetzt vor, einen Flyer in weiteren sieben Sprachen mit den wichtigsten Informationen zur Trennung und Entsorgung von Haushaltsabfällen herauszugeben. Der Migrationsrat empfiehlt den neuen Flyer auf Rumänisch, Bulgarisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch zu verfassen. Zunächst ist eine Startauflage von 5.000 Exemplaren vorgesehen, die etwa 2.500 Euro kosten sollen. Der Kreis-Betriebsausschuss Abfallwirtschaft entscheidet heute über das Vorhaben.

Vom Sommercampus in die Ausbildung

Sieben Jugendliche aus der Region haben durch eine Aktion des Jobcenters Hameln-Pyrmont noch kurzfristig einen Ausbildungsplatz erhalten. Insgesamt nahmen 16 Jugendliche, überwiegend Schulabgänger, an dem Projekt „Sommercampus“ teil. Der Sommercampus setzte sich aus diversen Modulen zusammen wie einer Ausbildungsagentur oder Interviews mit personalverantwortlichen Mitarbeiter von Unternehmen, Institutionen und Jobcenter sowie erlebnispädagogischen Elementen zur Förderung der sozialen Kompetenz. Sieben Jugendlichen konnten nach dem Projekt eine Ausbildung antreten, vier weitere entschieden sich für den Besuch einer weiterführenden Schule.

Schulschwänzen auch im Weserbergland ein Problem

Schulschwänzen wird auch im Landkreis Hameln-Pyrmont zum Problem. Um darauf aufmerksam zu machen, lädt das Bündnis gegen Kinderarmut heute zu einer Informationsveranstaltung ein. Es geht sowohl um das Fehlen im Unterricht, als auch um das Problem, im Unterricht nicht aufmerksam sein zu können. Die Veranstaltung sei für Lehrer und Eltern, aber auch für Jugendliche gedacht, sagte der 1. Vorsitzende des Vereins SAM (Sozial-Aktiv-Menschlich) Werner Heuer. Ziel sei es, für das Thema zu sensibilisieren. Beginn ist um 18.30 Uhr im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume. Der Eintritt ist frei.

Weser wird offenbar noch weiter versalzt werden

Die Weser wird offenbar noch lange durch Salzabwässer belastet werden. Die Einleitungen in Werra und Weser durch den hessischen Düngemittelhersteller K+S sorgen seit Jahren für Proteste. Jetzt haben K+S und das hessische Umweltministerium einen Plan vorgelegt, nachdem die Werra in 60 Jahren Süßwasserqualität erreichen soll. Dazu gehört der Bau einer Pipeline für Salzabwässer in die Oberweser, die 2021 in Betrieb gehen soll. Das stößt bei Anrainern und Politik auf Protest - so auch bei der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug Möller. Derzeit überprüfe das Bundesumweltministerium, ob es K+S wirtschaftlich zugemutet werden könne, eine Entsorgung der Salzabfälle vor Ort durch technische Maßnahmen durchzuführen. Es sei für sie unverständlich, dass nicht auf diese Ergebnisse gewartet wurde, sagte Gabriele Lösekrug Möller.

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