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Mit leichten Rauchvergiftungen mussten zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Stadtoldendorf ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ihre Küche in Brand geraten war. Nachbarn hatten bemerkt, dass aus der Erdgeschosswohnung Rauch austrat. Sie gingen in das Gebäude und traten die Tür der betroffenen Wohnung ein. Dort trafen sie auch auf den 28jährigen Mieter der Wohnung und dessen Bekannten, die dann sofort allesamt das Gebäude verließen. Ursache des Küchenbrandes dürften nach ersten Ermittlungen entzündete Essensreste auf der heißen Herdplatte gewesen sein. Die Feuerwehr Stadtoldendorf konnte den Küchenbrand zwar schnell löschen, aber nicht verhindern, dass ein Gesamtschaden von ca. 20.000 EUR entstand.

Kriminalhauptkommissar Manfred Hellmich löst den bisherigen Leiter, Kriminalhauptkommissar Alexander Knepper, ab. Während Knepper wieder in den Stab der Polizeidirektion Göttingen tritt, wurde Hellmich aus Hameln zum Polizeikommissariat nach Holzminden versetzt. Er wurde jetzt vom Leiter der Polizeiinspektion, Kriminaldirektor Ralf Leopold in sein neues Amt eingeführt und den Mitarbeitern vorgestellt. Hellmich habe einen breiten Erfahrungsschatz und sei innerhalb der Polizei sehr gut vernetzt, sagte Leopold.

Nach umfangreichen Vernehmungen und Ermittlungen wurden jetzt vier Tatverdächtige im Alter von 17 bis 20 Jahren ermittelt, die für insgesamt vier Sachbeschädigungen und zwei Diebstähle aus geparkten PKW verantwortlich sein sollen. Dabei handelte es sich um die Zerstörung einer Scheibe einer öffentlichen Toilette sowie das Zerschlagen einer Glaskuppel einer Straßenlaterne in der Bodenwerderaner Innenstadt und um Beschädigungen an geparkten Fahrzeugen. Darüber hinaus wurden zwei geparkte PKW in Hehlen aufgebrochen und Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren entwendet sowie Benzin abgezapft.

Dem mutigen und couragierten Auftreten einer Angestellten der Spielhalle "Casino Royal" in Holzminden war es im vergangenen April zu verdanken, dass der maskierte Räuber ohne Beute flüchten musste. Jetzt gelang es den Ermittlern des Holzmindener Polizeikommissariats auch, den Täter zu ermitteln. Am Sonntagnachmittag des 06. April diesen Jahres hatte ein maskierter Täter mit einem Schlagstock bewaffnet die anwesende Angestellte bedroht und die Herausgabe der Tageseinnahmen verlangt. Nachdem die couragierte Frau laut "Überfall" rufend den Täter "in die Flucht geschlagen" hatte, war der Mann zunächst trotz der Verfolgung eines anwesenden Gastes unerkannt entkommen. Auf der Flucht hatte sich der Räuber seiner Oberbekleidung entledigt, die wenig später in einer Mülltonne aufgefunden werden konnte. Im Zusammenhang mit der markanten Oberbekleidung und der durch die Überwachungskamera gelieferten Bilder, konnte der Mann nun ermittelt werden. Eine veranlasste vergleichende DNA-Untersuchung bestätigte auch eindeutig die Täterschaft des 25jährigen Mannes, der zur Tatzeit noch in Holzminden wohnhaft war, sich zwischenzeitlich aber nach Seesen abgesetzt hatte. Der Mann, der auch bereits in der Vergangenheit im Bereich der Eigentumskriminalität aufgefallen war, wird sich nunmehr demnächst wegen versuchten schweren Raubes zu verantworten haben.

Ein 43-Jähriger aus Holzminden ist in die Psychiatrie eingeliefert worden, weil er seinen eigenen Hund aus Verärgerung getötet und eine Nachbarin mit einem Messer bedroht hat. Auslöser war wohl sein Hundesteuerbescheid, so die Polizei Holzminden. Der Mann war davon überzeugt, dass ihn die Nachbarin bei der Kommune wegen nicht gezahlter Steuern für seinen Hund angezeigt hatte. Große Aufregung am gestrigen Abend gegen 17:30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Theodor-Storm-Straße in Holzminden. Mitbewohner des Hauses hatten die Polizei alarmiert, nachdem der 43-jährige Wohnungsnachbar eine 51-jährige Frau mit einem Küchenmesser bedroht und sie dabei leicht verletzt hatte. Die Frau konnte den erheblich alkoholisierten Mann aus dem Flur vor die Wohnungstür drängen und die Tür schließen. Daraufhin stach der Mann mehrere Male heftig in die Wohnungstür und beschädigte sie dabei. Bei dem Angriff auf die 51-jährige im Wohnungsflur lief der Hund der Frau aus der Wohnung bzw. aus dem Haus, was nun den Mann dazu veranlasste, laut schreiend hinter dem Hund herzulaufen, um diesen zu töten. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann gegen 19.00 Uhr unweit seiner Wohnung vorläufig festgenommen werden. Die Polizei hat den Ablauf rekonstruiert: Als der Steuerbescheid bei dem Mann eingetroffen war, hatte er seinem Hund mit dem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten , so dass der Hund verblutete. Anschließend suchte er wieder das Wohnhaus auf, um sich an der Wohnungsnachbarin zu rächen. Der 43-Jährige, der erheblich unter Alkohol stand und in der Vergangenheit bereits wegen einiger Körperverletzungsdelikte auffällig geworden war, wurde in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik eingeliefert. Die Ermittlungen dauern noch an.

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