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Polle: Radweg bei Polle muss gesperrt werden

Im Landkreis Holzminden muss der Weser-Radweg zwischen Forst und Polle gesperrt werden. Als Grund wird das Buchensterben auf dem Kapenberg genannt. Der Radweg führe zu dicht an dem Steilhang mit seinen 150 Jahre alten Buchen entlang, sagt der Pressesprecher des Landkreises Holzminden, Peter Drews. Die Gefahr, dass Äste fallen, steige jeden Tag. Der betroffene Streckenabschnitt ist etwa dreieinhalb Kilometer lang. Für die Zeit der Sperrung soll der Radweg auf die andere Weserseite verlegt werden. Wann genau die Sperrung eingerichtet wird, stand Dienstag (20.08.) noch nicht fest.

Buchhagen: 100 Teilnehmer beim Erörterungstermin zur geplanten Deponie am Ith

Seit Monaten ist die geplante Deponie im Steinbruch zwischen Lauenstein und Bisperode ein heiß diskutiertes Thema. Bis Anfang August konnten Gegner ihre Einwendungen beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover einreichen. Gestern (14.08.) hatte das Gewerbeaufsichtsamt zu einem Erörterungstermin nach Buchhagen geladen. Den Gegnern die Einwendungen erhoben haben, haben jetzt die Möglichkeiten ihre Bedenken zu erläutern. Rund 100 Personen haben an dem Termin teilgenommen. Erörtert zum Beispiel, der Lärm durch hohes LKW aufkommen, Trinkwasserquellengefährdung aber auch die Abdichtung der 100 Meter hohen Steilwand im Steinbruch war Thema. Einer der Gegner ist die Firma Fischer, die eine Deponie ganz in der Nähe, in Betheln, betreibt und die gleichen Müllgüter aufnimmt, die auch die geplante Deponie der Hannoverschen Basaltwerke zwischen Bisperode und Lauenstein aufnehmen soll. Die Unterlagen auf denen der Bedarf einer Deponie an dieser Stelle fuße seien völlig veraltet, kritisiert der Anwalt der Firma Fischer Stefan Kopp-Assenmacher. Auch das Gewerbeaufsichtsamt räumte beim Erörterungstermin ein, dass einige Unterlagen nicht dem aktuellen Stand entsprechen würden und daher noch eingehend geprüft werden müssen. Mit einer schnellen Entscheidung, ob aus dem Steinbruch am Ith eine Deponie wird, ist vorerst nicht zu rechnen.

Bodenwerder: Erörterungstermin zu Deponie-Planungen

In Buchhagen bei Bodenwerder findet heute ein Erörterungstermin zur geplanten Deponie im Steinbruch am Ith statt. Im Mittelpunkt stehen dabei Einwendungen, die beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover gegen das Projekt der Hannoverschen Basaltwerke eingereicht wurden. In den rund 40 Einwendungen werden vorwiegend Umweltaspekte angeführt, wie zum Beispiel eine mögliche Verschlechterung des Trinkwassers. Zudem befürchte man von Seiten der Gegner auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch die Transporte. Die Einwendungen kommen zum größten Teil von Privatleuten, aber auch den beiden Umweltverbänden NABU und BUND. Und auch ein Unternehmen hat nach Auskunft der Behörde Einwände beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt eingereicht.

Holzminden: Zwei Unfälle mit führerlosen Fahrzeugen

In Holzminden wurde die Polizei gestern gleich zweimal zu Verkehrsunfällen gerufen, bei denen sich führerlose Fahrzeuge selbstständig gemacht haben. Gegen 18.00 Uhr war ein PKW trotz angezogener Handbremse durch eine Hecke auf ein Grundstück gerollt und erst an der Hauswand zum Stehen gekommen. Die Fahrerin hatte sich zur Zeit des Unfalls in einer Kleingartenkolonie aufgehalten. Bereits am Mittag war in Bevern ein abgestellter Wagen gegen ein Verkehrsschild gerollt. Die Polizei weist aus diesen Anlässen noch einmal auf die „Sorgfaltspflicht beim Ein- und Aussteigen“ hin - dazu gehört auch, Fahrzeuge beim Verlassen gegen mögliches Wegrollen zu sichern.

Holzminden: Die Polizei sucht den Fahrer eines roten Kleinwagens und Unfallzeugen

Bereits am vergangenen Donnerstag kam es gegen 12.50 Uhr in der Holzminderner Bahnhofstraße, Ausfahrt zum "Philipps"-Sonderpostenmarkt, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem fahrradfahrenden Kind und einem roten Kleinwagen. Der 11-Jährige war mit seinem Rad auf dem Gehweg der Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof unterwegs, als das Fahrzeug den Parkplatz verließ. Im Bereich der Ausfahrt kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde das Mountainbike des Jungen am Vorderrad beschädigt. Der Fahrzeugführer, ein ca. 50 Jahre alter, 180 cm großer Mann mit graumelierten Haaren und Bart, erkundigte sich mit den Worten "alles gut ?" nach dem Gesundheitszustand des Fahrradfahrers. Nachdem er ihm 5 EUR für die Behebung der Schäden an seinem neuwertigen Fahrrad gegeben hatte, entfernte sich der Fahrzeugführer vom Unfallort. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen den Autofahrer. Sowohl der Fahrzeugführer als auch mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Holzminden, Tel.: 05531-9580, in Verbindung zu setzten.

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