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Rinteln: Verkehrsordnungswidrigkeit mit Ankündigung

Aus dem Polizeibericht: Am Dienstag, dem 5. Juli, kommt es in der Mindener Straße zu einem Feuerwehreinsatz, bei dem ein brennender Gartenschuppen von den eingesetzten Feuerwehren gelöscht werden muss. Der Brand droht auf das Wohngebäude überzugreifen. Eine Situation, in der wohl jeder Verkehrsteilnehmer großes Verständnis dafür haben müsste, dass zur Sicherheit an der Einsatzstelle der Verkehr auf der Mindener Straße gesperrt werden muss. Nicht so ein Anlieger der Mindener Straße. Der versuchte am Absperrfahrzeug der Polizei vorbei zu fahren und wurde von den Beamten dabei gestoppt. Auf Ansprache zeigte er sich unverständig und kündigte an, dass er, wenn er die Mindener Straße nicht befahren könne, eben einen gesperrten Weg fahren würde, um nahe an sein Zuhause zu kommen. Obwohl der 76-jährige augenscheinlich in der Lage war, auch einen kurzen Fußweg auf sich zu nehmen, befuhr er - wie angekündigt - den gesperrten Weg. Jetzt wurde gegen ihn eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und dabei gibt es für die Verwaltungsbehörde übrigens auch die Möglichkeit, den allgemein gültigen Satz von 55 Euro zu erhöhen, da es sich um eine vorsätzliche Begehung handelte.

Niedernwöhren: Cannabisplantage entdeckt

Bei einer Durchsuchung eines landwirtschaftlichen Anwesens in Niedernwöhren hat die Polizei knapp 1000 Cannabispflanzen entdeckt. Der Durchsuchung ging ein Zeugenhinweis voraus. Ein Mann war durch Zufall auf die professionelle Plantage gestoßen und hatte sich an die Polizei Stadthagen gewandt. Bei der Durchsuchung wurden in mehreren Räumen knapp 1000 Cannabispflanzen sowie das dazu erforderliche technische Equipment und eine professionelle Belüftungs- und Bewässerungsanlage gefunden. Ein 22-jähriger Mann versuchte vom Tatort zu flüchten, konnte aber von den Polizeibeamten festgenommen werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich noch gegen drei weitere Personen im Alter von 26 - 52 Jahren ein Tatverdacht. Gegen die vier Männer wird derzeit wegen illegaler Herstellung von Cannabis in nicht geringer Menge ermittelt.

Obernkirchen: Nach Tötungsdelikt - Zeugenaufruf von Staatsanwaltschaft und Polizei

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Obernkirchen haben Staatsanwaltschaft und Polizei heute weitere Informationen veröffentlicht. Die Ermittler hoffen, so weitere Hinweise zur Tat zu bekommen. Hintergrund ist, dass die 75-jährige Geschäftsfrau unbekleidet in ihrem Geschäft aufgefunden wurde. Trotz intensiver Ermittlungen, ist bislang nicht bekannt, welche Kleidung die Getötete am Tattag getragen hat. Gesucht werden jetzt Zeugen, die die 75-Jährige am Tattag, also am Montag 27. Juni in ihrem Geschäft aufgesucht oder auch anderenorts gesehen haben. Die Polizei bittet Personen, die Hinweise auf die Bekleidung des Opfers geben können, sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Wer zufällig augenscheinlich sorglos entsorgte Damenbekleidung in Obernkirchen findet, sollte diese nicht anfassen, unverzüglich die Polizei informieren und vor Ort bleiben, bis die Beamten eintreffen. Darüber hinaus wird um Hinweise von Personen gebeten, die zur Mittagszeit verdächtige Beobachtungen im Nahbereich des Geschäfts an der Neumarktstraße gemacht haben. Zur Entgegennahme der Hinweise wurde ein eigenes Hinweistelefon eingerichtet: 0172/2628714. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der angegebenen Telefonnummer zu melden.

Bückeburg: Verletzter Storch gerettet

Gegen 16.30 Uhr meldete eine Anwohnerin der Eveser Straße in Petzen der Polizei Bückeburg einen jungen Storch, der bereits einige Zeit auf einem Hof herumspazierte. Der Storch machte auf die Meldende einen kranken Eindruck, da das Tier komische Laute von sich gab. Die Beamten konnten den Storch an beschriebener Stelle antreffen. Allerdings war dieser so gar nicht damit einverstanden, "in Gewahrsam" genommen zu werden. Der augenscheinlich erschöpfte Vogel war allerdings kaum noch flugfähig, sodass er durch geschicktes Vorgehen mit einer Decke eingefangen und in eine große Transportbox verfrachtet werden konnte. Anschließend wurde der Storch von der Polizei zu der Wildtierstation Sachsenhagen verbracht, wo das Tier wieder aufgepäppelt werden soll. Wenn alles gut verläuft, wird das Jungtier danach wieder zu seinem Storchennest in Petzen "entlassen".

Weserbergland: Mordkommission "Weser" weitet Fahndung aus - Flugblattaktion an der A 2

Auf der Suche nach dem Tatverdächtigen, der am Samstag in Kalletal einen Mann mit einer Axt erschlagen haben soll, weitet die Polizei ihre Fahndungsmaßnahmen aus. Nach den bisherigen Ermittlungen erscheint es möglich, dass der 36-Jährige Kontakt zu osteuropäischen Fernkraftfahrern und anderen Reisenden sucht oder gesucht hat, um als Anhalter oder auf anderen Wegen seine Flucht weiter fortzusetzen. Daher wird die Polizei heute Nachmittag Flugblätter auf Raststätten und Parkplätzen entlang der A2 zwischen Bielefeld und Hannover verteilen. Die Fahndungsblätter beinhalten die bisher veröffentlichten Bilder des Tatverdächtigen sowie Informationen zum Sachverhalt und Handlungsaufforderungen in den vier Sprachen Deutsch, Polnisch, Russisch und Tschechisch. Da aber auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Tatverdächtige weiterhin im Raum Kalletal aufhält, hat die Polizei auch in diesem Bereich Maßnahmen angekündigt. Die Polizei bittet erneut darum, den Gesuchten bei Antreffen nicht anzusprechen und in diesen Bereichen keine Anhalter mitzunehmen. Hinweise zum möglichen Aufenthaltsort nimmt die Mordkommission „Weser“ (0521/545-4646) oder auch jede andere Polizeidienststelle unter der Notrufnummer 110 entgegen.

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