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Schaumburg: Betrug via Messengerdienst

Im Bereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ist es erneut zu Betrugsstraftaten mit dem Messengerdienst WhatsApp gekommen. In zwei von vier Fällen blieb es beim Betrugsversuch. Unter anderem überwies eine 74-jährige Rintelnerin ihrer vermeintlichen Tochter, die sich unter einer angeblich neuen Telefonnummer gemeldet hatte, drei Geldbeträge in vierstelliger Höhe an zwei unterschiedliche deutsche Konten. Der Hausbank der Geschädigten war es möglich, zwei von drei Überweisungen rückgängig zu machen. In der Gemeinde Hoya verhinderte ein aufmerksamer Bankmitarbeiter einen ähnlichen Betrugsversuch bei einer 78-jährigen Frau. In Sachsenhagen und Lindhorst überwiesen eine 78-jährige und eine 68-jährige Frau jeweils Geld an ihren angeblichen Sohn, der sich mit einer unbekannten Telefonnummer per WhatsApp meldete. In einem Fall konnten die Beträge bereits von der Hausbank zurückgebucht werden.

Rinteln: "Schockanruf" - Sparkassenmitarbeiter verhindert Goldübergabe

Einem aufmerksamen Mitarbeiter der Sparkasse Schaumburg hat es eine 82-jährige Rintelner zu verdanken, dass sie (am vergangenen Freitag)  nicht Opfer einer Bande von sogenannten "Schockanrufern" wurde. Der Anrufer teilte der Rintelnerin mit, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und dabei eine Frau getötet wurde. Daher sollte die 82-Jährige sofort 180.000 Euro in Gold von der Bank abholen und beim Amtsgericht in Bielefeld hinterlegen. Ein Kurier sollte das Gold abholen und zum Amtsgericht bringen. Einem Sparkassenmitarbeiter war die Kundin bekannt und die Masche des Betrugs auch. Daher machte er sich mit seinem Wagen auf den Weg, um die 82-Jährige zur Polizei zu begleiten. Noch während der Sachverhaltsaufnahme bei der Rintelner Polizei meldeten sich die Betrüger erneut und der angebliche "Kommissar Möller" musste dann feststellen, dass die "richtige Polizei" am Telefon war. Das Gespräch wurde beendet. Nun laufen die Ermittlungen der Polizei zu diesem Fall.

Obwohl immer wieder davor gewarnt wird, sich bei solchen Anrufen immer erst einmal mit den angeblich unfallverursachenden Kindern in Verbindung zu setzen, fallen besonders ältere Menschen wieder und wieder auf die Masche herein. Deshalb noch einmal der dringende Rat der Polizei: "Rufen Sie ihre Kinder an, die angeblich einen Unfall verursacht haben sollen, oder teilen Sie den Sachverhalt der richtigen Polizei vor Ort mit und frage nach, ob es einen solchen Vorfall gegeben hat. Ein großes Lob der Polizei gilt natürlich in diesem Fall auch der Sparkasse Schaumburg, deren Mitarbeiter genau richtig handelte und die Kundin vor einem großen finanziellen Verlust bewahrte.

Weserbergland: 100 km Wandern heute (28.05.) bei Extremsportveranstaltung "Megamarsch Weserbergland"

Lokaler Kooperationspartner ist das "Touristikzentrum Westliches Weserbergland“. Es werden über 900 Teilnehmer erwartet. Das Ziel: 100 km in 24 Stunden erwandern. Ab 16 Uhr wird in maximal 250 Teilnehmer großen Gruppen im 15 Min.-Takt gestartet. Der Start befindet sich auf dem Marktplatz in Rinteln. Von da aus führt der Rundkurs bis Emmerthal nach Hameln, an Hessisch Oldendorf vorbei und zurück nach Rinteln. Mit 1.300 Höhenmetern liegt der Megamarsch Weserbergland auf Platz zwei aller Megamärsche (in Bezug auf die Höhenmeter). Während der Strecke ermöglichen sich Blicke über Rinteln oder auch bis nach Porta Westfalica. Der Megamarsch sei eine Herausforderung für Körper und Geist, heißt es von den Veranstaltern. 30-35% der Teilnehmer erreichen im Durchschnitt beim 100er das Ziel. Im Ziel gibt es unter anderem eine Urkunde und eine Medaille. Ab 40 km gibt es eine Urkunde beim Ausstieg. Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Der Megamarsch findet dieses Jahr 18 Mal in Deutschland, sowie einmal auf Mallorca statt.

Steinbergen: Im Rintelner Ortsteil Steinbergen kam es zu einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus

In der Zeit von Montag (23.05.) 22. Uhr bis Mittwoch (25.95.) 0 Uhr versuchten bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Bachstraße in Steinbergen zu gelangen. Sie scheiterten aber an der massiven Bauweise des Hauses, so dass es bei einem Versuch blieb. Es entstand trotzdem ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Hinweise zu diesem Einbruchversuch nimmt die Polizei Rinteln (unter Tel. 05751/95450) entgegen.

Rinteln: Bei einem Verkehrsunfall ist eine Radfahrerin verletzt worden

Am Freitag kam es um 11.15 Uhr in Rinteln an der Einmündung Extertalstraße zur Seetorstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 77-jähriger Rintelner befuhr mit seinem Pkw die Extertalstraße in Richtung der Einmündung Seetorstraße und wollte nach rechts in diese in Richtung Innenstadt einbiegen. Hierbei übersah er eine vorfahrtsberechtigte 54-jährige Rintelnerin, welche mit ihrem Fahrrad die Seetorstraße in Richtung Innenstadt befuhr. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Pkw und Fahrrad, wobei die 54-Jährige leicht verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.

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