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Rinteln: Missbrauchsopfer wendet sich nach 50 Jahren an Kirche

Vor 50 Jahren soll der damalige Superintendent des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, Kurt Eckels, einen Jungen sexuell missbraucht haben, schreibt die Dewezet. Erst jetzt wandte sich das damals 14 Jahre alte Opfer mit seinem Fall an die Kirche. Der Kirchenkreis geht davon aus, dass der mittlerweile verstorbene Geistliche auch andere Schutzbefohlene missbraucht oder zu missbrauchen versucht hat. Deswegen seien bereits mehr als 300 ehemalige Konfirmanden der Jahrgänge 1965 bis 1976 – der Dienstzeit von Eckels – angeschrieben worden. In dem Brief, der der Schaumburger Zeitung vorliegt, räumt der aktuelle Superintendent Andreas Kühne-Glaser eine Mitschuld der evangelischen Kirche ein, dass so viele zu Opfern sexuellen Missbrauchs wurden und sich viele Betroffene nie gemeldet hätten. Weiter soll es in dem zweiseitigen Brief heißen, die Kirche habe viele Jahrzehnte oft nicht richtig hingesehen und nicht reagiert.

Rinteln: Anmeldefrist für Sommeruni um ein paar Tage verlängert.

Noch bis zum 27. Mai können sich Jugendliche anmelden, um an den Hochschulorientierungstagen der Sommer-Universität Rinteln vom 18. bis 21. Juni teilzunehmen. Frühzeitige Berufsorientierung sei wichtig, um fundierte Entscheidungen für das Berufsleben treffen zu können, sagt der Dezernatsleiter für Erneuerbare Energien/Umwelt/Wirtschaft und regionale Entwicklung beim Landkreis Hameln-Pyrmont, Andreas Manz. Neben Universitäten und Fachhochschulen stellen sich während der Sommeruni auch heimische Unternehmen vor. Das stärkt langfristig die heimische Wirtschaftsregion, hofft Manz.
An der Sommeruni in Rinteln können Jugendliche ab 16 Jahre teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler der Landkreise Schaumburg, Holzminden, Nienburg und Hameln-Pyrmont beträgt die Teilnehmergebühr 76,- Euro (gegenüber sonst 90,- Euro). Weitere Informationen und das Anmeldeformular unter www.sommeruni-rinteln.de. Ansprechpartnerin: Bernadette Unger-Knippschild, Telefon 05751 89020.

Stadthagen: 7-Jähriges Mädchen bei Verkehrsunfall getötet

Eine Grundschülerin ist heute in Stadthagen auf dem Schulweg von einem Lastwagen erfasst und dabei getötet worden. Die Siebenjährige war laut Polizei mit dem Fahrrad unterwegs, als sie an einer ampelregelten Einmündung von dem abbiegenden Lkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Das Mädchen starb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bückeburg wurde der Lkw zunächst für eine Untersuchung sichergestellt.

Hameln-Pyrmont / Schaumburg: Bankenfusion noch in diesem Jahr

Die Volksbank Hameln-Stadthagen und die Volksbank Bad Münder wollen noch in diesem Jahr fusionieren. Ende des letzten Jahres hatten die Vorstände der beiden Banken möglichen Fusionsgedanken eine Absage erteilt. Jetzt hat die Volksbank Bad Münder den Anstoß zu einem Zusammenschluss gegeben, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Markwirth. Die Volksbank Hameln-Stadthagen ist weniger aus wirtschaftlichen, sondern mehr aus strukturellen Gründen für diese Fusion, so Vorstandsvorsitzender, Michael Joop. Fusionsbedingte Kündigungen soll es nicht geben, allerdings sollen mittelfristig Möglichkeiten der Altersteilzeitregelung nutzen, kündigt Joop an. Für die Mitarbeiter der Volksbank Hameln-Stadthagen stehen keine großen Änderungen an, die Mitarbeiter der Volksbank Bad Münder müssen damit rechnen zum Teil an anderen Standorten eingesetzt zu werden. Filialschließungen sind vorerst nicht angedacht. Der zukünftige Name der beiden Volksbanken soll Volksbank Hameln-Stadthagen sein.

Bundespolizist aus Schaumburg muss vor Gericht

Wegen des Besitzes von Kinderpornographie hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen einen 40-jährigen Bundespolizisten erhoben. Vor knapp einem Jahr hatten zwei Kollegen Strafanzeige erstattet und dem Beamten vorgeworfen, auf der Wache in Hannover Flüchtlinge im Polizeigewahrsam misshandelt zu haben. Dieses Verfahren sei mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Es habe keine Anhaltspunkte für systematische Misshandlung gegeben. Im Laufe der Untersuchungen war allerdings kinder- und jugendpornographisches Bild- und Videomaterial bei dem Mann gefunden worden.

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