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Lügde: Erstes Urteil im Missbrauchsfall

Im Missbrauchsfall ist in einem abgetrennten Verfahren gegen einen Mann aus Stade eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren verhängt worden. Vor dem Landgericht Detmold hat die Jugendschutzkammer den Mann gestern Abend wegen Anstiftung zu schwerem sexuellen Kindesmissbrauch, Beihilfe zum Kindesmissbrauch und Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften verurteilt. Seine Gesamtfreiheitsstrafe beläuft sich auf 2 Jahre auf Bewährung. Das Gericht wertete das bereits am ersten Prozesstag erfolgte Geständnis des bislang nicht vorbestraften Heiko V. zugunsten des 49-Jährigen. Er soll im Zeitraum von 2010 bis 2011 an mindestens vier Webcam-Übertragungen vom Missbrauch von Kindern auf dem Campingplatz in Lügde teilgenommen haben. Das Verfahren gegen die zwei Hauptangeklagten wird am 1. August in Detmold fortgesetzt.

Lügde: Stadt soll insektenfreundlich werden

Die Stadt Lügde soll insektenfreundlich werden – dafür setzt sich auch die auch die CDU vor Ort ein. Zusammen mit dem Umweltverband Nabu, dem Staatsbad und der Stadt Bad Pyrmont, sowie Lügder Ausschussmitgliedern hat es ein erstes gemeinsames Treffen gegeben, um Ideen zu sammeln und Projekte anzuschieben. An dem Treffen haben auch die Gärtner aus den Bauhöfen teilgenommen. Sie sollen die Ideen für Insektenfreundlichkeit auf den öffentlichen Flächen umsetzen. Auch Landwirte sollen in die Überlegungen eingebunden werden, sagt Ratsfrau Ute Schaper, die bei Fahrten über das Land aber schon Fortschritte sieht. Zudem gebe es bereits Konzepte für eine insektenfreundliche Gestaltung der Flächen an der Johannes Gigas Schule und auch für geplante Neubaugebiete in Lügde.Anwohner sollen mit Schildern über nicht gemähte Blühwiesen informiert werden und im kommenden Jahr können sie sich Samen für insektenfreundliche Blumen bei der Stadt abholen, so die Idee. Zwischen den Bäumen der Streuobstwiese soll nicht mehr ständig gemäht werden und Anwohner sollen angehalten werden, sich das Obst dort abzuholen. Vielleicht demnächst auch Kräuter, denn auch die sollen angepflanzt werden. Alles in allem gibt es bereits ein Rundumpaket an Ideen und Aktivitäten. Die Kosten könne sie derzeit nicht genau beziffern, aber es müsse nicht unbedingt erheblich mehr kosten.

Lügde: Fortsetzung des abgetrennten Verfahrens im Lügder Missbrauchsfall

Am Mittwoch Nachmittag (17 Uhr) wird das abgetrennte Verfahren im Lügder Missbrauchfall gegen einen Mann aus Stade fortgesetzt. Möglicherweise wird dann auch bereits ein Urteil gegen den Mann gesprochen. Der Mann soll sich in Webcam-Übertragungen angesehen haben, wie den Minderjährigen von den 2 Haupttätern auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen schwere Gewalt angetan wurde. Außerdem soll der Mann teilweise auch zu den Taten angestiftet haben.

Lügde: Pause im Prozess wegen Kindesmissbrauch

Nach dem 5. Prozesstag zum Lügder Missbrauchsfall steht jetzt eine Verhandlungspause an. Der Prozess gegen die zwei Hauptangeklagten wird erst am 1. August fortgesetzt.

Das abgetrennte Verfahren gegen einen dritten Angeklagten aus Stade wird dagegen bereits am 17. Juli (17 Uhr) fortgesetzt. Möglicherweise wird dann auch schon ein Urteil gegen den Mann gesprochen.

Detmold: 5. Prozesstag im Missbrauchsfall

Am Landgericht Detmold ist der Prozess zum Lügder Missbrauchsfall am Freitagnachmittag mit weiteren Zeugenaussagen fortgesetzt worden. Es war der mittlerweile 5. Prozesstag zum hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen. Unter den Zeugen war gestern auch die frühere Pflegetochter des Angeklagten Andreas V., für die das Jugendamt Hameln-Pyrmont zuständig war. Die heute Achtjährige soll bestätigt haben, dass alle ihre Angaben bei der Polizei im Rahmen der Ermittlungen richtig seien. Um das Mädchen vor einer erneuten Traumatisierung zu schützen, waren die beiden Angeklagten bei der Befragung des Mädchens nicht im Saal anwesend. Dagegen hatten die Mandantinnen der Hamelner Opferanwältin Anke Blume eine Aussage im letzten Moment abgelehnt, und ihre Anwältin stattdessen eine Erklärung verlesen lassen. Darin sei deutlich geworden, welche Auswirkungen Missbrauchstaten auch langfristig für die Opfer haben, so Blume. Der Prozess wird am 01. August mit weiteren Zeugenvernehmungen fortgesetzt.

 

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