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Weserbergland: Stellungnahme zu den verschwundenen Beweismitteln im Lügder Missbrauchsfall

Die Staatsanwaltschaft Detmold hat heute eine Stellungnahme zu den verschwundenen Beweismitteln im Lügder Missbrauchsfall herausgegeben. Demnach wurde die Staatsanwaltschaft erstmals letzte Woche Mittwoch (13.02.2019) mündlich darüber informiert, dass 155 sichergestellte CDs und DVDs nicht mehr auffindbar seien. Die schriftliche Meldung sei einen Tag später eingegangen. Demnach wurde das Fehlen zweier Asservate am 30. Januar bemerkt, als Asservate in einen eigens für die Ermittlungskommission Camping eingerichteten Raum im Gebäude der Kreispolizeibehörde Lippe umgelagert werden sollten. Es handelt sich dabei um zwei Behältnisse - eine schwarzen Mappe und einen Aluminiumkoffer – mit CDs und DVDs. Die Asservate seien nicht wieder aufgefunden worden. Seit Mittwoch 20.02.2019 seien Beamte des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen damit beschäftigt, bei nach den Asservaten zu suchen bzw. deren Verbleib zu klären. Die CDs und DVDs seien anscheinend kurz vor Weihnachten in einem Auswerteraum der Polizei gesichtet worden. Insbesondere sei die Möglichkeit überprüft worden, dass die Datenträger versehentlich mit Asservaten aus anderen Verfahren vermischt und an die dafür zuständigen Stellen abgegeben wurden. Eine Nachschau in den Asservatenkammern der Staatsanwaltschaft Detmold und des Polizeipräsidiums Bielefeld sei aber ergebnislos geblieben, heißt es in der Stellugnnahme der Staatsanwaltschaft.

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