Lügde: Bezirksverband Detmold der GdP steht hinter Kollgen der Kreispolizeibehörde Lippe

Veröffentlicht am Donnerstag, 14. März 2019 11:58

Der Bezirksverband Detmold der Gewerkschaft der Polizei (GdP) stellt sich hinter die Kolleginnen und Kollegen der Kreispolizeibehörde Lippe. Dass bei den Ermittlungen zum Missbrauchsfall auf dem Campingplatz Lügde Fehler passiert sind, sei nicht von der Hand zu weisen, sämtliche Beschäftigte der Kreispolizeibehörde Lippe unter Generalverdacht zu stellen sei absolut inakzeptabel, betont der GdP Bezirksvorsitzende Michael Schröter. Öffentliche Äußerungen des Innenministers Reul sowie des Sonderermittlers über die Vorgänge in Lippe, in denen u.a. von „[…] beispiellosem Polizeiversagen […]“ gesprochen wurde, wurden von der Gewerkschaft als völlig undifferenzierte Pauschalverdächtigungen und klare Vorverurteilungen ohne Rücksicht auf Verluste wahrgenommen. Aussagen wie, „[…]das hätte meine Oma besser hinbekommen[…]“, seien ein Schlag ins Gesicht aller Polizeibeamten, so Schröter weiter. Des Weiteren kritisiert die GdP in einer Pressemitteilung die schlechte personelle Ausstattung der Polizei in NRW. Der permanenten Überlastung seien dann irgendwann auch Fehler geschuldet. Die GdP fordert von NRWs Innenminister Reul sich hinter seine Polizistinnen und Polizisten stellen, solange die Ursachen und Schuldigen nicht zweifelsfrei feststehen.