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Niedersachsen: DGB legt Rentenreport vor

Mehr als jeder siebte der niedersächsischen Rentnerinnen und Rentner ist von Altersarmut betroffen. Dies belegt der aktuelle Rentenreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Der gewerkschaftliche Dachverband dringt deshalb auf eine Stärkung der gesetzlichen Rente. Frauen sind insgesamt stärker von Altersarmut bedroht als Männer. Besonders alarmierend ist die Lage derjenigen, die wegen gesundheitlicher Probleme nur noch eingeschränkt oder gar nicht arbeiten können. Der DGB fordert deshalb, die gesetzliche Rente deutlich zu stärken. Dazu sollte das Rentenniveau langfristig wieder auf 50 Prozent steigen. Die Grundrente müsse schnellstens Gesetz werden und Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten müssten komplett entfallen. Das beste Mittel gegen Altersarmut sei sozialversicherungspflichtige, tarifgebundene Arbeit. Werkverträge, Leiharbeit, Befristungen, Minijobs und Niedriglöhne müssen deshalb konsequent reguliert werden, fordert der DGB.

 

Niedersachsen: Bewerbungsfrist für Freiwilliges Ökologisches Jahr gestartet

 

Junge Frauen und Männer, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren möchten, können sich ab sofort an 220 Orten in Niedersachsen dafür bewerben. 325 Plätze stehen für das FÖJ 2020/2021 zur Verfügung. Vegane Kochkurse, der Bau eines Insektenhotels, die Entwicklung einer Ausstellung, Birdwatching und ein Film über Biodiversität sind einige Beispiele von FÖJ-Projekten der vergangenen Jahre. Auch das inhaltliche Spektrum ist groß: Nationalparkhäuser, Schulbauernhöfe, Waldpädagogikzentren, Stiftungen oder kommunale Umweltämter. Ab März werden die vorhandenen 325 Plätze nach und nach vergeben. Eine Bewerbung bis zum Start des FÖJ am 1. August und 1. September 2020 ist dann immer noch möglich. Auf der Website der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz als Trägers des FÖJ in Niedersachsen, finden sich weitere und umfangreiche Informationen rund um das FÖJ sowie Hinweise zum Bewerbungsverfahren.

Niedersachsen: KKH - Pollenallergien nehmen zu

Immer mehr ältere Menschen sind von einer Pollenallergie betroffen. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse betrifft das vor allem Erwachsene ab mittlerem Alter. So verzeichnet die KKH von 2008 auf 2018 in der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen ein Plus von rund 27 Prozent. Bei den 65- bis 79-Jährigen sind es bereits 43 Prozent, und in der Generation 80 plus hat sich die Zahl der Pollenallergiker sogar mehr als verdoppelt. Auffällig sei, dass Pollenallergien vermehrt erstmals im Erwachsenenalter diagnostiziert werden. Einer der Gründe sei die Luftverschmutzung, denn Forscher beobachteten die Entstehung von Allergien bei Erwachsenen verstärkt in Großstädten. Das Klimagas Kohlenstoffdioxid beschleunige das Pflanzenwachstum und somit auch die Pollenproduktion. Außerdem lagerten sich Umweltschadstoffe wie Ozon an den Pollen an und machen sie zunehmend aggressiver. Sie lösten dann auch bei älteren Menschen allergische Reaktionen aus, die früher nie mit Heuschnupfen zu kämpfen hatten – vor allem, wenn das Immunsystem ohnehin schon geschwächt ist, etwa durch andere Krankheiten oder weitere schädliche Umwelteinflüsse. Zunehmend mildere Temperaturen sorgten zudem für eine längere Pollenflugsaison.

Niedersachsen: "Stunde der Wintervögel" 2020

Der NABU Niedersachsen ruft vom 10. bis zum 12. Januar 2020 zur Teilnahme an der zehnten „Stunde der Wintervögel“ auf. Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 20. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800 1157-115 geschaltet. Auch die NABU Regionalgeschäftsstelle Weserbergland nimmt Anrufe ab dem 06. Januar unter 05751-5237 entgegen.Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich in Niedersachsen über 15.400 Menschen. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Niedersachsens Gärten, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei.

Niedersachsen: Gewässerwettbewerb gestartet

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat offiziell den Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss“ gestartet. Der Gewässerwettbewerb würdigt die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die zum Schutz und der Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen beitragen und rückt diese in das Licht der Öffentlichkeit. Die Sieger der zwei Kategorien Haupt- und Ehrenamt werden mit der „Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Des Weiteren wird ein Sonderpreis der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung vergeben. Besonders gelungene Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Preisgelder. In einer Wettbewerbsbroschüre werden die ausgezeichneten Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Träger des Wettbewerbs sind das Niedersächsische Umweltministerium sowie die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände. Die Kommunale Umwelt-AktioN UAN betreut als Geschäftsstelle den Wettbewerb. Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Broschüren der vergangenen Wettbewerbe finden Sie unter www.uan.de. Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort angefordert werden bei: Kommunale Umwelt-AktioN UAN Nora Schmidt ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ), Telefon: 0511 / 30285-52

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