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Niedersachsen: Neue Broschüre über 47 Frauenorte

Eine neue Broschüre soll Lust darauf machen, die inzwischen 47 Frauenorte in Niedersachsen zu erkunden. Seit dem Jahr 2008 entstehen jedes Jahr in Kooperation mit Partnern vor Ort neue Frauenorte in allen Regionen des Bundeslandes. Vorgestellt werden Frauen, die in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft oder Kultur Bemerkenswertes geleistet haben. Die neue Broschüre informiert nach Angaben des Landesfrauenrates unter anderem über eigens entwickelte Gästeführungen oder Rundgänge. Außerdem werden weitere touristische Ziele rund um die Frauenorte genannt. Dazu gehört seit 2010 auch Bad Pyrmont, wo an Theanolte Bähnisch erinnert wird. Die frühere Regierungspräsidentin und Juristin gilt als eine der Wegbereiterinnen der Frauenbewegung nach 1945. Ein weiterer Frauenort in der Region ist Bückeburg mit Fürstin Juliane von Schaumburg Lippe, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts fortschrittliche Ideen umsetzte. Sie förderte unter anderem die Volksbildung, erzog ihre Kinder zu einer naturnahen Lebensweise und ließ als die Schwefelquellen in Eilsen zu einem öffentlichen Kurbad ausbauen.

Niedersachsen: Johnson & Johnson - Neuregelung für Impfstatus

Der Bund hat die Regeln für den Impfstoff Johnson & Johnson geändert. Ab sofort gelten Menschen mit nur einer Impfung mit Johnson & Johnson nicht mehr als geimpft. Sie müssen sich noch ein weiteres Mal für den vollständigen Impfschutz eine Impfung verabreichen lassen. Und nur, wer dreimal geimpft ist, gilt als geboostert, sagt der Corona-Krisenstabsleiter des Landes Heiger Scholz. In Niedersachsen haben laut Krisenstab rund 400.000 Menschen den Vektorimpfstoff bekommen, ein sehr hoher Teil sei bereits doppelt geimpft.

Niedersachsen: Mehr Tests in Schulen und Kitas

Die Corona-Testpflicht an Niedersachsens Schulen soll zum neuen Schulhalbjahr im Februar ausgeweitet werden. Schülerinnen und Schüler, die noch keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, müssten sich dann ebenfalls täglich testen, kündigte die Regierungssprecherin an. Eine Ausnahme gäbe es dann nur noch für bereits geboosterte Kinder und Jugendliche. Bisher sind alle geimpften und genesenen Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht ausgenommen. 

Für Kindergartenkinder ab drei Jahren soll nach der Vorstellung des niedersächsischen Kultusministers künftig eine Corona-Testpflicht gelten. Er unterstütze den Weg zu einer Testpflicht in den Kitas, sagte der SPD-Politiker Grant Hendrik Tonne. Zurzeit werde die Logistik geplant, damit die Tests verlässlich zur Verfügung stehen. Daneben gelte es, die Abstimmung innerhalb der Landesregierung zu dem Thema zu beenden. Sobald beides geklärt sei, werde die Testpflicht für über Dreijährige in Betreuungseinrichtungen – möglichst ab Mitte Februar – eingeführt. In den vergangenen Wochen hatten unter anderem der Niedersächsische Städtetag, die Gewerkschaft ver.di sowie die Grünen im Landtag die Einführung einer Testpflicht an den Kitas gefordert.

Niedersachsen: Land fördert Studie zu Long Covid bei Kindern

Das Land Niedersachsen fördert eine Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover zu Long Covid bei Kindern. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur will dafür knapp 300 000 Euro bereitstellen. Der Projektstart ist für März 2022 geplant. Auch wenn schwere Corona-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen glücklicherweise nur selten auftreten – vor Long Covid seien auch sie nicht geschützt. Die Datenlage zu Langzeitfolgen bei Kindern sei aber begrenzt, die Diagnostik oft durch komplexe Symptome erschwert, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. Mit der Studie wolle das Land einen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Ziel sei es zu erforschen, wie Kindern und Jugendlichen am besten geholfen werden kann. Dazu soll auch ermittelt werden, wo das Gesundheits- und Rehasystem weiterentwickelt werden muss.

Niedersachsen:Heute tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft

In der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung wird die sogenannte „Winterruhe“ bis zum 02. Februar verlängert. Es gilt also weiterhin die Warnstufe 3 mit verschärften Kontaktbeschränkungen. Bei Demonstrationen gilt künftig auch landesweit eine FFP2-Maskenpflicht. Zudem sind Tanzveranstaltungen verboten, Diskotheken und Clubs geschlossen. Außerdem gelten die Kontaktbeschränkungen seit heute (Samstag) auch für 14-Jährige. Bislang wurden die bei Zusammenkünften nicht mitgezählt. Wegen der weiterhin steigenden Infektionszahlen, geht Regierungssprecherin Anke Pörksen davon aus, dass die Winterruhe auch über den 02. Februar hinaus verlängert wird.

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