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Alex Henke

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Niedersachsen: Kritik an Tierwohl-Label

Auch in Niedersachsen gibt es Kritik an dem geplanten Tierwohl-Label, das Bundesagrarministerin Julia Klöckner vorgestellt hat. Das dreistufige Label soll 2020 eingeführt werden. Ebenso wie Tierschutzorganisationen hat sich jetzt auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Christian Meyer aus Holzminden kritisch geäußert. Ein unverbindliches Label diene nicht wirklich der Aufklärung, so der ehemalige Landesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.Die Kriterien für das geplante „Tierwohl-Label seien zu weich, und damit möglicherweise irreführend. Zudem gebe es immer noch das Problem, dass auf Lebensmittelverpackungen oft eine heile Welt dargestellt werde, die über die Realität der Lebensmittelproduktion hinwegtäusche.

Niedersachsen: Menschen sollen mehr über gesunde Ernährung lernen

Zu viele Lebensmittel in den Regalen der Supermärkte sind ungesund: zu fett, zu süß, zu salzig. Das Fleisch, das angeboten wird, kommt größtenteils aus Massentierhaltungen und ist mit Antibiotika belastet. Doch viele Verbraucher kümmert dies nicht, solange der Preis günstig ist. Dagegen will Niedersachsens Landwirtschaftsministerin jetzt vorgehen. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast will die Verbraucherinnen und Verbraucher besser über Ernährung und gesunde Lebensmittel aufklären. Dafür soll in diesem Jahr ein Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft in Niedersachsen eingerichtet werden, das die Verbraucher informieren und unterstützen soll. Wenn mehr gesunde Lebensmittel nachgefragt würden, würde die Lebensmittelindustrie ihr Angebot auch stärker danach ausrichten, so Otte-Kinast.

Niedersachsen: Mehr Anstrengungen für Klimaschutz

Die niedersächsischen Grünen fordern mehr Anstrengungen für den Klimaschutz.

Zwar sei es wichtig, dass der Kohleausstieg jetzt kommen soll, aber im Rahmen des Abkommens fehlten konkrete Zwischenziele für die Zeit zwischen 2022 und 2030, so die Landesvorsitzenden der Grünen Anne Kura und Hans-Joachim Janßen. Es müsse klar sein, wann welches der insgesamt elf niedersächsischen Kohlekraftwerke vom Netz geht. Zur Erreichung der Klimaschutzziele seien auch in anderen Bereichen wie Landwirtschaft und Mobilität konkrete Maßnahmen erforderlich. Daher fordern die Grünen ein niedersächsisches Klimaschutzgesetz.

Niedersachsen/Sport: Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Verein

Noch bis zum 31. Januar 2019 können sich Sportvereine aus ganz Niedersachsen für den Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Verein bewerben. Auf den Sieger wartet ein Scheck über 10.000 Euro.Prämiert wird das beste Konzept zur Ausrichtung einer möglichst öffentlichkeitswirksamen (Sport-)Veranstaltung, bei der die Themen Klimaschutz, Energiesparen und Sport vereint werden. Mitmachen können alle niedersächsischen Sportvereine, die Mitglied im LandesSportBund sind. Der Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Sportverein wir einmal jährlich ausgelobt und ist Bestandteil der Kampagne „Klima(s)check für Sportvereine“, die 2017 vom LandesSportBund, dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen initiiert wurde. Ziel ist es, landesweit das Bewusstsein und Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz in Sportvereinen zu stärken. Als zweiter Bestandteil werden professionelle Energieberatungen in den Vereinen mit bis zu 2.500 Euro gefördert. Koordiniert wird der Ideenwettbewerb von Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Mehr Infos und die Bewerbungsunterlagen unter: www.klimaschutz-niedersachsen.de/klimascheck-sportvereine.

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