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Niedersachsen: Land fordert verpflichtendes Tierwohllabel

Eine verpflichtende Tierwohl-Kennzeichnung auf Lebensmitteln, das fordert das Land Niedersachsen vom Bund. Laut Umfragen wünschen sich mehr als 81 Prozent der Verbraucherinnen und Verbrauchern ein sogenanntes Tierwohllabel auf der Fleischverpackung, das die Haltung, den Transport und die Schlachtung von Nutztieren anzeigt. Das Landeskabinett hat deswegen am Dienstag eine entsprechende Bundesratsinitiative beschlossen. Das Land Niedersachsen fordert vom Bund einen möglichst zeitnahen Gesetzesentwurf für eine verpflichtende Kennzeichnung. Nach einem Entwurf aus dem Jahr 2018 sind Tierwohlkennzeichen bisher nur auf freiwilliger Basis vorgesehen. Unterschiedliche Kennzeichnungen führen außerdem zu verunsicherten Verbrauchern. Die verbindliche Kennzeichnung, die das Land Niedersachsen fordert, soll neben dem Einzelhandel außerdem für Bereiche wie Gastronomie und Großküchen gelten. Ein verpflichtendes Tierwohllabel müsste von der Europäischen Kommission und der World Trade Organisation (WTO) beglaubigt werden.

Niedersachsen: Kampf gegen Kinderpornografie

Die Polizei Nordrhein-Westfalen verschärft den Kampf gegen Kinderpornografie. Als Konsequenz aus dem Missbrauchsfall von Lügde soll die Polizei in den Kampf gegen Kinderpornografie verstärken. Die landesweit 47 Kreispolizeibehörden seien aufgefordert worden, ihr Personal in dem Bereich mindestens zu verdoppeln, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) heute 18.06.2019 in Düsseldorf. Zugleich schränkte er ein, dass es dabei um eine »Verlagerung« geht. Es könne nur das Personal eingesetzt werden, das da ist, sagte Reul. Die Aufbereitung und Auswertung von Daten werde bis Ende 2020 im Landeskriminalamt zentralisiert. Auf einem Campingplatz in Lügde sollen über Jahre hinweg mehr als 40 Kinder sexuell missbraucht worden sein. Drei Männer müssen sich ab Ende Juni vor Gericht verantworten. Bei den Ermittlungen hatte es Polizeipannen gegeben. Unter anderem waren mehr als 150 Datenträger, die als Beweismaterial dienten, aus einem Polizeiraum verschwunden.

Niedersachsen: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert eine Aufstockung des Kulturetats

Gemeinsam mit fünf weiteren Verbänden mahnt die Gewerkschaft Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers an seine Blockadehaltung bei Bildungsinvestitionen aufzugeben. Wegen geringerer Steuereinnahmen bildungspolitiche Reformen infrage zu stellen sei der falsche Weg, so GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Die Verhinderungs-Politik gefährde den Bildungsstandort Niedersachsen. Die GEW fordert unter anderem ein deutliches Zeichen für eine gerechte Bezahlung. Lehrkräfte an Grund-, Haupt- und Realschulen müssten endlich genauso bezahlt werden wie an anderen Schulformen, so Pooth weiter.

Der Medienpreis-Wettbewerb 2019 ist gestartet: Preis für Schul-Internetradio mit 1.000 Euro dotiert

Online-Radioteams aufgepasst: Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) vergibt 2019 zum 25. Mal ihren begehrten Medienpreis für herausragende journalistische und kreative Leistungen im niedersächsischen Rundfunk. Junge Talente aus niedersächsischen Schulen können ebenso mitmachen. Den Sonderpreis stiften auch in diesem Jahr die Sparkassen in Niedersachsen. Angesprochen sind Autorenteams, die eigene Audiobeiträge oder Radiosendungen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, eines Wahlpflichtkurses, eines Seminarfachs, im Unterricht oder eines außerschulischen Projekts erstellt haben. Gefragt sind Sendeausschnitte, Interviews, Reportagen, Hörspiele bis maximal 15 Minuten Länge. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Pro Team können bis zu drei Beiträge eingereicht werden. Mehr Informationen unter www.nlm.de/aktuell/medienpreis sowie unter www.n-21.de/

Der Medienpreis-Wettbewerb 2019 ist gestartet: 1.000 Euro sind in der Kategorie Schul-Internetradio zu gewinnen

Online-Radioteams aufgepasst: Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) vergibt 2019 zum 25. Mal ihren begehrten Medienpreis für herausragende journalistische und kreative Leistungen im niedersächsischen Rundfunk. Junge Talente aus niedersächsischen Schulen können ebenso mitmachen. Den Sonderpreis stiften auch in diesem Jahr die Sparkassen in Niedersachsen. Angesprochen sind Autorenteams, die eigene Audiobeiträge oder Radiosendungen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, eines Wahlpflichtkurses, eines Seminarfachs, im Unterricht oder eines außerschulischen Projekts erstellt haben. Gefragt sind Sendeausschnitte, Interviews, Reportagen, Hörspiele bis maximal 15 Minuten Länge. Einsendeschluss ist der 30. Juni. Pro Team können bis zu drei Beiträge eingereicht werden. Mehr Informationen unter www.nlm.de/aktuell/medienpreis sowie unter www.n-21.de/

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