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Niedersachsen: "Niedersächsischer Weg" für den Artenschutz

Die Landesregierung, das Landvolk, die Landwirtschaftskammer sowie Natur- und Umweltverbände haben einen gemeinsam Plan für den Natur- und Artenschutz entwickelt - mit verbindlichen Zielen. Das Artenschutz-Abkommen ist nach Angaben der Initiatoren bundesweit einmalig und läuft unter dem Titel "Niedersächsischer Weg". Im Mittelpunkt des Artenschutz-Abkommens: verminderter Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz-Mittel, breitere naturnahe Streifen an Flüssen und Gräben, Schutzprogramme für Wiesenvögel und ein Wildnis-Gebiet im Solling. Mindestens zehn Prozent der Bauernhöfe sollen nach Bio-Kriterien wirtschaften. Landwirte sollen Geld erhalten, wenn sie den Naturschutz vorantreiben. 20 Millionen Euro hat das Land für Artenschutzmaßnahmen zugesagt. Die notwendigen gesetzlichen Regelungen sollen in den nächsten Monaten gemeinsam erarbeitet werden. Die Umsetzung soll durch eine Erfolgskontrolle und ein Monitoring gesichert werden. Viele Detailfragen sind noch offen, außerdem müssen für die Umsetzung noch Gesetze geändert werden.

Niedersachsen: Kinderschutzbund unterstützt Familien mit Video-Reihe im Netz

Der Kinderschutzbund Niedersachsen will Eltern und ihre Kinder während der Corona-Krise mit praxistauglichen Tipps in Form von Onlinevideos unterstützen. Wie kann es gelingen, dass familiäre Konflikte nicht eskalieren? Welche Regeln können im Alltag helfen? Und wie finden auch in diesen Zeiten die positiven Seiten ausreichend Beachtung? Diese und weitere Fragen beantwortet eine Video-Reihe, die der Kinderschutzbund Niedersachsen jetzt allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stellt. Ab sofort erscheint jeden Freitag ein neues Video der 5-teiligen Reihe. Zu finden sind die Videos über die Website der Kinderschutz-Akademie: www.kinderschutz-akademie.de

Niedersachsen: Volle Straßen zum Himmelfahrtswochenende

Das kommende Feiertagswochenende könnte das erste sein, das nach Beginn der Corona-Pandemie für vollere Straßen sorgt. Davon geht der ADAC aus, nach den aktuellen Lockerungen für Reisen innerhalb Niedersachsens und Schleswig-Holsteins. Viele würden das Frühlingswetter für Fahrten an die See, die Seen oder in den Harz nutzen, ob mit Auto oder Camper. Bereits am Mittwochnachmittag würden die ersten in das freie Wochenende starten, die Pendler kommen hinzu. Der Rückreiseverkehr läuft dann ab Sonntagmittag und wird bis in die Abendstunden hinein für Behinderungen sorgen. Autofahrer müssten auch damit rechnen, am Feiertag und auch am Sonntag auf Lkw zu treffen. Das sonst übliche Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw ist während der Corona-Krise aufgehoben. Gebremst werden die Kurzurlauber dabei vor allem durch die Baustellen auf der A 7. Auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung wird auch in diesem Jahr fast überall in Niedersachsen gebaut, und weil dabei meist Fahrspuren wegfallen, bleiben Behinderungen nicht aus.

Niedersachsen: Neue Lockerungen im Tourismus-Bereich

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat (am Dienstag) weitere Lockerungen für den Tourismus-Bereich angekündigt. Ab Montag sollen Restaurants in ganz Niedersachsen wieder vollständig öffnen dürfen. Gastronomen betrachten die geplanten Lockerungen allerdings skeptisch. Denn selbst, wenn sie wieder alle Plätze belegen dürfen, gibt es wegen der Abstands- und Hygieneregeln weiterhin freie Tische. Eine hundertprozentige Auslastung in der Theorie sei eben keine hundertprozentige Auslastung in der Praxis, kritisierte die Vizepräsidentin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Niedersachsen, Birgit Kolb-Binder. Auch für Hotels und Jugendherbergen gelten demnach neue Regelungen. Sie sollen 60 Prozent ihrer Betten belegen dürfen. Außerdem müssen sie keine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen einhalten Geschlossen bleiben nach wie vor Bars, Kneipen und Diskotheken. Indoor-Freizeiteinrichtungen wie Kinos sollen ebenfalls noch bis zur letzten Stufe geschlossen bleiben. Für den Beginn der fünften Stufe gibt es noch kein Datum.

Niedersachsen: Mehr Sicherheit für Radfahrer

Die Landesverkehrswacht Niedersachsen begrüßt die Initiative der niedersächsischen Polizei zur Verbesserung der Sicherheit für Fahrradfahrende. Mit Aufklebern an ihren Streifenwagen weist die Polizei auf die neue gesetzliche Regelung zum Seitenabstand beim Überholen von Fahrradfahrenden hin: Innerorts mindestens 1,50 Meter, außerorts 2 Meter. Der Präsident der Landesverkehrswacht, Heiner Bartling, sagte, noch immer verhielten sich viele Autofahrende nicht so, wie sie es sollten, nämlich vorausschauend und zur Seite schauend. Insofern sei die Aufkleber-Kampagne ein wichtiger Baustein zur Sensibilisierung. Der Seitenabstand werde oft noch fahrlässig oder auch vorsätzlich unterschritten, um schnell an Fahrradfahrenden vorbeizukommen, so Bartling weiter. Hier müsse ein generelles Umdenken stattfinden.

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