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Niedersachsen: Menschen sollen mehr über gesunde Ernährung lernen

Zu viele Lebensmittel in den Regalen der Supermärkte sind ungesund: zu fett, zu süß, zu salzig. Das Fleisch, das angeboten wird, kommt größtenteils aus Massentierhaltungen und ist mit Antibiotika belastet. Doch viele Verbraucher kümmert dies nicht, solange der Preis günstig ist. Dagegen will Niedersachsens Landwirtschaftsministerin jetzt vorgehen. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast will die Verbraucherinnen und Verbraucher besser über Ernährung und gesunde Lebensmittel aufklären. Dafür soll in diesem Jahr ein Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft in Niedersachsen eingerichtet werden, das die Verbraucher informieren und unterstützen soll. Wenn mehr gesunde Lebensmittel nachgefragt würden, würde die Lebensmittelindustrie ihr Angebot auch stärker danach ausrichten, so Otte-Kinast.

Niedersachsen: Mehr Anstrengungen für Klimaschutz

Die niedersächsischen Grünen fordern mehr Anstrengungen für den Klimaschutz.

Zwar sei es wichtig, dass der Kohleausstieg jetzt kommen soll, aber im Rahmen des Abkommens fehlten konkrete Zwischenziele für die Zeit zwischen 2022 und 2030, so die Landesvorsitzenden der Grünen Anne Kura und Hans-Joachim Janßen. Es müsse klar sein, wann welches der insgesamt elf niedersächsischen Kohlekraftwerke vom Netz geht. Zur Erreichung der Klimaschutzziele seien auch in anderen Bereichen wie Landwirtschaft und Mobilität konkrete Maßnahmen erforderlich. Daher fordern die Grünen ein niedersächsisches Klimaschutzgesetz.

Niedersachsen/Sport: Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Verein

Noch bis zum 31. Januar 2019 können sich Sportvereine aus ganz Niedersachsen für den Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Verein bewerben. Auf den Sieger wartet ein Scheck über 10.000 Euro.Prämiert wird das beste Konzept zur Ausrichtung einer möglichst öffentlichkeitswirksamen (Sport-)Veranstaltung, bei der die Themen Klimaschutz, Energiesparen und Sport vereint werden. Mitmachen können alle niedersächsischen Sportvereine, die Mitglied im LandesSportBund sind. Der Ideenwettbewerb zu Klimaschutz im Sportverein wir einmal jährlich ausgelobt und ist Bestandteil der Kampagne „Klima(s)check für Sportvereine“, die 2017 vom LandesSportBund, dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen initiiert wurde. Ziel ist es, landesweit das Bewusstsein und Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz in Sportvereinen zu stärken. Als zweiter Bestandteil werden professionelle Energieberatungen in den Vereinen mit bis zu 2.500 Euro gefördert. Koordiniert wird der Ideenwettbewerb von Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Mehr Infos und die Bewerbungsunterlagen unter: www.klimaschutz-niedersachsen.de/klimascheck-sportvereine.

Niedersachsen: Meisterprämie soll bleiben

Die von CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann im vergangenen Jahr eingeführte Meisterprämie im Handwerk soll auch nach 2019 fortgeführt werden – unabhängig von der geforderten bundesweit einheitlichen Lösung. Darauf hat sich der Wirtschaftsausschuss des Niedersächsischen Landtages am Freitag verständigt. Das Landesprogramm läuft dieses Jahr planmäßig aus, wird von Absolventen jedoch stark nachgefragt. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD fordern die Landesregierung daher auf, sich zudem auf Bundesebene für die vollständige Übernahme von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren einzusetzen. Die endgültige Entscheidung über die unbefristete Verlängerung der Meisterprämie trifft der Landtag voraussichtlich in seiner Februar-Sitzung.

 

Hannover: Acht Jahre Jugendstrafe für tödlichen Raser-Unfall

Das Landgericht Hannover hat einen 18-Jährigen, der im vergangenen Sommer einen 82-Jährigen in den Innenstadt überfahren und getötet hatte, zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt. Der Mann war auf der Flucht vor der Polizei mit einem gestohlenen Sportwagen durch die Fußgängerzone gerast. Er wurde u.a. wegen Mordes verurteilt. Gleichzeitig hat das Gericht die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Zuvor sollen jedoch eineinhalb Jahre der Jugendstrafe vollstreckt werden.

Die 1. Große Jugendkammer des Landgerichts Hannover verurteilte den 18-jährigen wegen Mordes in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Jugendstrafe von acht Jahren. Außerdem darf ihm die Verwaltungsbehörde vor Ablauf von vier Jahren keine Fahrerlaubnis erteilen. Dem Mann war vorgeworfen worden, an einem Sonntagmorgen im Juni 2018 mit einem gestohlenen Mercedes bei hoher Geschwindigkeit durch die Bahnhofstraße gefahren zu sein, wobei der Wagen einen 82-jährigen erfasste. Der Mann starb an diesen Verletzungen.  Der Angeklagte hatte im Prozess angegeben, vor dem Geschehen so viel getrunken zu haben, dass er sich nur noch bruchstückhaft erinnern könne. Die Verteidigung hatte beantragt, den jungen Mann nur wegen fahrlässiger Tötung zu einem sog. Dauerarrest zu verurteilen, er habe keinen Tötungsvorsatz gehabt. Dem folgte die Jugendkammer nicht. Der Angeklagte habe vorsätzlich und aus Verdeckungsabsicht gehandelt, um nicht bei dem Pkw Diebstahl erwischt zu werden. Auch aus dem zeitlichen Ablauf der Tat ergebe sich, dass der Angeklagte keineswegs dermaßen betrunken gewesen sei, dass er die Konsequenzen nicht mehr habe überblicken können, hieß es in der Urteilsbegründung.

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