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Niedersachsen: Tourismus weiter im Aufwärtstrend

Der Tourismus in Niedersachsen erholt sich nach zwei Jahren Corona-Pandemie weiter. Wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Hannover mitteilte, wurden im Mai landesweit rund 1,4 Millionen Gästeankünfte registriert - das waren im Vergleich zum Mai 2021, als der Tourismus nach einem Lockdown erst langsam und zunächst nur für niedersächsische Gäste wieder geöffnet wurde, rund 435 000 Gäste oder 228,8 Prozent mehr. Die meisten Ankünfte verzeichneten die Region Hannover-Hildesheim, die Lüneburger Heide und die Nordseeküste. Die Zahl der Übernachtungen legte in diesem Mai im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls kräftig zu um 168,1 Prozent auf mehr als 4,3 Millionen. Damit hält der Aufwärtstrend im Tourismus an. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres buchten laut der Behörde rund 4,2 Millionen Gäste insgesamt knapp 13,3 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Plus bei den Gästeankünften von 263,5 Prozent und bei den Übernachtungen von 182,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Steinhuder Meer: Blaualgen-Warnung

Messungen des Gesundheitsamtes der Region Hannover haben ein vermehrtes Aufkommen an Cyanobakterien, umgangssprachlich „Blaualgen“, an beiden Badestellen des Steinhuder Meers ergeben. Die Region Hannover warnt vor dem Kontakt mit den Bakterien und spricht eine offizielle Blaualgen-Warnung aus. Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen und bestehender Badewarnung nicht baden und kein Wasser schlucken sollten. Die Bereiche sollten gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen.

Niedersachsen: Althusmann fordert Tafel-Verteilzentren

Für die Arbeit der Tafeln sind nach Ansicht vom CDU-Landesvorsitzenden Bernd Althusmann Verteilzentren in Niedersachsen notwendig. Darüber könnten Großspenden zentral abgewickelt und damit die Logistik für die einzelnen Tafeln vereinfacht werden, hieß es in einer Mitteilung. Bisher gebe es 31 solcher Zentren bundesweit, aber keines davon in Niedersachsen. Die Tafeln leisten einen wichtigen Beitrag bei der Versorgung von Menschen in Not und solange wir die Tafeln benötigen, so lange müssen wir diese bestmöglich unterstützen, sagte Althusmann.

Niedersachsen: Fortsetzung von "Niedersachsen für Frieden"

Das Musik-Projekt „Niedersachsen für Frieden“ wird fortgesetzt. Das von 150 Musikerinnen und Musikern gedrehte Video hat bisher 140.000 Euro an Spenden für UNICEF und die Kinder der Ukraine erbracht. Für die neue Aktion von „Niedersachsen für Frieden“ sollten alle Musikmachenden, die sich beteiligen wollten, ihren schönsten Song einspielen und das daraus entstehende Album kann im Internet als Downloadversion erworben werden. Alle Einnahmen sollen wieder einem guten Zweck zufließen. Beteiligt an der Aktion sind wieder viele Musikerinnen und Musiker aus dem Weserbergland, unter anderem FolkStones, Uschi Bloß und Gunnar Wiegand. Im Anschluss an die Produktion soll es noch ein Konzert geben, auf dem alle auftreten werden, die an der CD oder „Niedersachsen für Frieden“ beteiligt sind. Vielleicht wird das Konzert in Bad Nenndorf stattfinden.

Niedersachsen: Otte-Kinast pro Windkraft im Wald

Zwei Prozent der Fläche sollen bundesweit für Windräder bereitgestellt werden. Damit soll bis 2030 80 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. So die Absicht der Bundesregierung. Das muss vor Ort umgesetzt werden. Noch vor zwei Jahren hat die Pyrmonter CDU Windkraftanlagen im Wald abgelehnt. Doch außerhalb der Bergdörfer, wo bereits Anlagen stehen, ist die Fläche in der Kurstadt begrenzt… Nicht nur der Klimawandel zwingt zum Umdenken in Sachen erneuerbare Energien, auch die aktuelle Energiekrise wegen des Krieges in der Ukraine erfordert neues Denken sagt die CDU Landtagskandidatin Barbara Otte-Kinast aus Bad Münder. Sie spricht sich daher für Windkraftanlagen im Wald aus. Allerdings solle nicht in jedem Wald und an jeder Stelle ein Windrad gebaut werden können. Das Landesraumordnungsprogramm sei behutsam geöffnet worden. Auch der Artenschutz müsse beim Thema Windkraft überprüft werden. Auch bei Freiflächenanlagen für Photovoltaik gibt es eine Konkurrenzsituation. Die aktuelle Ernährungskrise erfordert alle Ackerflächen weiterhin landwirtschaftlich zu nutzen. 220722 O-Ton Otte Kinast wir sind jetzt dabei Ausgebremst wird die Energiewende aber auch nach wie vor durch lange Genehmigungsverfahren. Das sei den demokratischen Prozessen geschuldet so Kinast.

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