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Ministerpräsident Stephan Weil hat heute 165 Jugendliche aus Niedersachsen im Gästehaus der Landesregierung in Hannover zum Sommerfest empfangen

Das Fest ist als Dank für den Einsatz jener jungen Menschen gedacht, die ehrenamtlich in der niedersächsischen Jugendarbeit aktiv sind. Weil dankte den Jugendlichen ausdrücklich für ihr großes Engagement. Er wies gleichzeitig auf die Bedeutung dieses Einsatzes hin. Ohne die jährlich etwa 15 Millionen Stunden geleisteter ehrenamtlicher Arbeit der rund 50.000 Jugendleiterinnen und Jugendleiter könnten viele Projekte, sportliche, kulturelle oder Bildungs-Veranstaltungen nicht stattfinden. Stephan Weil sagte, das Land werde die Jugendarbeit und deren Träger auch weiterhin finanziell fördern und stärken.

Mehr Geld für Verbraucherschutz

Der Verbraucherschutz in Niedersachsen wird vom Land finanziell künftig stärker unterstützt. Statt eine Mio. €uro unter Schwarz-Gelb bekomme die Verbraucherzentrale nun 1,5 Mio. €uro, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen. Außerdem ist den Angaben zufolge zukünftig nur noch das Agrarministerium für den Verbraucherschutz zuständig. Bisher war dafür teilweise auch das Wirtschaftsministerium berechtigt, etwa für den Internetbereich.

Warnung vor Rückfall in Energiepolitik

Die heimische Europa-Abgeordnete der Grünen, Rebecca Harms, warnt vor dem heutigen Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs vor einem Rückfall in eine Energiepolitik der Vergangenheit. Nachdem es gelungen sei, die Energieversorgung von fossilen und atomaren Energieträgern unabhängiger zu machen, so Harms, dürfe künftig weder die Atomkraft noch die Schiefergasförderung, das sogenannte Fracking, finanziell unterstützt oder gefördert werden. Die EU müsse sich jetzt auf zukunftsfähige Techniken wie Effizienz und Erneuerbare Energien konzentrieren, sagte Harms. Effizienz und Energiesparmaßnahmen verringerten die Energiekosten und die Abhängigkeit von Energieimporten.

Start für regionale Mitmachtage 2013

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt startet unter dem Motto „Gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern“ die regionalen Mitmachtage 2013.Zum Auftakt der diesjährigen landesweiten Aktionen am 1. Juni hat die Ministerin den Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern als ein zentrales Anliegen der Landesregierung hervorgehoben. Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist von Armut bedroht. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen, sagt Sozialministerin Cornelia Rundt. Hier sei die ganze Gesellschaft gefordert. Mit den regionalen Mitmachtagen soll das Thema überall im Land wieder ganz nach oben auf die Themenliste gebracht werden: in die Rathäuser, Verbände, Schulen, Kindertagesstätten, und Vereine. Die Landesregierung unterstützt auf Antrag besondere Aktionen gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern mit bis zu 2.000 Euro pro Aktion. Die Maßnahmen könnten vielfältig sein und sollten insbesondere Kindern aus benachteiligten Familien integrative Teilhabemöglichkeiten eröffnen, ihnen Wissen und Fertigkeiten vermitteln, die sie im Alltag langfristig stärken. Nicht zuletzt sollen sie den Kindern auch Spaß machen. Der Aktionszeitraum geht vom 01. Juni bis 20. Oktober 2013. Die Antragstellung ist ab sofort (22.) möglich. Weitere Informationen unter www.aktionen-gegen-kinderarmut.de.

Umweltminister Wenzel hat Programm zum Schutz des Meeres vorgestellt

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat zum europäischen Tag der Meere ein 9-Punkte-Programm zum Schutz der Meeres- und Küstengewässer vorgestellt. Die Belastung der Meere mit Plastikmüll müsse dringend zurückgedrängt werden. Auch Nähr- und Schadstoffe aus den Flusseinzugsgebieten müssten weiter reduziert werden, sagte Wenzel. Die Grundzüge der niedersächsischen Strategie umfassen derzeit neun Punkte: Meere ohne Abfall, Meeresumweltbildung, Meeresforschung, Vermittlung von Umweltinformationen, weitere Reduzierung des Eintrags von Nähr- und Schadstoffen, Meeresmonitoring, Havarievorsorge, Untersuchung zu Munition in der Nordsee sowie ein Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie.

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