Hameln 99,3 MHz  •  Bad Pyrmont 94,8 MHz  •  Bad Münder 107,2 MHz  •  Digitales Kabel – Netz Hameln 122 MHz

Niedersachsen: Umgang mit Wölfen neu regeln?

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies will das Wolfsmanagement des Landes neu aufstellen. So sollen ab 2022 nicht mehr die Wolfsberater für Risse zuständig sein, sondern die Landwirtschaftskammer. Die 105 ehrenamtlichen Wolfsberaterinnen und -berater sollen künftig  mehr Aufklärungsarbeit leisten. Die Landwirtschaftskammer wickelt bereits seit 2020 teilweise die Übernahme von Kosten ab, die durch Wolfsrisse entstehen. Niedersachsen debattiert seit einiger Zeit darüber, ob der geschützte Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wird oder nicht. Die Landesregierung ist dafür, die FDP ebenfalls. Das Umweltministerium prüft zurzeit, wie viele Tiere für den Erhalt der Art notwendig sind. Das Gutachten soll Grundlage für eine mögliche Obergrenze sein. Das niedersächsische Landvolk fordert eine Bestandsregulierung des Wolfes. Der BUND kritisiert die geplante Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz. Es sei möglich, problematische Tiere abzuschießen. Eine Erweiterung des Jagdgesetzes sei daher weder notwendig noch zielführend, hieß es vom BUND. Das Gutachten des Umweltministeriums hält der BUND für unsinnig, weil der Wolf nicht isoliert in nur einem Bundesland betrachtet werden könne.

Niedersachsen: DGB fordert Erhalt der Migrationsberatung

Bereits im September hatte der Niedersächsische Flüchtlingsrat vor Einsparungen bei den Migrationsberatungen durch das Land Niedersachsen gewarnt. Zurückgehende Zahlen bei den Geflüchteten und Kürzungen bei den Zuwendungen durch den Bund wurden als Hauptgründe für die geplanten Kürzungen von etwa drei Millionen Euro angegeben. Aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes - DGB - sind die Migrationsberatungen mit aktiven Unterstützungen für die Betroffenen unverzichtbar, um sich in die Gesellschaft integrieren zu können. Außerdem sei die Migrationsberatung nicht nur für Eingewanderte sondern für die gesamte Gesellschaft wichtig, sagt die Gewerkschaftssekretärin vom Referat für Frauen-, Gleichstellungs- und Migrationspolitik beim DGB-Niedersachsen, Sophia Michaelis. Die geplanten Kürzungen von etwa drei Millionen Euro könnten bei der Migrationsberatung weitreichende Konsequenzen haben. So könnten etwa 100 Stellen wegfallen. Darunter würden die Beratungen leiden, und die Betreuung der ehrenamtlich Helfenden wäre gefährdet. Der DGB fordert eine Fortführung der bisherigen Leistungen für die Migrationsberatung und keine Kürzung der Gelder.

Niedersachsen: Maskenpflicht an Schulen soll bleiben

Niedersachsen will an der Maskenpflicht an den Schulen festhalten. Besonders viele Corona-Infektionen gibt es zurzeit bei den 6- bis 11-Jährigen, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabes in Niedersachsen, Heiger Scholz gestern in Hannover. Das Land Schleswig-Holstein will jetzt nach den Herbstferien, trotz der steigenden Inzidenzen bei den Grundschülern, die Maskenpflicht im Unterricht abschaffen. Niedersachsen will das noch nicht, so Scholz. Zunächst werde die Situation in Schleswig-Holstein beobachtet. Niedersachsen will an der Maskenpflicht festhalten, obwohl Kinder - statistisch gesehen - weniger schwer an Corona erkranken. Hier wolle die Landesregierung lieber mit Vorsicht agieren und kein Risiko eingehen. Regierungssprecherin Anke Pörksen mahnte, weiterhin die Corona-Regeln einzuhalten. Das gelte für alle, auch für Genesene und Geimpfte.

Niedersachsen: Keine Erinnerungsschreiben für Auffrischungsimpfungen

Die niedersächsische Landesregierung plant keine Briefsendungen an die über 70-jährigen, die an eine sogenannte „Booster“-Impfung erinnert werden sollen. Zu Beginn der Pandemie hatten Hochbetagte Schreiben des Gesundheitsministeriums erhalten, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Solche Briefe will die Landesregierung bei der Auffrischungsimpfung nicht mehr verschicken, mit dem Verweis auf die Hausärzte. Die würden die betroffenen Patienten über die dritte Impfung informieren, sagt der Corona-Krisenstabsleiter Heiger Scholz. Das Land werde sich aber die Option von Briefsendungen offenlassen, falls es Hinweise gibt, dass die Dritt-Impfung von den Hochbetagten nicht angenommen werde, so Regierungssprecherin Anke Pörksen.

Niedersachsen: Mehr Geld im Tischer-Handwerk

Es gibt mehr Geld für die Beschäftigten im Tischler-Handwerk in Nordwestdeutschland (Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen undSchleswig-Holstein): Nach dem Tarifabschluss steigen die Löhne und Gehälter um 2,5 Prozent zum 1. April 2022. Außerdem profitieren die Beschäftigten von einer Einmalzahlung in  Höhe von 300 Euro, auszahlbar spätestens bis zum 28. Februar nächsten Jahres. Auszubildende erhalten 20 bis 30 Euro mehr, abhängig vom Ausbildungsjahr. Auf den Abschluss einigte sich die IG Metall in Verhandlungen mit den Fachverbänden des Tischlerhandwerks. In Nordwestdeutschland arbeiten insgesamt 51.000 Tischlerinnen und Tischler in 8.400 Betrieben, darunter circa 12.000 Beschäftigte in knapp über 1.000 Betrieben im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2023.

Sie hören die Sendung

onScene -Das Jugendmagazin

es läuft...
There She Goes von Sixpence None the Richer

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv -

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

Bürgerradio für das Weserbergland



©2021 Radio Aktiv