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Niedersachsen: Kritik an geplanter AfD-Internetseite zur Meldung von Lehrkräften

Die AfD im niedersächsischen Landtag denkt darüber nach, eine Internetseite einzurichten, auf der sich Schüler*innen beschweren können, wenn Lehrer gegen diese Partei und ihre Ziele Stellung beziehen. In Hamburg gibt es diese äußerst umstrittene Internetplattform bereits. Der Landesvorsitzende des Verbandes Niedersächsischer Lehrkräfte, Torsten Neumann, spricht sich deutlich gegen die Denunziation von Lehrern auf einer Internetplattform der AfD aus. In einer demokratischen Gesellschaft gäbe es andere Wege offen miteinander zu kommunizieren als über eine anonyme Internetplattform, so Neumann. Eine gewisse Wachsamkeit der Schüler gegenüber politischen Äußerungen ihrer Lehrer halte er zwar grundsätzlich für sinnvoll. Dafür brauche man aber keinen anonymen Pranger im Internet. Er würde sich für seinen Berufsstand statt Denunziation im Internet mehr Respekt und Anerkennung für die schwierige Arbeit wünschen. Und von der Politik mehr Unterstützung, um die vielfältigen Aufgaben auch bewältigen zu können.
Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW kritisiert das Vorhaben der AfD. Gewerkschaftsvertreterin Laura Pooth sagte, es sei wichtig, sich offen gegen demokratiefeindliche Bestrebungen zu positionieren. Das gelte auch in der Schule. Die Erfahrung mit der bereits in Hamburg von der AfD online gestellten Plattform zeigten allerdings auch, dass dieser Versuch bei Eltern und Schülern auf Widerstand stoße.

Niedersachsen: „Morddeutschland - Der Hamelner Briefmarkenhändler“ im TV

Im NDR-Fernsehen wird am Freitagabend, dem 5. Oktober, der Film „Morddeutschland - Der Briefmarkenhändler“ gezeigt: Darin wird ein Kriminalfall aus Hameln vorgestellt. Es handelt sich um den gewaltsamen Tod des Briefmarkenhändlers Robert Hodde im November 2010. In dieser True-Crime-Reihe wird Einblick in die Arbeit der Ermittler gewährt, indem die Geschichten spektakulärer Ermittlungen, in deren Mittelpunkt die Kriminalistik steht und nicht die Grausamkeit der Taten, erzählt werden. Die Dokumentation zeigt, wie aufwendig und mühsam Mordermittlungen sind, wie Kriminalisten denken und welch winzige Details am Ende zum Durchbruch führen können. Der Filmbericht wird von 21.15 bis 21.45 Uhr gesendet.

Niedersachsen: Tierschutzbund kritisiert Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration

Ferkel können in den nächsten zwei Jahren auch weiter ohne Betäubung kastriert werden. Das hat der Koalitionsausschuss der Regierungsparteien beschlossen. Ursprünglich war geplant, die betäubungslose Kastration ab dem 1. Januar 2019 zu verbieten. Der Vorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes in Niedersachsen kritisiert, dass Ferkel auch weiterhin ohne Betäubung kastriert werden dürfen. Es handele sich um einen chirurgischen Eingriff ohne Betäubung, der für die Tiere sehr schmerzhaft sei, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes, Dieter Ruhnke. Das widerspräche dem Staatsziel „Tierschutz“. Daher sei ein Aufschub nicht akzeptabel. Politik und die Tierhalter hätten lange genug Zeit gehabt, sich auf die Situation einzustellen, so Ruhnke. Das Argument der Befürworter der betäubungslosen Kastration, dass es an Alternativen mangele, sei falsch. Es gebe durchaus andere tierschutzgerechte und praktikable Wege.
Gestern endete die 16-monatige europaweite Kampagne #EndPigPain der Eurogroup for Animals. Die europäische Tierschutz-Dachorganisation hatte mit der Kampagne auf die schlechten Lebensbedingungen und illegalen Praktiken in der Schweinehaltung aufmerksam gemacht. Eine Million EU-Bürger haben im Rahmen der Kampagne eine Petition unterstützt, die die Kommission dazu aufruft, das Leid der Schweine zu beenden.

Niedersachsen: IHK - Ausbildungsmarkt insgesamt noch leicht im Plus

Der Ausbildungsmarkt im Bereich der IHK Hannover liegt im Herbst trotz weiter rückläufiger Bewerberzahlen immer noch leicht im Plus. In Industrie, Handel und Dienstleistungen wurden bisher 10.077 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das entspricht einem Zuwachs um 0,5 Prozent zum Vorjahr. Technische Berufe sind mit einem Plus von 7,3 Prozent bei den Ausbildungsverträgen stark im Aufwind. Ein rückläufiger Trend zeichnet sich dagegen bei den kaufmännischen Berufen ab.Allerdings ist der Ausbildungsmarkt nicht überall im Bereich der IHK Hannover im Plus. Rückläufig war die Entwicklung zum Beispiel in Hameln-Pyrmont – minus 2 Prozent – sowie in den Landkreisen Nienburg (-8,1 Prozent), Göttingen (-2,7 Prozent) und Diepholz (-1,5 Prozent). In der regionalen Betrachtung gibt es in diesem Ausbildungsjahr bisher den stärksten Zuwachs bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Kreis Schaumburg (+12,3 Prozent). Ebenfalls im Plus lagen die Kreise Holzminden (+3 Prozent) und Hildesheim (+2,2 Prozent) sowie die Region Hannover (+1,1 Prozent) und der Kreis Northeim (+1 Prozent).


Niedersachsen: LAK kritisiert "Mauer zwischen arm und reich"

Zum Tag der Deutschen Einheit übt die Landesarmutskonferenz Niedersachsen Kritik. Die Mauer zwischen arm und reich werde immer höher, so der Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz Klaus-Dieter Gleitze. Auf der einen Seite gebe es aktuell 1.365.000 Vermögensmillionäre. Auf der anderen Seite gebe es fast eine Million Wohnungslose in Deutschland mit ständig wachsender Tendenz und nahezu jeder sechste Deutsche sei von Armut bedroht. Es gebe immer mehr Menschen, die sich abgehängt fühlen würden und denen eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Ganzen nicht mehr möglich ist. Diese Ausgrenzung erzeuge Angst und davon würden letztendlich Rechtspopulisten und Rassisten profitieren, so Gleitze. Diese Angst sei mit Ursache für die immer massiveren Konflikte in der Gesellschaft. Er fordert diese Spaltung nachhaltig zu bekämpfen, denn nur so könne man die Demokratie sichern, so Gleitze weiter. Die LAK fordert unter anderem: - eine Erhöhung der Hartz IV Regelsätze um mindestens 20 Prozent - eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, um Altersarmut zu vermeiden - eine stärkere Regulierung des Arbeitsmarktes, damit prekäre Beschäftigung in existenzsichernde Arbeit umgewandelt wird - einen deutlichen Ausbau des sozialen Wohnungsbaus.

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