Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Niedersachsen: Friseursalons wieder geöffnet

Ab heute dürfen in Niedersachsen auch die Friseursalons wieder öffnen. Kunden sollten sich in der ersten Zeit aber auf längere Wartezeiten einstellen, heißt es vom Landesinnungsverband. Damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus beim Friseurbesuch möglichst gering bleibt, gibt es vorgeschriebene Hygienestandards. Einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erarbeitet. Demnach gelten folgende Regeln:Friseure und Kunden müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen. Kunden sollten sich nach dem Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren. Um die Abstandsregeln einzuhalten, sollten die einzelnen Arbeitszonen markiert oder abgesperrt werden. Vor jedem Haarschnitt werden die Haare im Salon gewaschen, nicht erlaubt sind gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege. Um Kontakte mit Geräten so gering wie möglich zu halten, dürfen sich Kunden die Haare nicht selbst föhnen. Kunden und Beschäftigte mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen sich nicht im Salon aufhalten.

Niedersachsen: Junge Liberale will 'Sitzenbleiben' aussetzen

Die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern das Sitzenbleiben während der Corona-Pandemie auszusetzen. Schülerinnen und Schüler sollen das Schuljahr wegen Schulnoten, die sich aufgrund der Pandemie verschlechtert haben, nicht wiederholen müssen, sagte der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Hameln-Pyrmont, Moritz Mönkemeyer. In diesem Sommer sollte aus Gründen der Bildungsgerechtigkeit das verbindliche Sitzenbleiben ausgesetzt werden. Die Wiederholung eines Schuljahres sollte auf freiwilliger Basis möglich sein. Außerdem hätten die Schülerinnen und Schülern in diesem Schulhalbjahr nicht mehr die Möglichkeit schlechte Schulleistungen noch zu verbessern. Andere Bundesländer wie zum Beispiel Hessen hätten bereits beschlossen, dass Schülerinnen und Schüler, denen wegen der Schulausfälle durch Corona eine Klassenwiederholung drohe, nicht Sitzenbleiben müssten.

Region Hannover: 1931 Corona-Fälle

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1931 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 1049 Personen als genesen registriert. 70 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 83,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 812 Menschen in der Region infiziert. Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 129 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 37 befinden sich davon auf der Intensivstation. Die nächsten Mitteilung meldet die Region Hannover am kommenden Montag, den 4. Mai 2020.

Niedersachsen/Hameln: DGB Kundgebungen zum 1. Mai finden online statt

Normalerweise gibt es morgen, am Tag der Arbeit, deutschlandweit Veranstaltungen und Demonstrationen, dieses Jahr ist wegen der Corona-Krise aber alles anders… Trotz der Corona-Pandemie werden die Gewerkschaften auch in diesem Jahr den Tag der Arbeit begehen. Die geplanten klassischen Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai bundesweit und somit auch die traditionelle Mai-Kundgebung im Hamelner Bürgergarten abgesagt, sagt DGB Regionssekretärin Dr. Imke Hennemann-Kreikenbohm. Stattdessen verlagert der gewerkschaftliche Dachverband seine Aktivitäten ins Internet sowie in die sozialen Medien. Unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“ ruft der DGB mit vielen Online-Mitmach-Aktionen Menschen dazu auf, gemeinsam digital für Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Unter der Webadresse www.dgb.de/erstermai wird es am 1. Mai ab 11 Uhr einen mehrstündigen Livestream zum Tag der Arbeit geben mit Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland. Aus dem Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt steuert der DGB zu diesem Stream einen Videoclip mit einer Rede bei, die von hundert Menschen gehalten wird. Sie ersetzt die hundert Veranstaltungen, die zum Tag der Arbeit ursprünglich in den drei Bundesländern geplant waren.

Niedersachsen: Rückkehr zum kulturellen Leben

Die Landtags-Grünen fordern, dass Kultur in Niedersachsen wieder möglich werden muss. Die Grünen im Niedersächsischen Landtag bringen zur Unterstützung der niedersächsischen Kulturlandschaft und ihrer Kreativen einen Antrag in den Landtag ein. Dieser sieht finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise vor. Außerdem sollen innovative, kreative Projekte entwickelt und gefördert werden, um Kulturveranstaltungen auch in Pandemiezeiten zu ermöglichen. Das Kontakt- und Veranstaltungsverbot treffe vor allem die Soloselbstständigen. Baden-Württemberg sei mit gutem Beispiel vorangegangen und habe schnell ein entsprechendes Hilfsprogramm für Künstler aufgelegt. In Niedersachsen sei das bislang versäumt worden, kritisiert die kulturpolitische Sprecherin der Grünen Eva Viehoff. Selbstverständlich würden Gesundheit und Infektionsschutz in der gegenwärtigen Situation vorgehen, aber Kultur müsse auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich sein, so Viehoff weiter.

Sie hören die Sendung

All that Jazz
(offener Sendeplatz)

Mehr Informationen zu unseren zugangsoffenen Sendeplätzen finden Sie hier.

es läuft...
radio aktiv aktuell - das Weserbergland-Wetter

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv -

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

Bürgerradio für das Weserbergland



©2020 Radio Aktiv