Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Hannover/Niedersachsen: S-Bahnen fahren wieder weitgehend planmäßig

Nach dem Ende des Streiks bei der Bahngewerkschaft EVG ist der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn stabil angelaufen. Beim Fernverkehr kommt es aber weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen. In den Reisezentren der großen Bahnhöfe rechnet die Deutsche Bahn bis in die Abendstunden mit einem hohen Andrang. Der Regionalverkehr der DB ist ebenfalls wieder angelaufen. Auch die S Bahnen von Hameln fahren inzwischen weitgehend planmäßig. Bundesweit sind über 2.200 Züge der DB von den Streikauswirkungen betroffen. Die DB hat für die Spar- und Supersparpreis-Tickets die Zugbindung aufgehoben. Alle Fernverkehrstickets für den heutigen Tag behalten ihre Gültigkeit bis Sonntag, 16. Dezember. Die kostenfreie Sonderhotline (08000 99 66 33) für Kunden bleibt bis heute 24.00 Uhr geschaltet.

Oeynhausen: Ortsumgehung symbolisch freigegeben

Autofahrer, die zwischen Hannover und Osnabrück unterwegs sind, dürfen sich in Kürze auf eine deutlich unkompliziertere Fahrt freuen. Nach zehnjähriger Bauzeit wird im ostwestfälischen Bad Oeynhausen die Lücke beim Übergang von der A2 auf die A30 geschlossen. Heute wurde das 9,5 Kilometer lange Teilstück symbolisch freigegeben. Die tatsächliche Freigabe in Richtung Osnabrück soll am 9. Dezember erfolgen.

Steinfeld/Hannover: Doch kein Wolf?!

Die DNA-Analyse im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums habe keinen Nachweis erbracht, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf gehandelt habe, sagte der Umweltminister. Insgesamt konnten sieben Proben gesichert und untersucht werden, ohne dass Hinweise auf einen Wolf gefunden werden konnten. Allerdings könne es auch nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier ein Wolf gewesen sei. Im Umweltministerium werde erwogen, Wölfe in das Jagdrecht aufzunehmen. Das bedeute nicht, dass Wölfe automatisch bejagt werden könnten, denn der Wolf sei streng geschützt. Angesichts der deutlich zunehmenden Population von Wölfen, könnte es aber dazu kommen, dass eine Bestandsregulierung notwendig werde. Dies müsse grundsätzlich geklärt werden, fordert Hameln-Pyrmonts Kreisjägermeister, Jürgen Ziegler. In Notfällen könnte ein Wolf aber bereits heute abgeschossen werden. 

Hannover: Positive Entwicklung für das Handwerk

Die Handwerkskammer Hannover bewertet die Lage des Handwerks in der Region als gut. Das sagte Kammerpräsident Karl Wilhelm Steinmann aus Emmerthal bei der Herbstvollversammlung. Alle Konjunkturindikatoren zeigten nach oben. Aber die Betriebe seien zunehmend skeptisch, ob die positive Konjunkturentwicklung anhalte. Steinmann wies darauf hin, dass die aktuellen Geschäftsergebnisse von einem deutlichen Plus bei Aufträgen, Investitionen und Beschäftigtenzahlen geprägt seien. Dass die Stimmung sich jetzt eintrübe, sei auf die internationalen Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft zurückzuführen. Steinmann appellierte an die Landespolitik, für ein ausreichendes Berufsschulangebot, insbesondere im ländlichen Raum, zu sorgen. Es seien neue, innovative Konzepte gefragt, wie beispielsweise die Einführung von e-Learning in der Berufsschule. So könne die Distanz zwischen Wohnort und Lernort deutlich verkürzt werden. Als weitere Herausforderung nannte Steinmann die sinkende Zahl der Gründungen und die fehlenden Nachfolgerinnen und Nachfolger für Betriebe, die in den nächsten Jahren einen Übernehmer suchen. Hier sei die Politik gefordert, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit junge Menschen den Weg ins Handwerk finden. Als großen Erfolg wertete der Handwerkskammerpräsident, dass das Land Niedersachsen die Anerkennungsprämie für die Meisterausbildung auf den Weg gebracht habe. Auch in Sachen Digitalisierung hofft die Handwerkskammer Hannover auf Hilfe vom Land. Mit dem Vergaberecht sprach Steinmann ein weiteres Thema an, das den Handwerksunternehmen auf den Nägeln brennt. Viel zu oft komme eine handwerksgerechte Ausschreibung nach Teil- und Fachlosen nicht zustande, weil die Bauverwaltungen nicht über die notwendigen Kompetenzen und Kapazitäten verfügten, um eine solche Ausschreibung zu planen und durchzuführen.

Niedersachsen: 4 Millionen für Flüchtlinge

Die evangelische Landeskirche Hannover stellt für die Flüchtlingsarbeit in den nächsten beiden Jahren vier Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte der Präsident des Kirchenparlaments, Matthias Kannengießer, nach der Haushaltsvorstellung in der Synode mit. Seit 2015 habe die Landeskirche bereits 16 Mio. Euro zur Unterstützung von Geflüchteten ausgegeben. Meist habe es sich um Projekte in Niedersachsen gehandelt, aber es wurden auch Christen in der Krisenregion in Syrien unterstützt.

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