Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Schuld sind die Abwässer des hessischen Düngemittelherstellers K+S. Dafür ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Die Umweltminister der sieben betroffenen Bundesländer konnten sich bei einem Treffen am Montag in Hannover nicht auf einen gemeinsamen Weg zur Reduzierung des Salzgehaltes der Flüsse einigen. Bis März nächsten Jahres sollen nun fast alle Vorschläge, die schon einmal auf dem Tisch lagen, erneut geprüft werden. Darunter ist auch eine Pipeline, die die Salzabwässer aus der hessischen Kali-Produktion direkt zur Nordsee leiten könnte. Die Werra ist der am stärksten mit Salz belastete Fluss in Mitteleuropa. Von dort fließt das salzhaltige Wasser in die Weser und schließlich in die Nordsee.

Das Land Niedersachsen vergibt für das Jahr 2015 drei Jahresstipendien im Bereich der Bildenden Kunst. Freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern soll es ermöglicht werden, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verstärkt kreativ tätig zu sein. Die Förderung beträgt jeweils bis zu 12.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2015. Voraussetzung für die Bewerbung ist der Erstwohnsitz oder Produktionsstandort (Ateliers, Ausstellungen) in Niedersachsen sowie eine abgeschlossene künstlerische Ausbildung zum Zeitpunkt der Bewerbung. Eines der Stipendien ist für Bewerberinnen und Bewerber vorgesehen, die ihre Hochschulausbildung in der Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 abgeschlossen haben. Nähere Informationen zur Ausschreibung unter:

http://www.mwk.niedersachsen.de/themen/kultur/kuenstlerfoerderung/kuenstlerfoerderung-19034.html

Das Land Niedersachsens startet ein neues Förderprogramm für die Jugendarbeit. Für das Programm „Generation³ - Vielfalt - Beteiligung – Engagement in der Jugendarbeit“ werden ab Januar 2015 bis 2019 insgesamt 2,5 Millionen Euro bereit gestellt. Die Koordination übernimmt der Landesjugendring. Gefördert werden Einzelprojekte ehrenamtlich geführter Jugendgruppen mit einer Laufzeit von 3 bis 12 Monaten. Die Förderhöhe beträgt 2.500 Euro je Projekt. Darüber hinaus werden übergreifende sowie koordinierende Projekte für ehrenamtlich geführte Jugendgruppen auf regionaler Ebene oder Landesebene mit einer Laufzeit von 12 bis 36 Monaten gefördert. Dafür erhalten die Träger bis zu 30.000 Euro insgesamt. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab dem 01.02.2015 online auf www.generationhochdrei.de möglich.

An einer Demonstration gegen die Schließung haben gestern mehrere hundert Menschen teilgenommen. Der Klinikverbund der Region Hannover will das Krankenhaus aus finanziellen Gründen schließen und in das Krankenhaus im knapp 20 Kilometer entfernten Gehrden eingliedern. Als Ersatz soll in Springe in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten eine Praxisklinik ohne stationäre Versorgung eingerichtet werden. Die Stadt Springe sieht die medizinische Versorgung vor Ort durch dieses Vorhaben erheblich eingeschränkt. Betroffen wären von der Schließung aber nicht nur die Patienten sondern auch die knapp 140 Beschäftigten des Krankenhauses.

Das Niedersächsische Umweltministerium überarbeitet den Notfallschutz für Atomkraftwerke. Dabei geht es um die Erweiterung der Evakuierungsradien, die Verbesserung der landesweiten Koordination beim Katastrophenschutz und die Überprüfung von Ursachen, Auswirkungen und Konsequenzen aus den Alterungserscheinungen in Atomanlagen. Neue gesetzliche Regelungen seien in Arbeit, sagte Umweltminister Stefan Wenzel. Konkret arbeite Niedersachsen an der zeitnahen Umsetzung der von der Strahlenschutzkommission herausgegebenen Empfehlungen für den verbesserten Notfallschutz. In Niedersachsen werden auch die Folgen eines möglichen Blackouts und die notwendige Vorsorge untersucht. Außerdem werden auf einer Sicherheitskonferenz in Grohnde Anfang Dezember der aktuelle Stand und mögliche Konsequenzen aus dem Alterungsmanagement von Atomanlagen beraten.

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