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Niedersachsen: Soforthilfeprogramm für Kinder- und Jugendarbeit

Das Land Niedersachsen hat ein Soforthilfeprogramm für Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit aufgelegt. Für das Programm „Startklar in die Zukunft“ stellt das Sozialministerium in diesem und nächstem Jahr (2021 und 2022) insgesamt 25 Millionen Euro bereit. Diese Hilfe sei gerade nach der Pandemiezeit besonders wichtig, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann aus Bad Pyrmont. Unterstützt werden sollen insbesondere gemeinsame Aktionen und Veranstaltungsformate für Kinder und Jugendliche. Watermann ruft die Kommunen im Landkreis Hameln-Pyrmont und die freien Träger von Kinder- und Jugendhilfe auf, sich um Fördergelder aus dem Programm zu bewerben.

Niedersachsen: Lockerungen bei Maskenpflicht an Grundschulen?

In den niedersächsischen Grundschulen könnte bald nach den Herbstferien die Maskenpflicht im Unterricht auch in den dritten und vierten Klassen aufgehoben werden. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hatte diesen Schritt für die neue Corona-Verordnung in Aussicht gestellt, die spätestens am 11. November in Kraft treten soll. Derzeit müssen lediglich Erst- und Zweitklässler keine Maske mehr im Unterricht tragen. Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) unterstützt diese Pläne. Das Infektionsgeschehen in den Schulen sei derzeit niedrig. Auch die Leiterin der Grundschule Rohrsen, Birgit Albrecht, begrüßt das Vorhaben. In Rohrsen durften die Kinder der dritten und vierten Klasse bereits in bestimmten Situationen die Masken abnehmen, zum Beispiel bei Einzelarbeiten. Sie halte es für verantwortbar, die Maskenpflicht im Unterricht auch für die dritten und vierten Klassen fallen zu lassen.

Niedersachsen: IG Metall fordert bei steigenden Energiepreisen Entlastung

Auch die IG-Metall sieht die steigenden Benzin- und Energiepreise mit großer Sorge. Der Benzinpreis dürfe nicht zu noch mehr sozialer Ungerechtigkeit in der Gesellschaft führen, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger. Es brauche einen Sozialausgleich, der Schwächere stärker entlaste. Viele Menschen seien für den Weg zur Arbeit auf ihren Pkw angewiesen, Aber auch die Heiz- und Energiekosten müssten bezahlbar bleiben. Das sei ebenfalls eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. An die neue Bundesregierung habe die IG-Metall daher mehrere Forderungen. So müsse der Öffentliche Personennahverkehr günstiger werden und auch den ländlichen Raum erreichen. Außerdem müssten Alternativen zu Verbrennern günstiger werden, der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur müsse vorangebracht werden und die EEG-Umlage sollte reduziert oder abgeschafft werden.

Niedersachsen: Trotz Sturmböen nur vereinzelte Bahnstörungen im Regionalverkehr - Ausfälle bei Fernverbindungen

Trotz teils schwerer Sturmböen ist es im regionalen Bahnverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn nur vereinzelt zu Einschränkungen gekommen. Zu Behinderungen kam es demnach vor allem im S-Bahn-Verkehr rund um Hannover. Züge der Linien S1 und S2 fielen aus oder verspäteten sich. Zwischen Wunstorf und Seelze musste die Oberleitung repariert werden. Vereinzelt komme es zudem zu Verspätungen auf Strecken bei Northeim und Richtung Küste, hieß es von der Bahn. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt etwa im Internet über ihre Verbindungen informieren. Die Bahngesellschaft Erixx meldete im Harz und in der Heide auf einigen Linien Störungen durch Äste und Bäume in den Gleisen.

In Folge des Sturms kommt auch in Niedersachsen im Fernverkehr zu Zugausfällen. Grund ist, dass die Bahn den Fernverkehr nach Sturmschäden in Nordrhein-Westfalen zwischenzeitlich einstellte. Seit Mittag fahren die Züge nach und nach wieder. Es kommt jedoch weiter zu Ausfällen und Verspätungen in weiten Teilen Deutschlands.

Niedersachsen: Defizite bei Installation von Rauchmeldern

Obwohl seit 2016 Rauchmelder in allen Wohnungen vorgeschrieben sind, gibt es den Schornsteinfegern in Niedersachsen zufolge noch viele Defizite. In fast der Hälfte aller Haushalte im Land sind einer Erhebung des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks die Rauchmelder falsch installiert oder fehlen ganz. Das Problem sei, dass trotz einer gesetzlichen Pflicht zur Installation der Rauchmelder keine Kontrollen vorgeschrieben seien, sagte der Sprecher des Landesinnungsverbandes, Andreas Walburg. Die acht Schornsteinfeger-Innungen des Landes hatten im vergangenen Jahr eine anonyme Umfrage gemacht. Befragt wurden 5345 Haushalte, davon waren rund 68 Prozent Eigentümer und etwa 32 Prozent Mieter. 80 Prozent der Wohnungen waren in Einfamilienhäusern, 20 Prozent in Mehrfamilienhäusern. Danach waren nur 13 Prozent der Haushalte optimal mit Rauchmeldern ausgestattet, 45 Prozent erfüllten nur den Mindestschutz. 16 Prozent der Rauchwarnmelder waren falsch installiert, 26 Prozent hatten gar keine Rauchmelder. Zu den festgestellten Fehlern gehören zum Beispiel am falschen Ort angebrachte Rauchmelder oder Rauchmelder ohne Batterien. Eigentümer sind verpflichtet, Rauchmelder zu installieren und einmal im Jahr die Funktion zu überprüfen.

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