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Hannover: Kundgebungen gegen geplantes Polizeigesetz

Der Protest gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz formiert sich. Vor einer für Samstag in Hannover geplanten Kundgebung erneuerten die Organisatoren niedersachsenweit ihren Widerstand gegen das Gesetzesvorhaben und kündigten bereits für den 10. November eine weitere Kundgebung an. Das landesweite Bündnis gegen die geplante Verschärfung des niedersächsischen Polizeigesetzes (NPOG) ruft für Samstag ab 13.00 Uhr zur Großdemonstration in Hannover auf. Sammelpunkt ist der Ernst-August-Platz direkt am Hauptbahnhof. Das lokale Bündnis Hameln-Pyrmont lädt zur gemeinsamen Anreise mit Niedersachsenticket für 11.30 Uhr am Hamelner Bahnhof ein.

Niedersachsen: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas weiter aus

Niedersachsen ist gut aufgestellt – so heißt es aus dem Landwirtschaftsministerium. In dieser Woche kamen neue Meldungen aus China, dass dort erstmals Hausschweinebestände mit ASP infiziert sind. Über die aktuellen Entwicklungen der für den Menschen ungefährlichen, für Schweine jedoch hoch ansteckenden Tierseuche lässt sich Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast laufend informieren. Um auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet zu sein, finden im Ministerium kontinuierlich Übungen und Besprechungen statt. Das Land Niedersachsen stellt für die Prävention und zur Bekämpfung der ASP im Nachtragshaushalt zusätzlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel werden insbesondere für den Mehrabschuss von Wildschweinen genutzt. Hierfür, sowie etwa für den Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Jagden, sind entsprechende Aufwandsentschädigungen geplant. In neu überarbeiteten Merkblättern appelliert das Ministerium außerdem an Gäste aus dem Ausland, keine fleischhaltigen Lebensmittel mitzubringen. So sollen gezielt Saisonarbeitskräfte und Kraftfahrer informiert werden, die nach Niedersachsen reisen.

Springe: Heute, 19. August, stehen im Wisentgehege Springe die Wölfe im Mittelpunkt

Nicht nur die Wolfsexperten des Wisentgeheges informieren über das scheue Raubtier, sondern auch die Landesjägerschaft Niedersachsen, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie der Verein CHWOLF aus der Schweiz sind vor Ort und berichten über ihre Sicht der Dinge. Damit auch die jüngsten Besucher sich dem Thema Wolf nähern können, gibt es ein Kinderprogramm an der Holzhütte vor den Timberwölfen mit Wolfsmasken basteln, einer Wolfsrallye und anderen Aktionen. Das Kinderprogramm läuft von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos gibt es unter www.wisentgehege-springe.de

Niedersachsen/ Emmerthal: Bückeberg Pläne werden im Landtagsausschuss diskutiert

Gestern befasste sich der Niedersächsische Kultusausschuss mit der finanziellen Förderung für den geplanten Lernort auf dem Bückeberg. Gegenstand der Beratung ist ein Antrag der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, und heimischen Landtagsabgeordneten Anja Piel. Dazu wurde der Hamelner Historiker und Initiator des geplanten Lern- und Dokumentationsortes, Bernhard Gelderblom in den Ausschuss geladen, um die Pläne vorzustellen. Der Ausschuss signalisierte nach Angaben der Dewezet generelle Bereitschaft zur Förderung. Es müssten noch Details geklärt werden, sagte der CDU-Ausschussvorsitzende Andre Bock. Das Projekt wird bei uns in der Region heftig diskutiert. Vor allem Anwohner kritisieren die Pläne. Auf dem Bückeberg feierten die Nationalsozialisten die Reichserntedankfeste, die von Millionen von Menschen besucht wurden. Historiker bewerten die Propaganda-Veranstaltungen auf dem Emmerthaler Berg als die bedeutsamsten neben den Massenveranstaltungen in Berlin und Nürnberg.

Hameln/Niedersachsen: Geplantes neues Polizeigesetz - Gewerkschaft der Polizei mahnt zu sachorentierter Diskussion

Der Bezirksgruppenvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Ralf Hermes sagte im radio aktiv-Gespräch, die Auseinandersetzung um die geplante Gesetzesänderung sei ein wichtiger demokratischer Prozess. In der öffentlichen Diskussion werde aber zunehmend auf Emotionen gesetzt und polarisiert. Änderungen am Gesetz seien notwendig, um sich auf heutige, beispielsweise auch technische Entwicklungen einzustellen. Allerdings gehöre zu einer sachorientierten Diskussion auch, Bedenken ernst zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen, so Hermes. 

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