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Niedersachsen/ Hildesheim: Hochzeitskonvoi blockiert Autobahn

Die Polizei in Hildesheim hat Ermittlungen gegen Fahrzeugführer einer türkischen Hochzeitsgesellschaft eingeleitet. Ein Konvoi aus 20 Fahrzeugen ist am Samstag auf der A7 unterwegs gewesen. Im Bereich einer Baustelle sollen unbeteiligte Fahrzeuge ausgebremst worden sein, und anschließend blockierte der Konvoi alle drei Fahrstreifen. Die Polizei musste eingreifen und die Blockade auflösen. Eine Sprecherin der Polizei Hildesheim sagte, dass nun wegen Nötigung im Straßenverkehr ermittelt werde.

Niedersachsen: Immer weniger Menschen nehmen die kostenlose Darmkrebsvorsorge in Anspruch

Obwohl Darmkrebs neben Brust-, Prostata- und Lungenkrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen zählt, ist ein deutlicher Rückgang bei der Vorsorge erkennbar. Nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse KKH sind 2017 im Vergleich zu 2007 24 Prozent weniger versicherte Menschen zur Darmspiegelung gegangen. Beim sogenannten Stuhltest ist sogar ein Rückgang von 26 Prozent für diesen Zeitraum festgestellt worden.

Niedersachsen: Gefahren durch Verdunstungskühlanlagen

Das Niedersächsische Umweltministerium weist die Betreiber von Verdunstungskühlanlagen auf die Gefahr der Verbreitung von Legionellen-Bakterien hin. Legionellen können von bestimmten Anlagen zur Gebäudekühlung weiträumig verteilt werden und schwere Lungenentzündungen hervorrufen. Häufig werden Legionellen belastete Kühlanlagen in größeren Gebäuden wie Kaufhäusern, Supermärkten, Krankenhäusern, Bürogebäuden oder Hotels zur Klimatisierung eingesetzt. Auch in der Industrie eingesetzte Kühlanlagen, Nassabscheider oder Kühltürme sind betroffen. Um das Gesundheitsrisiko zu vermindern, sollen unbedingt die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Laboruntersuchungen und Meldepflichten, darunter das Registrieren der Anlage in einem Anlagenkataster (unter www.kavka.bund.de). Kleinere Hausklimaanlagen sind in der Regel unbedenklich. Nähere Informationen gibt es bei den Staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern sowie den Landkreisverwaltungen.

Niedersachsen: Keine "Exzellenzuniversitäten"

Groß war die Überraschung, als sich gleich drei Hochschulen aus Niedersachsen mit ihrem Erfolg in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ die Eintrittskarte zum prestigeträchtigen Wettbewerb in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ sichern konnten. Nun steht fest: Es hat nicht ganz gereicht für den Verbund aus Leibniz Universität Hannover und Medizinischer Hochschule Hannover und die Technische Universität Braunschweig. Unterm Strich zeigt sich der Wissenschaftsminister mit dem Abschneiden der niedersächsischen Hochschulen zufrieden. Im Zusammenhang mit der Bewerbung konnten mehr als 250 Millionen Euro bis 2025 für die niedersächsischen Hochschulen eingeworben werden. Dieses Geld komme dem gesamten Hochschul- und Forschungsstandort zugute, sagt Thümler. So könnten Forschungsprojekte realisiert werden, die sonst nicht erreichbar wären.

Niedersachsen: Reform in der Agrarpolitik

Die Agrarpolitik muss dringend verändert werden – das fordert der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Niedersachsen. Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sieht den aktuellen Strukturwandel in der Landwirtschaft kritisch. Dass kleine und mittelgroße Bauernhöfe gegen Großbetriebe nicht bestehen können, müsse sich dringend ändern, sagt Ilchmann. Er fordert, dass die EU-Direktzahlungen gerechter verteilt und dass auch Klima-, Umwelt- und Tierschutzbelange berücksichtigt werden. Zurzeit werden die EU-Direktzahlungen nach Flächengröße vergeben; pro bewirtschaftetem Hektar gäbe es knapp 300 €. Ilchmann schlägt vor, dass die Zahlungen der EU stark differenziert werden - Je nachdem welche gesellschaftlichen Leistungen ein Betrieb erbringt. Das von seiner Arbeitsgemeinschaft vorgeschlagene Punktesystem soll von Landbau bis zur Tierhaltung reichen.

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