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100.000 hatten sich die Verantwortlichen gewünscht – bis jetzt waren es schon 130.000 Besucher auf dem Schloss Marienburg in diesem Jahr. Angesichts dieser Rekordbilanz wird die Sonderausstellung „Weg zur Krone“ anlässlich von 300 Jahren Personalunion zwischen England und Hannover bis Ende 2015 verlängert. Ernst August Erbprinz von Hannover zeigt sich beeindruckt und hoch erfreut über die überwältigende Besucherresonanz der Ausstellung: „Wir hätten niemals mit diesem enormen Besucherandrang gerechnet. Meine Mitarbeiter und ich freuen uns sehr, welch großen Erfolg die aufwendigen Vorbereitungen nach sich gezogen haben. Natürlich hoffen wir, dass auch in Zukunft noch viele Besucher die Kroninsignien und weitere Schätze der Ausstellung für sich entdecken.“ Mit der Verlängerung der Ausstellung, der Einführung eines ganzjährigen Betriebs – jetzt auch in den Wintermonaten - und einer ständigen Weiterentwicklung seiner Angebote will sich Schloss Marienburg in der deutschen und europäischen Schlösserlandschaft als feste Größe etablieren.

Niedersachsens Lehrerinnen und Lehrer brauchen mehr Anerkennung für ihre Arbeit. Das fordert der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte, heute am UNESCO-Weltlehrertag. Lehrer leisten viel mehr als, ihrer eigentlichen Arbeit, dem Unterrichten, heißt es. Lehrer übernehmen inzwischen mehr als Lesen und Schreiben beibringen. Sie sind Seelsorger, Familientherapeuten und Krisenmanager. Hinzu kommen die Aufgaben Kinder mit Migrationshintergrund zu integrieren und auch die Weiterentwicklung des Ganztagsangebot an vielen Schulen ist nicht zu unterschätzen. In seltenen Fällen sind sie auch unberechenbaren Launen ihrer Schützlingen ausgesetzt, wie es kürzlich in Bad Pyrmont geschehen ist. Ein Schüler soll seinen Lehrer mit einem Schnürsenkel gewürgt haben, nach dem er ihm sein Handy abnehmen wollte. Der niedersächsische Lehrkräfteverband fordert daher mehr Sozialpädagogen an Schulen, kleiner Klassen und mehr Wertschätzung.

Niedersachsens Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, spricht gute Wünsche zum islamischen Opferfest und zum jüdischen Jom Kippur aus. Der 4. Oktober ist in diesem Jahr ein ganz besonderer Tag, so Schröder-Köpf. Denn nicht oft fallen zwei der wichtigsten religiösen Feiertage des Judentums und des Islam aufeinander. Schröder-Köpf wünscht allen Menschen, die in Niedersachsen eines dieser Feste begehen, eine gesegnete Zeit. Gleichzeitig weist sie angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage auf all jene Menschen hin, die diese Feiertage nicht in Frieden und nicht mit ihren Freunden und Familien begehen können. Die Jüdinnen und Juden begehen Jom Kippur, den Versöhnungstag, traditionell zehn Tage nach dem jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana. Musliminnen und Muslime feiern das Opferfest, Kurban bayramı (türkisch) oder Idu l-Aḍḥa (arabisch) jährlich am Zehnten des islamischen Monats. Muslime und Juden begehen an diesem Tag eine Zeit der Einkehr, der Besinnung und des Gedenkens an Bedürftige. Die Erinnerung an Solidarität, Toleranz, Freundschaft und Versöhnung stehen dabei in beiden Weltreligionen im Vordergrund. Auf unterschiedliche Art und Weise werden die Feiertage im familiären Umfeld und mit Freunden gefeiert.

Mit einer bundesweit zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit wird heute in Hannover an den Mauerfall vor 25 Jahren erinnert. Bei dem Fest solle auf die friedliche Revolution der Bürgerrechtler in der DDR zurückgeblickt werden, sagte Ministerpräsident Stephan Weil in seiner Funktion als Bundesratspräsident. Zu der Feier werden 500.000 Menschen rund um den Maschsee erwartet. An dem geplanten Festakt mit 1.500 Ehrengästen nehmen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck sowie 100 geladene Gäste aus Hannovers Partnerstadt Leipzig teil.

Der Verband der Elternräte kritisiert die Pläne der Landesregierung, mit dem für 2015 geplanten Schulgesetz, Gesamtschulen als ersetzende Schulform einzuführen. Das Recht der Eltern, ein Gymnasium für ihre Kinder auswählen zu können, werde außer Kraft gesetzt. Es drohe, dass Gymnasien vor Ort und insbesondere im ländlichen Raum, zu Gunsten von Gesamtschulen nicht mehr angeboten werden, sagte der Vorsitzende Klaus Plein. Es werde Zeit, dass endlich alle Schulformen gleich gewichtig von der Ministerin behandelt würden und ein deutliches Bekenntnis zum Gymnasium ausgesprochen werde, so wie es vor der Landtagswahl 2012 vom Ministerpräsident Weil versprochen wurde.

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