Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Niedersachsen: Mehr Stiftungen im Weser-Leine-Gebiet

Eine hohe Anzahl neuer Stiftungen hat sich im Amtsbezirk Leine-Weser in der ersten Jahreshälfte 2018 gegründet. Sie helfen bei Erkrankungen, fördern den Naturschutz oder unterstützen Kunst und Kultur: Ehrenamtliche engagieren sich nicht nur in Vereinen, sondern auch in gemeinnützigen Stiftungen für andere Menschen und eine Vielzahl von Themen. Damit ergänzen sie die Möglichkeiten der öffentlichen Hand nachhaltig, denn sie können die unterschiedlichsten Zwecke fördern und das auch dort, wo öffentliche Fördertöpfe keinen Ansatzpunkt bieten. Zwischen Januar und Juli 2018 wurden bereits 13 neue Stiftungen im Amtsbezirk der Stiftungsaufsicht im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser anerkannt. Darunter auch die Stiftung - „Wir“ mit Begeisterung und Engagement“ – aus Hameln. Zum Vergleich: 2017 wurden sechs Stiftungen anerkannt. Die 13 neuen Stiftungen verfügen insgesamt über ein Vermögen von 4.525.000 Millionen Euro.

Niedersachsen: Lebensmittelwarnung für Eier

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt für Niedersachsen vor Eiern, die mit Salmonellen belastet sein könnten. Die Eier aus ökologischer Erzeugung werden in Discountern in unterschiedlichen Verpackungen angeboten. Vertreiber ist die Eifrisch Vermarktungs GmbH aus Lohne. Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 24. August. Die Printnummer ist 0 - DE - 0 359 721 (Legebetriebsnummer).

Niedersachsen: NABU ruft zu Insektenzählung auf

Noch bis zum 12. August ruft der NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur bundesweiten Insektenzählung auf. Der Hochsommer ist auch die Hochzeit der Insekten: viele der rund 33.000 in Deutschland heimischen Insektenarten können jetzt besonders gut beobachtet werden.Es geht beim Insektensommer um die Zählung in einem überschaubaren Gebiet, eine sogenannte Punktzählung. Der Beobachtungsraum sollte maximal zehn Meter im Umkreis (= 20 Meter Durchmesser) umfassen. Dadurch wird sichergestellt, dass auf vergleichbar großen Flächen die Insekten beobachtet werden. Ebenfalls der Vergleichbarkeit wegen sollte die Beobachtung je Ort nicht länger als eine Stunde dauern. Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“. Die App hat eine fotografische Erkennungsfunktion, mit der die Tiere automatisch erkannt werden können. Die Insekten können im Anschluss unter www.insektensommer.de online gemeldet werden.

Niedersachsen: Hautkrebserkrankungen nehmen zu

In Niedersachsen erkranken immer mehr Menschen an Hautkrebs. Die Zahl der Niedersachsen, die zwischen 2006 und 2016 wegen Hautkrebs in ärztlicher Behandlung waren, ist stark gestiegen: beim gefährlichen „schwarzen Hautkrebs“ (malignes Melanom) um 121 Prozent, beim weitaus verbreiteteren „weißen Hautkrebs“ (Basalzell- und spinozelluläres Karzinom) sogar um 158 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit nahm die Zahl betroffener Versicherter beim „schwarzen Hautkrebs“ um 108 Prozent zu, beim „weißen Hautkrebs“ um 160 Prozent. Das Risiko für Hautkrebs steigt mit zunehmendem Alter. Insbesondere die Generation 60 plus erkrankt an einem Hauttumor und hier deutlich mehr Männer als Frauen.Nach Expertenmeinung sind maßgeblich UV-Schäden der Haut und damit Umwelteinflüsse für das Entstehen von Hautkrebserkrankungen verantwortlich. Die ultravioletten Strahlen der Sonne können das Erbgut von Hautzellen schädigen. Gelingt es den Reparatursystemen in den Zellen nicht, solche Schäden zu beheben, steigt das Risiko für Hautkrebs. Der Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung sei daher für jeden das A und O, sagte Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Zu den Grundregeln zähle, alle unbedeckten Hautregionen gründlich mit Sonnenschutzmittel mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 einzucremen, die Mittagssonne zu meiden, Schatten zu suchen und schützende Kleidung samt Kopfbedeckung zu tragen.

Hameln: Kein Alkohol mehr in der S5

Die Deutsche Bahn weitet das Alkoholkonsumverbot ab dem 15. August auf das gesamte Streckennetz der S-Bahn Hannover aus. Bisher waren von dem Verbot die Streckenabschnitte Bückeburg – Minden der Linie S1 sowie Bad Pyrmont – Paderborn der Linie S5, die auf nordrhein-westfälischem Gebiet liegen, ausgenommen. Verboten sind sowohl der Konsum alkoholischer Getränke als auch das Mitführen solcher Getränke, die zum Verzehr vor Ort bestimmt sind, beispielsweise geöffnete Flaschen. Unbeanstandet bleiben natürlich alkoholische Getränke, die verschlossen zum Beispiel vom Einkauf nach Hause transportiert werden. Bei einem Verstoß gegen das Verbot werden 40 Euro erhoben. DB Regio kommt hier dem Wunsch aus zahlreichen Kundenbefragungen nach, wonach die Mehrheit der Fahrgäste ein generelles Alkoholverbot befürworten. Bestehende Verbote zeigten bislang einen positiven Einfluss auf die Sauberkeit in den Zügen sowie das subjektive Sicherheitsempfinden der Reisenden.

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