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Niedersachsen: Weiterhin Lieferengpässe bei Impfstoffen

Die Lieferungen der Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna fallen weiterhin viel geringer aus als ursprünglich angekündigt, sagt Niedersachsens Corona-Krisenstabsleiter Heiger Scholz. Entgegen der Pläne des Landes sind deshalb erst rund 60 Prozent der Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeinrichtungen geimpft. Deshalb sollen sie von den rund 50 Impfzentren vorrangig versorgt werden. Für die Menschen über 80 Jahren, die zu Hause leben, bedeutet das längere Wartezeiten auf die Impfung. Die Termin-Hotline werde dennoch morgen, am Donnerstag um 8.00 Uhr, freigeschaltet, sagte Scholz. Die allermeisten Anrufer könnten aber nur auf die Warteliste gesetzt werden. Außerdem werde damit gerechnet, dass die Hotline dem Ansturm am Anfang nicht gewachsen sein wird. Das könnte auch bei der Online-Anmeldung passieren. Die ersten Impfungen erwartet Scholz nicht mehr am 1. Februar, aber noch in derselben Woche.

Niedersachsen: Weniger Bewerber für freiwilliges soziales Jahr

In Niedersachsen gibt es nicht mehr genügend Bewerber, die ein freiwilliges soziales Jahr leisten wollen. Die kirchlichen Träger von Freiwilligendiensten haben im vergangenen Jahr Probleme gehabt, ihre Stellen zu besetzen. Die Caritas konnte nur für etwa zwei Drittel ihrer rund 1200 Stellen im Bundesfreiwilligendienst oder im sozialen Jahr Bewerber finden, nicht viel besser sah es bei der Diakonie aus. Auch wegen des kleineren Abiturjahrgangs 2020 hätten weniger Bewerber zur Auswahl gestanden, sagte eine Sprecherin der Caritas. Aufgrund der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren absolvierten laut Angaben des Niedersächsischen Kultusministeriums 2020 landesweit nur knapp 10 000 Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Abiprüfungen. Ein Jahr zuvor waren es mehr als dreimal so viel gewesen, rund 32 000 Absolventen.

Niedersachsen: Handwerkskammer sieht gute Karrierechancen für Auszubildende

Schülerinnen und Schüler, die jetzt verstärkt krisensichere Ausbildungsplätze und Unternehmen suchen, seien im Handwerk bestens aufgehoben, so der Präsident der Handwerkskammer Hannover, Karl-Wilhelm Steinmann aus Emmerthal.  Aktuell sind nahezu 500 Ausbildungsplätze für einen Start im August 2021 gelistet. 276 Betriebe suchen für rund 60 Berufe neue Azubis für 2021. Besonders viele freie Lehrstellen gebe es in den Bereichen: Elektronik (75), Kfz-Mechatronik (60), Anlagenmechanik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (57), Dachdeckerei (34) und Lebensmittelhandwerk (29).  Die Angebote bestehen für Hannover und die Region sowie in den Landkreisen Diepholz, Nienburg, Schaumburg und Hameln, so Steinmann weiter.

Niedersachsen: Das Land schlägt nach dem Corona-Gipfel bei den Schulen einen eigenen Weg ein

Statt alle Schülerinnen und Schüler im sogenannten Homeschooling zu unterrichten, gibt es für die Grundschulen eine Sonderlösung. Das haben Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne soeben in einer Pressekonferenz mitgeteilt. An den Grundschulen wird weiterhin Wechselunterricht angeboten, die Grundschulkinder werden aber von der Präsenzpflicht befreit. Damit umgeht die Landesregierung den Wechsel in den reinen Distanzunterricht, das sogenannte Szenario C. Gerade für junge Kinder seien das Lernen in der Schule und der Kontakt zu Gleichaltrigen besonders wichtig, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. In Niedersachsen gilt damit dieselbe Regelung wie bereits in der Vorweihnachtszeit. Die Erwartung sei aber, dass sich die Klassen erheblich leeren, so Ministerpräsident Stephan Weil.

Niedersachsen: Helikopter "Christoph 4" hob 2020 seltener ab

Rettungshubschrauber Christoph 4, am Standort der Medizinischen Hochschule Hannover – MHH – wurde im vergangenen Jahr deutlich seltener zu Notfalleinsätzen gerufen. Nach Angaben der Johanniter-Unfall-Hilfe hat es 1.273 Einsätze gegeben, das sind knapp 100 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang falle in die erste Pandemiephase. Da habe es weniger Unfälle und damit auch Noteinsätze gegeben, sagte ein Sprecher. Im April 2020 hatte es den bundesweit 800.000 Einsatz eines Zivilschutz-Hubschraubers seit 1971 gegeben. Ein 14 Jahre alter Junge war in einem Waldstück schwer mit seinem Mountainbike gestürzt. Nach kurzer Suche hatte der Hubschrauber ihn finden und versorgen können.

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