Im Studio: Karin Seifert

Karin Seifert

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Steinfeld/Hannover: Doch kein Wolf?!

Die DNA-Analyse im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums habe keinen Nachweis erbracht, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf gehandelt habe, sagte der Umweltminister. Insgesamt konnten sieben Proben gesichert und untersucht werden, ohne dass Hinweise auf einen Wolf gefunden werden konnten. Allerdings könne es auch nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier ein Wolf gewesen sei. Im Umweltministerium werde erwogen, Wölfe in das Jagdrecht aufzunehmen. Das bedeute nicht, dass Wölfe automatisch bejagt werden könnten, denn der Wolf sei streng geschützt. Angesichts der deutlich zunehmenden Population von Wölfen, könnte es aber dazu kommen, dass eine Bestandsregulierung notwendig werde. Dies müsse grundsätzlich geklärt werden, fordert Hameln-Pyrmonts Kreisjägermeister, Jürgen Ziegler. In Notfällen könnte ein Wolf aber bereits heute abgeschossen werden. 

Hannover: Positive Entwicklung für das Handwerk

Die Handwerkskammer Hannover bewertet die Lage des Handwerks in der Region als gut. Das sagte Kammerpräsident Karl Wilhelm Steinmann aus Emmerthal bei der Herbstvollversammlung. Alle Konjunkturindikatoren zeigten nach oben. Aber die Betriebe seien zunehmend skeptisch, ob die positive Konjunkturentwicklung anhalte. Steinmann wies darauf hin, dass die aktuellen Geschäftsergebnisse von einem deutlichen Plus bei Aufträgen, Investitionen und Beschäftigtenzahlen geprägt seien. Dass die Stimmung sich jetzt eintrübe, sei auf die internationalen Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft zurückzuführen. Steinmann appellierte an die Landespolitik, für ein ausreichendes Berufsschulangebot, insbesondere im ländlichen Raum, zu sorgen. Es seien neue, innovative Konzepte gefragt, wie beispielsweise die Einführung von e-Learning in der Berufsschule. So könne die Distanz zwischen Wohnort und Lernort deutlich verkürzt werden. Als weitere Herausforderung nannte Steinmann die sinkende Zahl der Gründungen und die fehlenden Nachfolgerinnen und Nachfolger für Betriebe, die in den nächsten Jahren einen Übernehmer suchen. Hier sei die Politik gefordert, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit junge Menschen den Weg ins Handwerk finden. Als großen Erfolg wertete der Handwerkskammerpräsident, dass das Land Niedersachsen die Anerkennungsprämie für die Meisterausbildung auf den Weg gebracht habe. Auch in Sachen Digitalisierung hofft die Handwerkskammer Hannover auf Hilfe vom Land. Mit dem Vergaberecht sprach Steinmann ein weiteres Thema an, das den Handwerksunternehmen auf den Nägeln brennt. Viel zu oft komme eine handwerksgerechte Ausschreibung nach Teil- und Fachlosen nicht zustande, weil die Bauverwaltungen nicht über die notwendigen Kompetenzen und Kapazitäten verfügten, um eine solche Ausschreibung zu planen und durchzuführen.

Niedersachsen: 4 Millionen für Flüchtlinge

Die evangelische Landeskirche Hannover stellt für die Flüchtlingsarbeit in den nächsten beiden Jahren vier Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte der Präsident des Kirchenparlaments, Matthias Kannengießer, nach der Haushaltsvorstellung in der Synode mit. Seit 2015 habe die Landeskirche bereits 16 Mio. Euro zur Unterstützung von Geflüchteten ausgegeben. Meist habe es sich um Projekte in Niedersachsen gehandelt, aber es wurden auch Christen in der Krisenregion in Syrien unterstützt.

Niedersachsen: Die Johanniter raten im Herbst und Winter zu besonderer Umsicht im Straßenverkehr

Die witterungsbedingten Gefahren seien häufig unberechenbar. Feuchter Asphalt, Laub bedeckte Straßen, bis hin zu Bodenfrost und Glatteis. Dazu erschweren schlechte Sichtverhältnisse durch Nebel und Dunkelheit die Fahrt. In den Abend- und frühen Morgenstunden ist außerdem auf Wildwechsel zu achten. Gefahrenzonen sind dabei die Übergangsbereiche zwischen Feldmark, Waldgebieten und angrenzenden Straßen und Landstraßen. Außerdem zählen neue Straßenabschnitte oder Bereiche, die die Tiere als einen Teil ihres natürlichen Lebensraumes ansehen, zu den risikoreichen Arealen. Wenn im Scheinwerferlicht funkelnde Augen gesichtet werden oder ein Tier die Straße überquert, empfehlen die Johanniter abzubremsen und abzublenden. Wildtiere sind häufig im Rudel unterwegs – entsprechend können unerwartete Nachzügler den Weg kreuzen. Weiterhin wird empfohlen nicht auszuweichen, da ruckartige Lenkbewegungen häufig dazu führen, dass Autofahrer das Lenkrad verreißen. Dieses Verhalten kann unter Umständen zu schweren Unfällen führen.

Niedersachsen: LOTTO Niedersachsen warnt vor dubiosen Anrufen

Zurzeit häuften sich im Kundenservice von LOTTO Niedersachsen die Anrufe von Mitbürgern, die über dubiose Anrufe eines Lotto-Anbieters berichten, sagte Pressesprecherin Petra-Kristin Bonitz. Hierbei erscheine im Display die Nummer der Telefonzentrale von LOTTO Niedersachsen. Den Angerufenen würden am Telefon Angebote unterbreitet und es würden Kontodaten erfragt. LOTTO Niedersachsen betont, dass diese Anrufer nicht in dessen Auftrag, noch im Auftrag einer der weiteren 15 deutschen Landeslotteriegesellschaften handeln. Lotto Niedersachsen verkaufe telefonisch keine Lotterieprodukte und warne im Sinne des Verbraucherschutzes davor, auf solche telefonischen Angebote einzugehen. Verbrauchern sollten generell skeptisch sein, wenn sie nach Ihren persönlichen Daten gefragt würden.

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