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Hameln/Niedersachsen: Antibiotika Einsatz rückläufig?

Patienten in Niedersachsen bekommen offensichtlich weniger Antibiotika verschrieben. Das ergab eine Auswertung der Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse. Demnach erhielten im Jahr 2016 statistisch 432 von 1.000 Versicherten ein Rezept über ein Antibiotikum. Das bedeutet einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber 2008. Das Verordnungsverhalten der Ärzte scheine sich verändert zu haben, sagt Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Es sei eine gute Entwicklung, wenn Antibiotika nicht länger als Allheilmittel bei jeder Erkältung angesehen würden, sondern sorgsamer und zielgerichteter eingesetzt würden. Experten sind besorgt darüber, dass Antibiotika immer schlechter gegen bestimmte Bakterien wirken. Zu den Gründen zählt, dass Antibiotika-Resistenzen zunehmen. Das kommt daher, dass manche Antibiotika zu häufig eingesetzt wurden und dann nicht mehr wirken, wenn sie dringend benötigt werden.

Niedersachsen: Umweltministerium will bei Schäden durch Wolf unterstützen

Das Land Niedersachsen will Nutztierhalter bei Schäden durch Wölfe besser unterstützen. Das hat Umweltminister Olaf Lies jetzt angekündigt. Bereits Anfang Dezember (06.12.) hatte das Land die Förderung auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Schutzmaßnahmen wie Zäune oder die Anschaffung von Herdenschutzhunden werden mit bis zu 80 Prozent der Materialkosten gefördert. Tierhalter von Schafen, Ziegen und Gatterwild können pro Jahr und Betrieb eine Förderung von bis zu 30.000 Euro beantragen. Zukünftig sollen auch Hobby-Tierhalterinnen und Halter in der „Richtlinie Wolf“ berücksichtigt werden. Außerdem werde an einer zügigeren und einfacheren Schadensregulierung bei Wolfsrissen gearbeitet, so Lies.

Niedersachsen: Mehr Unterkünfte für Obdachlose

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Dirk Toepffer fordert nicht mehr benötigte Flüchtlingsunterkünfte für Obdachlose zu öffnen.  Diese Chance auf schnelle Hilfe sollte in Niedersachsen nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern auch langfristig genutzt werden. Besonders obdachlose Frauen würden unter dem Leben auf der Straße leiden und seien häufiger Gefahren ausgesetzt als Männer. Daher böten die ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte auch die Möglichkeit, den Frauen Schutz und Privatsphäre zu bieten, so Toepffer weiter.  Die CDU wolle mit verschiedenen Maßnahmen die Situation der Obdachlosen verbessern, neben Hygiene-Centern und Krankenwohnungen müssten niedrigschwellige Angebote geschaffen werden. Dazu bedürfe es neben einer gezielten Förderung für den sozialen Wohnungsbau einer weiteren Förderung der Initiativen gegen Obdachlosigkeit.

Hannover: Handwerk geht es gut

Der Präsident der Handwerkskammer Hannover, Karl-Wilhelm Steinmann aus Emmmerthal hat eine erste Bilanz der politischen Interessenvertretung für 2017 gezogen. Auch wenn längst nicht alle Forderungen des hannoverschen Handwerks erfüllt worden seien, so könne die Kammer mit dem Erreichten doch zufrieden sein. Besonders positiv wertete er in diesem Zusammenhang die Meisterprämie und das Berufsabitur. Dem Handwerk gehe es insgesamt gut, so Steinmann.

Steinmann wies darauf hin, dass auch die Beschäftigung deutlich zugelegt habe. Die Auslastung der betrieblichen Kapazitäten sei im Vergleich zu den Vorquartalen weiter gestiegen, so dass man in einigen Bereichen bereits an Kapazitätsgrenzen stoße, zumal es immer schwerer werde, die notwendigen Fachkräfte zu finden. Die stabile Konjunkturlage habe darüber hinaus dazu geführt, dass sich die Investitionstätigkeit im Gesamthandwerk verbessert habe. Zwar hätten sich die Einkaufspreise für nahezu alle Betriebe erhöht. Aufgrund der guten Nachfrage gelinge es den Betrieben aber, die Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Auch für die kommenden Monate gehen die befragten Betriebe von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung auf hohem Niveau aus. Allerdings werde sich die Konjunktur in den einzelnen Handwerksbranchen sehr unterschiedlich darstellen. Während das Bauhandwerk, das Ausbauhandwerk und das Nahrungsmittelhandwerk weiterhin zuversichtlich wirken, ist dies in den übrigen Handwerksbranchen nicht in gleichem Ausmaß der Fall.

Niedersachsen: Die Johanniter-Unfall-Hilfe ruft zu Spenden für eine Weihnachtsaktion zugunsten notleidender Menschen in Südosteuropa auf

Bis zum 15. Dezember können Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln gepackt und in den Dienststellen der Hilfsorganisation abgegeben werden. Zwischen Weihnachten und Silvester werden die Pakete in LKW-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und Helfern der Johanniter nach Albanien, Bosnien und Rumänien gebracht und notleidenden Menschen persönlich übergeben. Ziel der Konvois sind ausgewählte Kleinstädte und Dörfer sowie abgelegene Bergdörfer. Die Pakete sollen aus zollrechtlichen Gründen und damit sie in etwa gleichwertig sind, anhand einer Packliste gepackt werden. Folgende Artikel sollten in ein Weihnachtstrucker-Päckchen: 3 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgele, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten, 2 Tuben Zahnpasta sowie 1 kleines Geschenk für Kinder (z.B. Malblock und Stifte). Weitere Informationen zur Aktion, zu den nächstgelegenen Abgabestellen und den Verteilregionen sowie zu Spendenmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite „JohanniterWeihnachtstrucker“.

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