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Niedersachsen: Tarifverhandlungen weiter ohne Ergebnis

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie hat gestern kein Ergebnis gebracht. Man bewege sich aufeinander zu, sei aber noch weit entfernt von einer Einigung, bilanzierte der Arbeitgeberverband Niedersachsen Metall. Die IG Metall verlangt sechs Prozent mehr Geld und die Möglichkeit, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken können. Aus Sicht der Gewerkschaft habe es so gut wie keine Fortschritte gegeben, hieß es von der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim. Deshalb werde es weitere Warnstreiks geben. Der Auftakt war heute in Hildesheim.

Hannover/Bad Münder: Landtagsabgeordnete fordert Kostenübernahme für Kitas

Die heimische CDU Landtagsabgeordnete Petra Joumaah fordert die volle Kostenübernahme für die Kitas durch das Land. Nach dem Beschluss der rot schwarzen Landesregierung wird Niedersachsen in diesem Jahr die Kita-Gebühren abschaffen Die Kommunen befürchten, dass sie auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Diese Sorge haben auch viele Landespolitiker, wie die heimische CDU Landtagsabgeordnete Joumaah. Die finanzielle Lage der Kommunen sei bereits jetzt schon schwierig, so Joumaah. Daher müsse das Land die vollen Kosten für die Kitas übernehmen. Die Bürgermeister hätten daher jetzt erneut ein Schreiben an das Land gerichtet, in dem sie noch einmal die Kostenübernahme durch das Land einfordern, sagte Joumaah, Sie sieht in dieser Hinsicht auch die Vertreter der Region in der Pflicht. Die Gespräche hierzu würden ab sofort in Hannover geführt, so Joumaah.

Hameln/Niedersachsen: Antibiotika Einsatz rückläufig?

Patienten in Niedersachsen bekommen offensichtlich weniger Antibiotika verschrieben. Das ergab eine Auswertung der Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse. Demnach erhielten im Jahr 2016 statistisch 432 von 1.000 Versicherten ein Rezept über ein Antibiotikum. Das bedeutet einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber 2008. Das Verordnungsverhalten der Ärzte scheine sich verändert zu haben, sagt Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Es sei eine gute Entwicklung, wenn Antibiotika nicht länger als Allheilmittel bei jeder Erkältung angesehen würden, sondern sorgsamer und zielgerichteter eingesetzt würden. Experten sind besorgt darüber, dass Antibiotika immer schlechter gegen bestimmte Bakterien wirken. Zu den Gründen zählt, dass Antibiotika-Resistenzen zunehmen. Das kommt daher, dass manche Antibiotika zu häufig eingesetzt wurden und dann nicht mehr wirken, wenn sie dringend benötigt werden.

Niedersachsen: Umweltministerium will bei Schäden durch Wolf unterstützen

Das Land Niedersachsen will Nutztierhalter bei Schäden durch Wölfe besser unterstützen. Das hat Umweltminister Olaf Lies jetzt angekündigt. Bereits Anfang Dezember (06.12.) hatte das Land die Förderung auf ganz Niedersachsen ausgedehnt. Schutzmaßnahmen wie Zäune oder die Anschaffung von Herdenschutzhunden werden mit bis zu 80 Prozent der Materialkosten gefördert. Tierhalter von Schafen, Ziegen und Gatterwild können pro Jahr und Betrieb eine Förderung von bis zu 30.000 Euro beantragen. Zukünftig sollen auch Hobby-Tierhalterinnen und Halter in der „Richtlinie Wolf“ berücksichtigt werden. Außerdem werde an einer zügigeren und einfacheren Schadensregulierung bei Wolfsrissen gearbeitet, so Lies.

Niedersachsen: Mehr Unterkünfte für Obdachlose

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Dirk Toepffer fordert nicht mehr benötigte Flüchtlingsunterkünfte für Obdachlose zu öffnen.  Diese Chance auf schnelle Hilfe sollte in Niedersachsen nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern auch langfristig genutzt werden. Besonders obdachlose Frauen würden unter dem Leben auf der Straße leiden und seien häufiger Gefahren ausgesetzt als Männer. Daher böten die ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte auch die Möglichkeit, den Frauen Schutz und Privatsphäre zu bieten, so Toepffer weiter.  Die CDU wolle mit verschiedenen Maßnahmen die Situation der Obdachlosen verbessern, neben Hygiene-Centern und Krankenwohnungen müssten niedrigschwellige Angebote geschaffen werden. Dazu bedürfe es neben einer gezielten Förderung für den sozialen Wohnungsbau einer weiteren Förderung der Initiativen gegen Obdachlosigkeit.

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