Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

UKW  99,3 + 94,8     Kabel 102,9

Niedersachsen: Armut ist beständig

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen kritisiert, dass die Armut trotz guter Konjunktur nicht sinkt.
Die Armutsrisikoquote lag in Deutschland im Jahr 2017 bei 15,8 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkt höher als im Jahr zuvor. Das geht aus einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.
Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen fordert alle Akteure auf, Armut endlich nachhaltig zu bekämpfen. Trotz positiver Effekte wie stabile Wirtschaft, Zunahme sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und steigende Löhne nehme die Armut nicht ab. Selbst wenn das aktuelle Rekordhoch auf die Flüchtlingssituation zurückzuführen ist, bleibe festzuhalten:  Immer mehr Menschen würden immer weniger von Wachstum und Wohlstand profitieren, betont der Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz Klaus-Dieter Gleitze. Erwerbslose, Alleinerziehende, Menschen ohne Schulabschluss oder mit Migrationshintergrund seien besonders häufig von Armut betroffen.

Niedersachsen: Mehr Stiftungen im Weser-Leine-Gebiet

Eine hohe Anzahl neuer Stiftungen hat sich im Amtsbezirk Leine-Weser in der ersten Jahreshälfte 2018 gegründet. Sie helfen bei Erkrankungen, fördern den Naturschutz oder unterstützen Kunst und Kultur: Ehrenamtliche engagieren sich nicht nur in Vereinen, sondern auch in gemeinnützigen Stiftungen für andere Menschen und eine Vielzahl von Themen. Damit ergänzen sie die Möglichkeiten der öffentlichen Hand nachhaltig, denn sie können die unterschiedlichsten Zwecke fördern und das auch dort, wo öffentliche Fördertöpfe keinen Ansatzpunkt bieten. Zwischen Januar und Juli 2018 wurden bereits 13 neue Stiftungen im Amtsbezirk der Stiftungsaufsicht im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser anerkannt. Darunter auch die Stiftung - „Wir“ mit Begeisterung und Engagement“ – aus Hameln. Zum Vergleich: 2017 wurden sechs Stiftungen anerkannt. Die 13 neuen Stiftungen verfügen insgesamt über ein Vermögen von 4.525.000 Millionen Euro.

Niedersachsen: Lebensmittelwarnung für Eier

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt für Niedersachsen vor Eiern, die mit Salmonellen belastet sein könnten. Die Eier aus ökologischer Erzeugung werden in Discountern in unterschiedlichen Verpackungen angeboten. Vertreiber ist die Eifrisch Vermarktungs GmbH aus Lohne. Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 24. August. Die Printnummer ist 0 - DE - 0 359 721 (Legebetriebsnummer).

Niedersachsen: NABU ruft zu Insektenzählung auf

Noch bis zum 12. August ruft der NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur bundesweiten Insektenzählung auf. Der Hochsommer ist auch die Hochzeit der Insekten: viele der rund 33.000 in Deutschland heimischen Insektenarten können jetzt besonders gut beobachtet werden.Es geht beim Insektensommer um die Zählung in einem überschaubaren Gebiet, eine sogenannte Punktzählung. Der Beobachtungsraum sollte maximal zehn Meter im Umkreis (= 20 Meter Durchmesser) umfassen. Dadurch wird sichergestellt, dass auf vergleichbar großen Flächen die Insekten beobachtet werden. Ebenfalls der Vergleichbarkeit wegen sollte die Beobachtung je Ort nicht länger als eine Stunde dauern. Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“. Die App hat eine fotografische Erkennungsfunktion, mit der die Tiere automatisch erkannt werden können. Die Insekten können im Anschluss unter www.insektensommer.de online gemeldet werden.

Niedersachsen: Hautkrebserkrankungen nehmen zu

In Niedersachsen erkranken immer mehr Menschen an Hautkrebs. Die Zahl der Niedersachsen, die zwischen 2006 und 2016 wegen Hautkrebs in ärztlicher Behandlung waren, ist stark gestiegen: beim gefährlichen „schwarzen Hautkrebs“ (malignes Melanom) um 121 Prozent, beim weitaus verbreiteteren „weißen Hautkrebs“ (Basalzell- und spinozelluläres Karzinom) sogar um 158 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit nahm die Zahl betroffener Versicherter beim „schwarzen Hautkrebs“ um 108 Prozent zu, beim „weißen Hautkrebs“ um 160 Prozent. Das Risiko für Hautkrebs steigt mit zunehmendem Alter. Insbesondere die Generation 60 plus erkrankt an einem Hauttumor und hier deutlich mehr Männer als Frauen.Nach Expertenmeinung sind maßgeblich UV-Schäden der Haut und damit Umwelteinflüsse für das Entstehen von Hautkrebserkrankungen verantwortlich. Die ultravioletten Strahlen der Sonne können das Erbgut von Hautzellen schädigen. Gelingt es den Reparatursystemen in den Zellen nicht, solche Schäden zu beheben, steigt das Risiko für Hautkrebs. Der Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung sei daher für jeden das A und O, sagte Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Zu den Grundregeln zähle, alle unbedeckten Hautregionen gründlich mit Sonnenschutzmittel mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 einzucremen, die Mittagssonne zu meiden, Schatten zu suchen und schützende Kleidung samt Kopfbedeckung zu tragen.

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Morgen

es läuft...
La Cintura von Alvaro Soler

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv

 

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

 


©2019 Radio Aktiv