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Niedersachsen: Fortschritt in der Luftrettung – Minister begeistert von neuem „Christoph Niedersachsen“

Am Mittwoch haben die Hannoveraner Luftretter in einer Feierstunde den neuen Hubschrauber der DRF Luftrettung vom Typ H 145 geladenen Gästen aus Politik, Rettungswesen und langjähriger Förderer offiziell vorgestellt. „Immer wieder kommt es zu schrecklichen Unfällen und schweren Erkrankungen, bei denen jede Minute zählt, um Menschenleben retten zu können. Es ist daher unerlässlich, über eine möglichst moderne Technik in der Luftrettung zu verfügen“, so Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, bei der Vorstellung des Hubschraubers. „Der ,neue‘ Christoph Niedersachsen trägt dazu bei, diese hohen Anforderungen zu erfüllen. Er ist vor allem größer und schneller als sein Vorgänger und erleichtert somit die tägliche Arbeit der Piloten, Notärzte und Notfallsanitäter. Der neue Hubschrauber kann so dazu beitragen, die ohnehin schon sehr gute Qualität der Intensivtransporte und Luftrettung in Niedersachsen noch weiter zu verbessern.“ Seit Mai ist der Hubschrauber der neuesten Generation im Dienst. Mit Hannover ist nun bereits die sechste 24-Stunden-Station der DRF Luftrettung mit diesem Maschinentyp ausgestattet.

 

Niedersachsen: NSGB fordert Studienplätze für Landärzte und bessere Vergütung

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund befürchtet, dass es in den nächsten Jahren zu einer dramatischen Unterversorgung mit Hausärzten im ländlichen Raum kommt. Bis 2030 gingen 5.000 Ärztinnen und Ärzte (von insgesamt 14.600) in den Ruhestand. Daher müsse alles Erdenkliche getan werden, um die Hausärztliche Versorgung auch außerhalb von Großstädten sicherzustellen und den Landarztberuf attraktiver zu machen. Um der Landespolitik Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, hat der Spitzenverband der mittleren und kleinen Städte und Gemeinden in Niedersachsen einen 10-Punkte-Plan erarbeitet. „Auf jeden Fall sollte sich Niedersachsen die Landarztinitiative in Nordrhein-Westfalen als Beispiel nehmen! Das Land vergibt dort künftig 7,6 % der Medizinstudienplätze an Studentinnen und Studenten, die sich verpflichten, für zehn Jahre als Hausärzte auf dem Land zu arbeiten. Zudem müssen zusätzliche Studienplätze geschaffen und die Wünsche und Bedürfnisse der Mediziner besser berücksichtigt werden. Dazu gehören teilzeitgerechte Arbeitsplätze in Medizinischen Versorgungszentren kleiner Orte, damit zum Beispiel der Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeiten wieder ermöglicht wird. Darüber hinaus kann auch ein „Landarztzuschlag“ bei der Vergütung ein geeigneter Anreiz sein, ebenso wie Förderprogramme für Ärzte die sich im Ländlichen Raum niederlassen“, heißt es in einer Mitteilung des NSGB.

Hameln: Aussagen Watermanns sorgen für Irritationen im Rathaus

Die Diskussionen um die Nachnutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes an der Ohrschen Landstraße gehen weiter. Der SPD Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann wiederholte erneut auf einer Veranstaltung, dass er sich für das Gelände ein Übungszentrum für Feuerwehr, DRK, Polizei und das THW vorstellen könne. Die Stadt Hameln sieht allerdings eine andere Nachnutzung vor. Auf dem sogenannten Wouldham-Camp ist eine ökologische Renaturierung der Auenlandschaft geplant und mit Mitteln der Landesregierung bereits genehmigt worden, so Hamelns erster Stadtrat Hermann Aden. Aden betont im radio aktiv Gespräch, dass die Entscheidung zur Nachnutzung des Geländes bei der Stadt Hameln liege und nicht beim Land. Zudem sie die Nutzung des gesamten Wouldham Geländes für Übungszwecke auch aus rechtlichen Gründen nicht mmöglich, so Aden weiter.

Niedersachsen: Abi-Durchschnitt von 2,57

Die Abiturienten in Niedersachsen haben in diesem Jahr eine Durchschnittsnote von 2,57 erzielt, genau wie im Vorjahr. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne spricht von einem hohen Niveau bei den erzielten Abitur Ergebnissen. Die Abiturprüfungen fanden in diesem Jahr zum vorletzten Mal nach zwölf Jahren statt. Ab 2020 werden die Prüfungen wieder nach 13 Jahren abgehalten. Insgesamt waren in diesem Schuljahr 34.000 Prüflinge zur Prüfung zugelassen: 32.000 Abiturientinnen und Abiturienten haben die Abiturprüfung bestanden. Prozentual betrachtet haben 5,5 % ihr Abitur nicht bestanden. Zu den Ergebnisüberfliegen können sich gut 308 Prüflinge zählen, ca. 1 Prozent, die ein Traumergebnis von 1,0 erreichten. Mit 2,0 und besser bestanden ca. 21,7 % der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler. Wie Niedersachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern abgeschnitten hat, ist noch nicht bekannt.

Niedersachsen: Grüne fordern von CDU Unterstützung für Bückeberg-Projekt

Nachdem im Bundeshaushalt 725.000 Euro für den geplanten Dokumentations- und Lernort Bückeberg eingestellt wurden, fordern die Landtagsgrünen die CDU auf, das Projekt im Landtag zu unterstützen. Fraktionsvorsitzende Anja Piel aus Fischbeck sagte, während sich im Bundestag eine deutliche Mehrheit für die finanzielle Unterstützung des Projekts abgezeichnet habe, habe die CDU-Landtagsfraktion bedauerlicher Weise von einem interfraktionellen Konsens Abstand genommen. Der stellvertretende Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Marco Zacharias sagte auf Nachfrage von radio aktiv, der Beschluss des Bundestages habe keine Auswirkung auf die bisherige Position. Ohne den klaren Willen der Bevölkerung werde sich die CDU-Landtagsfraktion nicht für eine finanzielle Förderung der geplanten Gedenkstätte am Bückeberg durch das Land einsetzen. Eine in dieser Größenordnung vorgesehene Gedenkstätte benötige zwingend den Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

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