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Niedersachsen: Unterrichtsausfall bremst Konjunktur

Die Berufsschullehrerverbände warnen: Fehlende Fachkräfte entwickeln sich in Niedersachsen zur Konjunkturbremse und die gute Wirtschaftslage des Landes gerät in Gefahr! Die historisch tiefe Unterrichtsversorgung von 88% müsse endlich auf 100% erhöht sowie die Eigenverantwortlichkeit der Berufsbildenden Schulen wieder deutlich gestärkt werden, so der Vorsitzende des Berufsschullehrerverbandes Niedersachsen, Heinz Ameskamp.
(Es sei nicht hinnehmbar, dass in den Mangelfächern wie z. B. in der Elektro-, Metall-, Fahrzeug- und Informationstechnik immer mehr nicht qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber eingestellt würden. Der Quereinstieg dürfe als Sonderform der Lehrkräftegewinnung nicht der Regelfall werden, fordert Ameskamp. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, müssten die Arbeitsbedingungen und die Besoldung der Lehrkräfte an den berufsbildenden Schulen denen in der Wirtschaft angeglichen werden. Nur so ließen sich neue Lehrkräfte für die berufsbildenden Schulen gewinnen, so der Berufsschullehrerverband Niedersachsen.)

Niedersachsen: Zu wenig Ausbildungsplätze

Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB fordert mehr betriebliche Ausbildungsplätze in Niedersachsen. Der DGB bezieht sich auf die aktuellen von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen für das Ausbildungsjahr 2017. Danach hatten zum Stichtag 30. September 2.364 junge Menschen weder eine Lehrstelle noch eine Überbrückungsmaßnahme erhalten. Weitere 8.018 hatten keinen Ausbildungsplatz gefunden und mussten auf andere Alternativen ausweichen. In der Summe seien 10.364 Suchende ohne Ausbildungsplatz, aber es gebe nur 3.086 gemeldete offene Plätze, heißt es vom DGB.

Vor allem Menschen mit Hauptschulabschluss oder Migrationshintergrund hätten schlechte Chancen, eine Lehrstelle zu finden, heißt es vom DGB. Von der kommenden Landesregierung erwartet er, dass sie allen jungen Menschen eine Ausbildung verbindlich garantiert. Kern einer funktionierenden Ausbildungsgarantie sei eine Umlage der Ausbildungskosten auf Branchenebene. Zu den weiteren Bausteinen gehörten eine grundlegende Berufsorientierung in allen Schulformen, gebündelte Beratungsangebote für Jugendliche in regionalen Jugendberufsagenturen, ein besseres Einstiegssystem berufsbildender Schulen sowie öffentlich geförderte Ausbildungsplätze für Jugendliche, denen der Einstieg in eine reguläre Ausbildung trotz aller Bemühungen nicht gelingt.

Niedersachsen: FDP Nachwuchs kritisiert Fraktionsentscheidung

Der Landeschef der FDP-Nachwuchsorganisation Junge Liberale, Lars Alt, hat beim Landeskongress gestern (4.) die Landespartei kritisiert. Hintergrund war der Ausschluss einer Ampelkoalition durch die Niedersachsen-FDP vor der Wahl. Das habe der Partei jede Chance zur Gestaltung genommen. Künftig sollte nur noch der Landesparteitag Koalitionsentscheidungen treffen dürfen. Alt forderte insgesamt eine neue Gesprächskultur zwischen den Parteien im Land, um „neue Brücken“ zu bauen.

Niedersachsen: Immer mehr Menschen gehen zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt

Das geht aus Daten von 95.000 Versicherten der Kaufmännischen Krankenkasse KKH in Niedersachsen hervor. Im vergangenen Jahr waren 61 Prozent aller KKH-Versicherten zur Prophylaxe in der Zahnarzt-Praxis. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber 2011. Allerdings liegen die Niedersachsen unter dem Bundesdurchschnitt von 62,2 Prozent. Außerdem auffällig: Frauen legen mehr Wert auf die Vorsorge beim Zahnarzt als Männer: Während im vergangenen Jahr 66,1 Prozent aller Frauen in Niedersachsen ihre Zähne kontrollieren ließen, traf das nur auf 54,6 Prozent der Männer zu. Gesetzlich Versicherte sollten sich die Zahnvorsorge in ihrem Bonusheft abstempeln lassen. Im Fall einer Zahnersatz-Behandlung ist das bares Geld wert, denn: ab fünf Jahren lückenlosem Nachweis im Bonusheft vor Beginn der Behandlung erhöht sich der Festzuschuss der Krankenkasse um 20 Prozent, ab zehn Jahren sogar um 30 Prozent.

Niedersachsen: Die IHK Hannover zieht positive Herbstbilanz für den Ausbildungsmarkt

In diesem Jahr setzt sich der Rückgang der Bewerberzahlen zwar weiter fort, der Ausbildungsmarkt im Bereich der IHK Hannover liegt im Herbst aber leicht im Plus. In Industrie, Handel und Dienst¬leistungen wurden bisher rund 10.000 (10.028) Ausbildungsverträge neu abge-schlossen, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den gewerblich-technischen Berufen gibt es sogar ein Plus von 3,4 Prozent bei den Ausbildungsverhältnissen. Allerdings können weder alle ausbildenden Unternehmen ihre angebotenen Ausbildungsplätze besetzen noch fin-det jeder Jugendliche eine Ausbildungsstelle im Wunschberuf und in Wohnortnähe. Die IHK rät Unterneh¬men und Jugendlichen, sich flexib¬ler zu zeigen. Jugendliche sollten auch Alternativen zu ihren ursprüng¬lichen Berufs¬wünschen in ihre Überlegungen einbeziehen.

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