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Hannover: Handwerk geht es gut

Der Präsident der Handwerkskammer Hannover, Karl-Wilhelm Steinmann aus Emmmerthal hat eine erste Bilanz der politischen Interessenvertretung für 2017 gezogen. Auch wenn längst nicht alle Forderungen des hannoverschen Handwerks erfüllt worden seien, so könne die Kammer mit dem Erreichten doch zufrieden sein. Besonders positiv wertete er in diesem Zusammenhang die Meisterprämie und das Berufsabitur. Dem Handwerk gehe es insgesamt gut, so Steinmann.

Steinmann wies darauf hin, dass auch die Beschäftigung deutlich zugelegt habe. Die Auslastung der betrieblichen Kapazitäten sei im Vergleich zu den Vorquartalen weiter gestiegen, so dass man in einigen Bereichen bereits an Kapazitätsgrenzen stoße, zumal es immer schwerer werde, die notwendigen Fachkräfte zu finden. Die stabile Konjunkturlage habe darüber hinaus dazu geführt, dass sich die Investitionstätigkeit im Gesamthandwerk verbessert habe. Zwar hätten sich die Einkaufspreise für nahezu alle Betriebe erhöht. Aufgrund der guten Nachfrage gelinge es den Betrieben aber, die Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Auch für die kommenden Monate gehen die befragten Betriebe von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung auf hohem Niveau aus. Allerdings werde sich die Konjunktur in den einzelnen Handwerksbranchen sehr unterschiedlich darstellen. Während das Bauhandwerk, das Ausbauhandwerk und das Nahrungsmittelhandwerk weiterhin zuversichtlich wirken, ist dies in den übrigen Handwerksbranchen nicht in gleichem Ausmaß der Fall.

Niedersachsen: Die Johanniter-Unfall-Hilfe ruft zu Spenden für eine Weihnachtsaktion zugunsten notleidender Menschen in Südosteuropa auf

Bis zum 15. Dezember können Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln gepackt und in den Dienststellen der Hilfsorganisation abgegeben werden. Zwischen Weihnachten und Silvester werden die Pakete in LKW-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und Helfern der Johanniter nach Albanien, Bosnien und Rumänien gebracht und notleidenden Menschen persönlich übergeben. Ziel der Konvois sind ausgewählte Kleinstädte und Dörfer sowie abgelegene Bergdörfer. Die Pakete sollen aus zollrechtlichen Gründen und damit sie in etwa gleichwertig sind, anhand einer Packliste gepackt werden. Folgende Artikel sollten in ein Weihnachtstrucker-Päckchen: 3 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgele, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten, 2 Tuben Zahnpasta sowie 1 kleines Geschenk für Kinder (z.B. Malblock und Stifte). Weitere Informationen zur Aktion, zu den nächstgelegenen Abgabestellen und den Verteilregionen sowie zu Spendenmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite „JohanniterWeihnachtstrucker“.

Niedersachsen: DGB hat Ausbildungsreport vorgestellt

Azubis in Niedersachsen haben ihren Betrieben und Schulen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Ein Drittel der Auszubildenden in Niedersachsen leistet regelmäßig Überstunden. Knapp zehn Prozent davon erhalten weder einen Ausgleich durch Freizeit noch durch Bezahlung. Auch Auszubildende unter 18 Jahren müssen zum Teil wöchentlich mehr als 40 Stunden arbeiten. Mehr als einem Viertel (28,3 Prozent) liegt kein betrieblicher Ausbildungsplan vor und die Abstimmung zwischen Betrieben und Berufsschulen ist oft schlecht. Das sind Ergebnisse des Reports zur Qualität der dualen Ausbildung, den der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Niedersachsen vorgestellt hat. Die Situation an den berufsbildenden Schulen bildet den diesjährigen Schwerpunkt des Ausbildungsreports. Weniger als die Hälfte der Befragten fühlt sich durch den Besuch der Berufsschule gut auf die theoretische Prüfung vorbereitet. Zwar bewerten knapp 60 Prozent die fachliche Qualität der Berufsschule als „sehr gut“ oder „gut“, aber die Abstimmung zwischen Betrieb und Berufsschule lässt überwiegend zu wünschen übrig. An der repräsentativen Befragung der Gewerkschaftsjugend haben sich 1.211 Auszubildende aus 18 der häufigsten Ausbildungsberufe im Zeitraum von September 2016 und Mai 2017 beteiligt. Es wurden Auszubildende aus allen Ausbildungsjahren und Betrieben unterschiedlichster Größe befragt.

Hannover: Kind gesprächsbereit

Im Streit um die Übernahme von Hannover 96 erklärt Präsident Martin Kind gegenüber radio aktiv seine Gesprächsbereitschaft mit den Ultras. Zwar sei ein Dialog aktuell eher schwer, weil man die Gerichtsklärung abwarten müsse. Den Fußballplatz zur Auseinandersetzung zu nutzen, hält Kind aber für falsch. Die Ultras Fangruppe hatte bei Spielen im Stadion die eigene Mannschaft nicht mehr unterstützt, sondern in Sprechchören Martin Kind angegriffen. Die Fangruppe will die Mehrheitsverhältnisse im Profibereich nicht Martin Kind überlassen. In einer Klage hat sich Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler für den Erhalt der alten 50 plus 1 Regel ausgesprochen. Eine einstweilige Verfügung hatte das Landgericht Hannover allerdings abgewiesen.

Hannover: Wahl des Ministerpräsidenten

Heute Mittag werden Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und seine künftigen Minister von den Abgeordneten des niedersächsischen Landtages gewählt. Wegen der Mehrheit von SPD und CDU im neuen Landtag - beide Parteien halten zusammen 105 der insgesamt 137 Sitze - gilt es als sicher, dass Weil mit der notwendigen, absoluten Mehrheit im Amt bestätigt wird. Anschließend wählt Weil seinen Stellvertreter und benennt die zehn Minister und Ministerinnen. Unter ihnen ist die aus Bad Münder kommende Barbara Otte-Kinast. Sie soll im Kabinett Weil Landwirtschaftsministerin werden.

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