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Niedersachsen: Rückruf von Fertigfrikadellen

Aufgrund einer möglichen bakteriellen Verunreinigung ruft die Fleisch-Krone Feinkost GmbH Fertigfrikadellen zurück. Betroffen sind Produkte der Marken "ja!" und "Gut Bartenhof", die bei den Ketten Rewe und Norma verkauft werden. Weitere Hinweise finden sie im Internet unter www.lebensmittelwarnung.de. Bei Proben sind Listerinen entdeckt worden. Listerien sind in der Natur vorkommende Bakterien. Nur wenige Menschen erkranken an der sogenannten Listeriose. Gefährlich ist die Infektion für abwehrgeschwächte Menschen und z.B. Schwangere. Die Zahl der Erkrankungen schwankt in Deutschland zwischen 300 und 600 Fällen pro Jahr. Im Durchschnitt enden sieben Prozent davon tödlich.

Niedersachsen: DGB zu Ausbildungsmarkt-Bilanz

Der Deutsche Gewerkschaftsbund im Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt schätzt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Niedersachsen für eine große Zahl von Jugendlichen weiterhin als schwierig ein. Nach der aktuellen Bilanz der Bundesagentur für Arbeit hätten im Ausbildungsjahr 2018/2019 fast 2.000 Jugendliche weder eine Lehrstelle noch eine Überbrückungsmöglichkeit gefunden. Weitere 6.400 Jugendliche hätten auf Alternativen zu einer Ausbildung ausweichen müssen. Der Hauptgrund dafür sei ein zu geringes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen. Der DGB appelliert deshalb an die Landesregierung, für alle Branchen eine Ausbildungsumlage zu schaffen, um auszubildende Betreibe zu unterstützen. Außerdem forderte er eine öffentlich geförderte Ausbildung für all diejenigen, die trotzdem keine Lehrstelle finden.

Hannover: Treckerdemo - Verkehrschaos befürchtet

In Niedersachsen werden heute tausende Traktoren unterwegs sein. Sie beteiligen sich an einem bundesweiten Protest gegen die Agrarpolitik der Regierung. Allein in Hannover werden jeweils etwa 1.000 Trecker erwartet. Mehr als 100 Bauern aus dem Weserbergland wollen sich beteiligen. Die Polizei erwartet massive Verkehrsbehinderungen vor Ort und auf den Anfahrtsstrecken.

Niedersachsen: Verband der lehrkräfte schlägt nach IQB-Bildungstrend Alarm

Der Verband der Niedersächsischen Lehrkräfte blickt mit Besorgnis auf die vorgestellten Ergebnisse beim Ländervergleich der Schüler in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Die Ergebnisse beim so genannten IQB-Bildungstrend seien für Niedersachsen erneut wenig schmeichelhaft gewesen, kritisiert der Vorsitzende des Verbandes Niedersächsischer Lehrkräfte das Ergebnis der Studie. Als Grund für das schlechte Abschneiden der Schüler sieht der Verband vor allem die immer schlechter werdende Lehrerversorgung. Zusätzlich habe man in Niedersachsen viele Schüler mit Migrationshintergrund aufgenommen, was die Situation nicht vereinfache, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes weiter. Ein Ergebnis der Studie ist, dass es neben Berlin, Bremen, Hessen und dem Saarland auch in Niedersachsen besonders schlecht gelingt Zuwandererkinder im Fach Mathematik zu fördern.

Niedersachsen: Deutschland macht sich gegenüber der Türkei erpressbar

Am vergangenen Mittwoch hatten türkische Truppen mit Luftanschlägen und Bodenoffensiven begonnen, kurdische Einheiten in Syrien anzugreifen. Erdogan will eine sogenannte Sicherheitszone im Norden Syriens errichten, in der die über dreieinhalb Millionen syrischen Flüchtlinge aus der Türkei angesiedelt werden sollen. Jetzt äußert sich dazu die heimische Bundestagsabgeordnete der Linken… „Jetzt sind wir erpressbar“ – so beschreibt die heimische Bundestagsabgeordnete der Linken, Jutta Krellmann die Zahlungen Deutschlands an die Türkei für den Verbleib syrischer Flüchtlinge. Damit die über dreieinhalb Millionen syrischer Flüchtlinge in der Türkei bleiben, zahlt Deutschland der Türkei Geld. Laut Jutta Krellmann hat sich Deutschland damit erpressbar gemacht und somit kaum Möglichkeiten, etwas gegen den aktuellen Militäreinsatz der Türkei in Syrien zu unternehmen. Deutschland gebe die Verantwortung ab. Krellmann fordert deswegen, dass Deutschland sich künftig mehr um sichere Verhältnisse in den Herkunftsländern von Flüchtlingen kümmert. Und auch bei der Aufnahme geretteter Bootsflüchtlinge sollte Deutschland die Initiative ergreifen und als Vorbild dienen, so Krellmann.

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