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Niedersachsen: Neue Verordnung tritt am 11.11. in Kraft

Mehr 2G, verschärfte Testpflichten und ein Aufruf zur Vorsicht: Das Land Niedersachsen hat seine neue Corona-Verordnung veröffentlicht. Sie gilt ab Donnerstag. Klare Verschärfungen bringt die neue Corona-Verordnung etwa für ungeimpfte Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen mit sich: Diese müssen sich nun täglich auf das Coronavirus testen lassen, wie die Staatskanzlei in Hannover mitteilte. Zuvor war dies dreimal wöchentlich vorgeschrieben. Verpflichtende Tests schreibt das Land nun auch ungeimpften Beschäftigten in Schlacht- und Zerlegebetrieben vor. Diese müssen sich zwingend jeden zweiten Tag testen lassen. Die bis zum 8. Dezember geltende Verordnung sieht außerdem für größere Veranstaltungen künftig schärfere Regeln vor: Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Menschen gilt die 2G-Zugangsbegrenzung bereits, sobald Warnstufe 1erreicht wurde. Zuvor sollte dieser Schritt erst erfolgen, wenn Warnstufe 3 gilt. Veranstaltungen hätten sich in jüngster Zeit unter der Delta-Variante als besondere Verbreitungsorte erwiesen, heißt es aus der Staatskanzlei. Für Diskotheken und Shisha-Bars bleiben die bisherigen Kapazitätsbegrenzungen weiter vorgeschrieben. Auch bei der Maskenpflicht an Schulen gibt es keine Änderungen: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen eins und zwei müssen im Unterricht keine Maske tragen, alle anderen hingegen schon. Weitere Verschärfungen könnten bald folgen, es stünden Veränderungen im Infektionsschutzgesetz und im Arbeitsschutzrecht an.

Niedersachsen: Förderung freier Spielstätten

500.000 Euro stellt Niedersachsen dieses Jahr für die freien Spielstätten bereit. Ziel des einmalig aufgelegten Förderprogramms ist es, die freien professionellen Theater strukturell weiterzuentwickeln, den Austausch zwischen den Spielstätten zu verbessern und Gastspiele sowie Koproduktionen mit freien Gruppen und Einzelkünstlerinnen oder -künstlern zu unterstützen. Gefördert werden neben Konzepten auch Investitionen sowie Personal- und Sachkosten. Antragsberechtigt sind Spielstätten der freien professionellen Theater mit Sitz in Niedersachsen, die ohne eigenes Ensemble - oder die vom Ensemble in Eigenregie ohne Intendanz - geführt werden. Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Größe der Spielstätte. Anträge sind per Post an den Landesverband Freier Theater in Niedersachsen e.V., Lister Meile 27, 30161 Hannover, zu richten. Die Antragsfrist endet am 10. Dezember 2021.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mwk.niedersachsen.de/spielstaettenfoerderung

Niedersachsen: Nachfrage nach Corona-Impfungen in Arztpraxen gestiegen

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Niedersachsen ist jüngst gestiegen. In der vergangenen Woche seien deutlich mehr Menschen geimpft worden als in der Vorwoche, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Detlef Haffke. Demnach stieg die Zahl von knapp 70 000 auf rund 110 000 Corona-Schutzimpfungen. Das Thema Drittimpfung nehme Fahrt auf, aber auch die Zahlen der Erst- und Zweitimpfungen seien gestiegen - wenn auch nicht so stark wie die Zahl der Drittimpfungen. Die Kassenärztliche Vereinigung geht davon aus, dass Regeln wie 2G (Einlass nur für Geimpfte und Genesene) dazu führen, dass sich manche Menschen nun doch für eine Corona-Impfung entscheiden. Der Druck auf Ungeimpfte steige.

Das Gesundheitsministerium sieht derzeit keinen Run auf Erstimpfungen. Doch die dezentralen Impfangebote würden gut angenommen. Das Ministerium ruft die Bürgerinnen und Bürger weiter dazu auf, sich impfen zu lassen. Auf den Intensivstationen liegen derzeit vor allem Covid-Patienten ohne Impfschutz.

Niedersachsen: Schuldnerberatung - Nachfrage gestiegen

Die Nachfrage nach Schuldnerberatungen ist als Folge der Pandemie im ersten Halbjahr 2021 deutlich gestiegen. Das hat eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände ergeben. Die Arbeitsgemeinschaft ist das Spitzengremium der Träger, die bundesweit Schuldnerberatungen anbieten. Für die Umfrage wurden 461 Beratungsstellen befragt. Die Nachfrage sei um ein Drittel höher als üblich, sagte der Referent für Schuldnerberatung der AWO im Bezirksverband Hannover, Thomas Bode. Neben der Pandemie sei eine Veränderung im Insolvenzrecht ein weiterer Grund für die verstärkte Nachfrage. Seit dem 1. Januar 2021 dauere ein Insolvenzverfahren nur noch 3 statt bisher 6 Jahre. Die Ressourcen der Beratungsstellen seien begrenzt. Daher könnten nicht alle Hilfesuchenden sofort beraten werden. Um der Nachfrage gerecht zu werden, bräuchten die Beratungsstellen mehr finanzielle Unterstützung von Land und Kommunen, so Bode.

Niedersachsen: Kritik an Forderung zur Wiedereröffnung der Impfzentren

Die Forderung von Gesundheitsminister Jens Spahn nach Wiedereröffnung der stationären Impfzentren stößt in Niedersachsen auf Kritik. Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) nannte Spahns Vorgehen irritierend: Schließlich habe Spahn selber die Finanzierung der Impfzentren und die Belieferung der Länder mit Impfstoff zum 30. September eingestellt, sagte Behrens am Montag in Hannover. Niedersachsen habe mit mobilen Impfteams eine neue Struktur geschaffen. Dabei gehe es vor allem um Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen, aufsuchende Impfangebote an Schulen und Berufsschulen sowie niedrigschwellige, dezentrale Impfaktionen. Die Hauptlast der Impfkampagne liege nach der Schließung der großen Impfzentren aber bei den Praxen in Niedersachsen, sagte Behrens. Hier erwarte sie in den kommenden Wochen einen deutlichen Zuwachs bei den durchgeführten Impfungen. Die Impfdynamik sei ihr derzeit zu gering. In Niedersachsen sind mit Stand Montag 68,5 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft.

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