Im Studio: Jan Hampe

Jan Hampe

Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Lösekrug-Möller begrüßt Beschluss zum Arbeitnehmer-Entsendegesetz

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit, die Hamelnerin Gabriele Lösekrug-Möller, begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Aufnahme der Fleischwirtschaft in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Damit sei ein wesentlicher Schritt hin zu allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer getan worden, sagte Lösekrug-Möller. In Niedersachsen käme das den mehr als 20.000 Beschäftigten in der Fleischbranche zugute. Jetzt gelte es, so Lösekrug-Möller, mit regelmäßigen Kontrollen durch die Behörden der Zollverwaltung dafür zu sorgen, dass die getroffenen Regelungen auch eingehalten werden.

Städtetag fordert mehr Unterstützung der Kommunen bei Flüchtlingshilfe

Der Niedersächsische Städtetag fordert die Landesregierung auf, sich erheblich stärker an den gestiegenen Ausgaben für die Flüchtlingshilfe der Kommunen zu beteiligen als bisher.
Angesichts stark steigender Asylbewerber- und Flüchtlingszahlen betont der Verband die Bereitschaft der Städte und Gemeinden Niedersachsens, alle Hilfebedürftigen weiterhin aufzunehmen. Jedoch seien viele Kommunen finanziell überfordert, deshalb sollte das Land die gesamten Kosten übernehmen. Angesichts der sprunghaften Zunahme der Anträge dringt der Städtetag vor allem darauf, die nachweislich entstandenen Krankenhilfekosten einzeln zu erstatten. Viele der Menschen seien schwer verletzt oder chronisch krank, sagt der Präsident des Städtetags. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist Bundes- und Ländersache, wird aber durch die Landkreise und kreisfreien Städte wahrgenommen. Für die Ausgaben zahlt ihnen das Land aktuell eine Kostenpauschale von rund 5.900 Euro pro Flüchtling, die Kosten liegen aber zum Teil mehrere Tausend Euro höher. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei im Januar 2014 die Zahl der Asylbewerber bundesweit um rund 71 Prozent gestiegen, heißt es in der Mitteilung.

Städtetag fordert bessere Bildungschancen

Der Niedersächsische Städtetag fordert vom Land mehr Anstrengungen, um die Bildungschancen für Kinder zu verbessern. Weiter heißt es vom dem Verband für Städte, Gemeinden und Samtgemeinden, dass das Land den Kommunen deutlich mehr Geld zur Finanzierung der Reformen zur Verfügung stellen müsste. Land und Kommunen sollten sich künftig besser abstimmen, zum Beispiel indem ein gemeinsamer Bildungs- und Erziehungsplan erarbeitet wird. Das Kind und nicht die Institution in den Mittelpunkt stellen – das ist der zentrale Maßstab für den Niedersächsischen Städtetag (NST) bei der bevorstehenden grundlegenden Novellierung des Kita-Gesetzes durch die Landesregierung. Was selbstverständlich klinge, habe in der Praxis erhebliche Auswirkungen, so der Präsident des NST. Ausgangspunkt müsse die persönliche Bildungsbiographie des Kindes sein. Darauf seien die Angebote aller Beteiligten abzustimmen. Gesetze und Organisation vor Ort, aber auch die Kooperation zwischen Land und Kommunen müssten dem folgen. Die Landesaufsicht sollte reduziert werden, auch eine Änderung des Schulgesetzes dürfe kein Tabu sein. Für Krippen und Kindergärten fordert der NST eine Qualitätsoffensive, denn hochwertige frühkindliche Betreuung sei ein Schlüssel einer erfolgreichen Bildungsbiographie. An den Grundschulen sollte die Einrichtung von flexiblen Eingangsstufen zum Standard werden, die in jahrgangsübergreifende Lerngruppen münden könnten.

Maschinenbauer aus der Region werben um Fachkräfte

Maschinenbauer aus den vier Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg/Weser und Schaumburg werben auf der Hannover-Messe gemeinsam um qualifizierte Fachkräfte. Auf dem Gemeinschaftsstand „Maschinenbau Weserbergland plus“ präsentieren sich aus Hameln-Pyrmont die Aerzener Maschinenfabrik und die Reintjes GmbH, aus dem Landkreis Holzminden die Otto Künnencke GmbH, aus dem Landkreis Nienburg/Weser die Hartmann Lebensmitteltechnik Anlagenbau GmbH und aus dem Landkreis Schaumburg die Heye International GmbH. Initiiert hat das Vorhaben die Fachkräfte-Initiative der Weserbergland AG. Bei Interesse können kurzfristig noch ein bis zwei Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand mit aufgenommen werden. Auskünfte dazu gibt Cord Hölscher, Projektleiter der Fachkräfte-Initiative Weserbergland plus unter 05151 585-1010.Die Hannover Messe geht vom 07. bis 11. April.

Land investiert in Krebsregister

Die Niedersächsische Landesregierung investiert in den nächsten Jahren jährlich rund 600.000 Euro in den Aufbau der klinischen Krebsregistrierung. Vor dem Hintergrund weltweit steigender Krebsneuerkrankungen solle alles dafür getan werden, um die Qualität der onkologischen Versorgung und der Krebsfrüherkennung zu verbessern, sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Neben dem Geld, das die Landesregierung bereitstellt, beteiligt sich die Deutsche Krebshilfe mit 484.000 Euro. Die Krankenkassen werden den laufenden Betrieb der klinischen Krebsregistrierung über eine Pauschale von 119 Euro je Neuerkrankungsfall fördern. Ab 2018 wird das klinische Krebsregister in Niedersachsen voraussichtlich in den Routinebetrieb übergehen. Niedersachsen verfügt bereits über ein Epidemiologisches Krebsregister (EKN), das Krebsneuerkrankungen erfasst und die Meldungen auszuwertet.

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