Keine Grundwasserbelastung durch Nitrat im Weserbergland

Veröffentlicht am Dienstag, 01. Oktober 2013 07:00

Vertreter des Projektes Bioenergie Region Weserbergland Plus sehen für die Region keine Gefahr einer Grundwasserbelastung durch Nitrat aus dem Maisanbau. In der Elbregion war stark nitrathaltiges Grundwasser nachgewiesen worden, was auf den dortigen Maisanbau zurück geführt wird. Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es 21 Biogasanlagen, die hauptsächlich mit Mais "gefüttert" werden. Projektmitarbeiter Folkhard Müller sagte, der Maisanteil im Weserbergland liege mit knapp unter 20 % deutlich unter dem anderer Regionen. Der Mais werde nur so weit mit organischem und mineralischem Dünger versorgt, dass die Ernährung der Pflanze gerade sicher gestellt sei. Überschüsse durch übertriebene Düngung, z.B. durch Gülle, gebe es in dieser Region nicht. Die Einhaltung der Grenzwerte würde kontrolliert. Die Nitratwerte im Grundwasser auch in der Nähe der Biogasanlagen lägen unterhalb der erlaubten Grenzwerte, so Müller.