Interhelp braucht Geld und bittet um Spenden

Veröffentlicht am Mittwoch, 31. Dezember 2014 11:59

Der Tsunami vor zehn Jahren in Südostasien forderte unzählige Opfer – die Katastrophe löste eine weltweite Welle der Hilfsbereitschaft aus – auf Sri Lanka war damals auch die Hamelner Hilfsorganisation Interhelp, um die Menschen sofort, aber auch längerfristig zu unterstützen. Jetzt ist die Region wieder von einer Naturkatastrophe betroffen: nach tagelangen heftigen Regenfällen sind dort mehr als achthunderttausend Menschen vor Überschwemmungen und Erdrutschen auf der Flucht. Es gab bereits Dutzende Tote, sagte der erste Vorsitzende von Interhelp, Ulrich Behmann. Interhelp wolle jetzt auch wieder helfen, zur Zeit werde geprüft, wie das geschehen könne. Ohne Spenden sei leider keine Hilfe zu organisieren, appelliert Behmann an die Weserbergländer.
Aber Interhelp setzt sich auch vor Ort ein, zum Beispiel durch die kostenlose Ärztesprechstunde im Hamelner Wohnbezirk Kuckuck. Bei der letzten Sprechstunde im Dezember seien fünf Ärzte und 16 Helfer dabei gewesen. Diese Arbeit werde fortgesetzt, kündigte Behmann an. Interhelp finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Die geleistete Arbeit ist ehrenamtlich.