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Tumult nach Urteilsverkündung

Nach der Urteilsverkündung des Schwurgerichts in Hildesheim im Mordprozess gegen den angeklagten Oliver T., ist es zu Tumulten im Gericht gekommen. Der 28-jährige Angeklagte war nach dem tödlichen Streit über Drogengeschäfte wegen Mordes angeklagt. Er wurde wegen Zweifeln daran aber von diesem Vorwurf freigesprochen. Stattdessen wurde Oliver T. zu drei Jahren Haft wegen unerlaubten Handels mit drei Kilogramm Marihuana verurteilt. Dieses Urteil machte die Familie des Hamelner Opfers fassungslos. Es war daraufhin zu Ausschreitungen gekommen. Oliver T. war angeklagt, einen 25-Jährigen aus Hameln erst gewürgt und dann mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben. Im Prozess hatte er dies mit Notwehr begründet.

Heimische Märchenfiguren in Rußland

Drei Märchenfiguren aus dem Weserbergland sind zu Gast bei den 3. Weltmärchenfestspielen in Russland gewesen. Der Darsteller des Baxmann aus Hessisch Oldendorf, Lutz-Arnim Simon, die Darstellerin der Anna von Bismarck aus Hessisch Oldendorf, Gabriele Lingen und der Darsteller des Barons von Münchhausen aus Bodenwerder, Joachim Merker reisten in die russische Stadt Kirov, etwa 900 km östlich von Moskau. Zu den zweitägigen Festspielen kamen rund 50 Märchen- und Sagenfiguren aus Russland, aber auch anderen Ländern. Höhepunkt war der Aufmarsch aller Teilnehmer auf dem Theaterplatz und deren Vorstellung auf der Bühne vor mehreren Tausend Besuchern. Das Jahr 2014 ist das „Jahr der deutschen Sprache und Literatur“ in Russland. So standen auch die Weltmärchenfestspiele unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Moskau.

In Hildesheim hat das Schwurgericht den angeklagten Oliver T. vom Mordvorwurf freigesprochen

Dieses Urteil machte die Familie des Hamelner Opfers wütend. Im Gerichtssaal kam es zu Ausschreitungen. Lautstarke Beschimpfungen, Beamte sagen, sie seien angegriffen worden. Tumult zwischen Familienmitgliedern des Opfers  und Polizisten. Zwei Männer wurden von der Polizei festgenommen, andere haben aufgebracht den Saal verlassen und wurden daraufhin vom Gerichtsflur verdrängt. Oliver T. aus Bodenwerder kommt jetzt nur wegen Drogenhandels drei Jahre ins Gefängnis. Keine Haftstrafe wegen Mordes also, die Beweise fehlen. Die Staatsanwaltschaft konnte nicht widerlegen, dass der Angeklagte aus Notwehr gehandelt hat. Er sagt, es habe zwischen dem Opfer und ihm einen Kampf wegen Drogen gegeben. Der Tod des Bodenwerderaners sei ein Unfall gewesen. Die Nebenklage hatte noch versucht, den Freispruch abzuwenden. Sie wollte, dass noch ein neues Gutachten eingeholt wird. Hören Sie hier den Bericht für radio aktiv aus Hildesheim.

Zahlreiche Polizeieinsätze wegen Ruhestörung am langen Pfingstwochenende

Die Polizei musste über das verlängerte Pfingstwochenende wegen Lärmbelästigung allein in Hameln 15mal ausrücken. Der Grund waren Gartenpartys oder offene Türen von Gaststätten, die Anwohner zu später Nacht erregten. In einem Dutzend von Fällen kam es zudem landkreisweit zu Streitigkeiten, die geschlichtet werden mussten. Nur in wenigen Fällen arteten die verbalen Streitgespräche in Handgreiflichkeiten aus.

Positiv bewertete der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats August-Wilhelm Winsmann, die Verkehrslage: Es seien zwar insgesamt 20 Verkehrsunfälle im gesamten Landkreis Holzminden von Freitag- bis Montagmittag aufzunehmen gewesen. Bis auf eine leicht verletzte Person im Rahmen einer Vorfahrtsmissachtung gab es bei allen weiteren Unfällen keinen Personenschaden zu beklagen. Insbesondere die zahlreichen Zweiradfahrern im Landkreis seien so diszipliniert gefahren, dass es an den Pfingstfeiertagen zu keinen nennenswerten Auffälligkeiten und Unfällen bei den Motorradfahrern gekommen sei, führte Winsmann weiterhin aus.

 

Antwort nicht zufriedenstellend

 

In der Diskussion um die geplante Stromtrasse SuedLink kritisiert der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann das Verhalten des Netzbetreibers TenneT. Die von der Trassenführung betroffenen Landkreise hatten unter der Federführung von Hameln-Pyrmont von TenneT die Offenlegung der Planungen verlangt.Die Antwort sei nicht zufriedenstellend gewesen, so Watermann. Da TenneT die wirkliche Planung erst zum Jahresende einreichen wolle, müssten die betroffenen Regionen bis dahin deutlich machen, welche Schwierigkeiten es bei der Trassenführung gebe.

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