Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Möglicher dritter Trassenverlauf für Güterverkehr sorgt weiter für Diskussionen

Der Bad Pyrmonter SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann fordert vom Bundesverkehrsministerium Aufklärung über die mögliche dritte Trassenvariante für den Güterverkehr durch das Weserbergland. Er selber habe zu keiner Zeit Informationen über Diskussionen und Überlegungen zu einer dritten Trassenvariante gehabt. Nach seinen Recherchen habe das niedersächsische Verkehrsministerium diese Variante nicht ins Gespräch gebracht. Er wolle wissen, woher diese Überlegungen kommen, so Watermann, und wie konkret die Überlegungen zur neuen Trassenvariante seien. Es könne auch nicht sein, dass solche Überlegungen ohne die örtlichen Abgeordneten, Bürgermeister und Landräte vor Ort angestellt würden. Die dritte Trassenvariante soll angeblich durch Emmerthal, Bad Pyrmont und Lüdge führen. Hameln würde dabei nur am Rande gestreift.

 

Drittte Planungsvariante für Eisenbahngüterverkehr Löhne-Elze

In der Diskussion um den Ausbau der Strecke Elze-Löhne für den schweren Güterverkehr sorgt eine neue Planung weiterhin für Verwirrung. Hintergrund ist ein Gespräch der Bürgerinitiative Transit Weserbergland und heimischen Bundestagsabgeordneten mit dem zuständigen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Dabei war ein weiterer Streckenverlauf für den Güterverkehr Elze - Löhne zur Sprache gekommen. Demnach könnte die ausgebaute Strecke dann von Lügde über Bad Pyrmont, Emmerthal, Hameln, Afferde, Coppenbrügge und Salzhemmendorf durch den Landkreis führen. Hessisch Oldendorf wäre dann von einem Streckenausbau nicht mehr betroffen, dafür aber neu die Stadt Lügde, der Kurort Bad Pyrmont und die Gemeinde Emmerthal. Die heimische SPD Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller sagte, sie nehme die neuen Überlegungen ernst und wolle die Planungen intensiv verfolgen, mahnte aber gleichzeitig zur Besonnenheit. Jetzt müssten Bad Pyrmont und Emmerthal in die laufende Arbeit der BI und der Politik miteinbezogen werden. Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann hat mit Entsetzen auf diese Variante reagiert und sofort heftigen Widerstand aus der Kommune angekündigt.

TenneT antwortet auf Brief der sieben Landkreise

Der Netzbetreiber TenneT hat auf das gemeinsame Schreiben der sieben Landkreise im Zusammenhang mit der geplanten Stromtrasse Sued-Link reagiert. Nachdem sich die Landkreise Lippe, Höxter, Holzminden, Kassel, der Schwalm-Eder-Kreis sowie die Region Hannover unter der Federführung von Hameln-Pyrmont an die Geschäftsführung von Tennet gewandt haben, liegt nun ein Antwortschreiben vor. Offenbar will sich TenneT mehr Zeit lassen bei den Entscheidungen. Vielmehr macht Tennet eine neue Zeitschiene auf. Das bedeutet mehr Zeit und ist aus Sicht des Landrates zudem ein Hinweis, dass die zahlreichen Bedenken offensichtlich Einfluss genommen haben. Die Länder- und landkreisübergreifende Zusammenarbeit ist der richtige Weg, so Landrat Tjark Bartels. Auch die konsequente Bündelung der Aktivitäten vor Ort sei erfolgreich und werde weitergeführt. TenneT weise abschließend auf eine weitere Diskussionsveranstaltung vor dem Einreichen des formellen Antrages hin, an der auch der Landkreis Hameln-Pyrmont teilnehmen wird. Fachlich wird die Thematik „Stromtrasse Sued-Link“ von der Klimaschutzagentur Weserbergland begleitet.

Neues Amt für Michael Vietz

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Vietz ist zum stellvertretenden Vorsitzenden im Unterausschuss des Bundestages für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln gewählt worden. Vietz sagte, er bedanke sich für den Zuspruch und das Vertrauen und freue sich auf die konstruktive Arbeit mit allen Beteiligten. Prävention, Bewältigung und Nachsorge von Konflikten könne unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts nur funktionieren, wenn militärische und zivile Maßnahmen in einem umfassenden Konzept miteinander vernetzt würden. Der in der vergangenen Wahlperiode erstmalig eingesetzte Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses wolle einen wichtigen Beitrag zur Integration des Themas in die parlamentarische Arbeit leisten.

Bürgerinitiative Transit Weserbergland im Bundesverkehrsministerium - Böse Überraschung?

Nach Auskunft der BI Transit Weserbergland prüft das Bundesverkehrsministerium zur Zeit eine neue Trassenführung für den schweren Güterverkehr. Das entnahm die BI dem heutigen Gespräch mit dem zuständigen Staatssekretär Enak Ferlemann. Demnach könnte die ausgebaute Strecke dann von Lügde über Bad Pyrmont, Emmerthal, Hameln, Afferde, Coppenbrügge und Salzhemmendorf durch den Landkreis führen. Hessisch Oldendorf wäre dann von einem Streckenausbau nicht mehr betroffen, dafür aber neu die Stadt Lügde, der Kurort Bad Pyrmont und die Gemeinde Emmerthal. Das Gespräch der BI Transit im Bundesverkehrsministerium sei insgesamt sehr konstruktiv verlaufen, so die erste Reaktion des Vorsitzenden der BI, Diethard Seemann.

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