Im Studio: Jan Hampe

Jan Hampe

Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Hiesige Europaabgeordnete sehen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Europawahl kritisch

Das Gericht folgte mit seinem Urteil der Forderung kleinerer Parteien auf Abschaffung der Drei-Prozent-Hürde für den Einzug in das europäische Parlament. Der CDU-Abgeordnete Burkhard Balz zeigt sich enttäuscht von diesem Urteil, das auch extremen Parteien den Einzug ins Parlament erleichtere. Alle großen EU-Ländern hätten mit Blick auf neue politische Realitäten aus guten Gründen Sperrklauseln für die Europawahl festgesetzt, so Balz. Ahnlich kritisch äußerte sich der SPD-Abgeordnete Bernd Lange, der durch den Verzicht auf die Drei-Prozent-Hürde eine Zersplitterung und dadurch Nachteile für die deutsche Vertretung im Parlament befürchtet. Durch den Erfolg der kleinen Parteien seien zudem auch Folgeklagen gegen die Sperrklausel bei Bundestagswahlen denkbar, so Lange.

 

Arbeitslosigkeit weiter saisonüblich hoch

Insgesamt waren im Februar fast 16.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind rund 30 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 8,3 Prozent und weiterhin deutlich über dem Landeswert. Im Februar wurden dem Arbeitgeber-Service 835 offene Stellen neu zur Besetzung gemeldet. Das waren wesentlich mehr als im Vormonat und in etwa das Niveau vom Februar 2013. Die Stellen kamen verstärkt aus den Wirtschaftsabschnitten Heime und Sozialwesen, Einzelhandel und dem Baugewerbe. Durch den milden Winter ziehe die Nachfrage nach Fachkräften der Außenberufe bereits jetzt erheblich an, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Hameln Ursula Rose. Das seien Bedarfe, die sich sonst erst im März oder April einstellen. Es bleibe abzuwarten, ob es sich nur um einen vorgezogenen saisonalen Effekt wegen des Wetters handele oder um zusätzliche Arbeitskräftebedarfe aufgrund einer verbesserter wirtschaftlichen Lage der heimischen Unternehmen.

 

Infotreffen zur Stromtrasse im März

Die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden wollen ihre Bürger in einer gemeinsamen Veranstaltung über die Planungen für eine Nord-Süd-Stromtrasse informieren. Darauf haben sich Vertreter der betroffenen Kommunen mit dem Netzbetreiber Tennet verständigt. Die Informationsveranstaltung soll im März stattfinden, ein konkreter Termin werde in Kürze bekannt gemacht, sagte Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder. Bei dem Treffen mit Vertretern des Netzbetreibers solle auch die Wahl der Trassenführung durch das Weserbergland zum Thema gemacht werden, so Roeder weiter. Die Pyrmonter Bürgermeisterin hat gestern gemeinsam mit Vertretern anderer betroffener Kommunen an einem ersten Treffen mit dem Netzbetreiber in Hannover teilgenommen.

Tennent informiert über Nord-Süd-Trasse

Vertreter aus Kommunalverwaltungen in Hameln Pyrmont haben sich in Hannover über die Planungen der Nord-Süd-Stromtrasse informiert. Zu dem Treffen mit Vertretern aller betroffenen Kommunen in Niedersachsen hatte Netzbetreiber Tennet eingeladen. Dabei wurde sowohl über die Wahl des Trassenverlaufs informiert, als auch über den aktuellen Planungsstand. Bislang handele es sich bei der Trassenführung um einen Entwurf des Netzbetreibers, sagte Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder im Anschluss an das Treffen. Das formale Verfahren sei bislang noch nicht eingeleitet worden. Eine Informationsveranstaltung für die Bürger der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sei für März geplant, so Roeder weiter.

BI Transit fordert Gutachten für die Region

In der Diskussion um einen möglichen Ausbau des Güterverkehrs im Weserbergland fordert die Bürgerinitiative BI Transit Weserbergland, dass ein Gutachten über mögliche Auswirkungen für die Region erstellt wird. Anlass ist, dass derzeit in Hannover eine Studie erarbeitet wird, wie die dortige Region vom Güterverkehr entlastet werden kann. Eine mögliche Alternative könnte der Ausbau der Strecke von Löhne nach Elze durch das Weserbergland sein. Der Vorsitzende der BI Transit Weserbergland Diethard Seemann sagte, zwar hätten sich die betroffenen Regionen gegen einen Ausbau ausgesprochen, das reiche aber nicht aus. Deshalb sollte auch für die Region Weserbergland ein Gutachten erstellt werden, um Auswirkungen für die Region darzustellen.

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