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Weserbergland: Europa-Abgeordneter Bernd Lange wieder Vorsitzender des Handelsausschusses

Der niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange ist erneut zum Vorsitzenden des Handelsausschusses gewählt worden.  In seiner Wiederwahl sieht Lange eine Bestätigung seiner bisherigen Arbeit in dem Ausschuss, der an den Verhandlungen zu internationalen Handelsabkommen beteiligt ist. Auch in seiner zweiten Amtszeit als Vorsitzender wolle er sich für eine gerechte Gestaltung des internationalen Handels einsetzen – eine nicht einfache Aufgabe in Zeiten, in denen es viele Fragen zu beantworten gebe, so Lange. Ziel müsse es sein, alle Länder am internationalen Handels teilhaben zu lassen. Dazu müsse das internationale Recht gestärkt werden. Durch die von der EU verhandelten Abkommen seien neue Märkte erschossen worden, die auch neue Chancen für viele Klein- und Mittelbetriebe eröffnen würden.

Hille: Höchstrafe im Prozess um dreifachen Mord

Im Prozess um den dreifachen Mord im ostwestfälischen Hille hat das Landgericht Bielefeld Höchststrafen gegen die beiden Angeklagten verhängt. Ein 53-Jähriger ist wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Damit ist eine Entlassung nach 15 Jahren sehr unwahrscheinlich. Sein 25 Jahre alter Ziehsohn muss wegen zweifachen Mordes ebenfalls lebenslang ins Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Alle Prozessbeteiligten können innerhalb einer Woche Revision einlegen.

Weserbergland: Verfolgungsfahrt durch mehrere Landkreise

Eine Frau aus Salzhemmendorf ist am Donnerstagnachmittag mit ihrem Auto vor der Polizei geflüchtet. Die Verfolgungsfahrt ging bis in die Region Hannover. An dem Einsatz waren Streifenwagenbesatzungen aus mehreren Polizeiinspektionen und auch ein Polizeihubschrauber beteiligt. Beamte der örtlichen Polizeistation hatten die Frau an ihrer Wohnanschrift aufgesucht, weil sie kürzlich zwei Angestellte einer Klinik bedroht hatte, und jetzt ein Hinweis eingegangen war, sie besäße eine Waffe. Bei Eintreffen der Beamten fuhr die 42-Jährige gerade mit ihrem Auto vom Hof. Die Anhaltezeichen missachtete sie. Auf ihrer Flucht überfuhr die Frau mehrere rote Ampeln, geriet mehrfach mit ihrem Wagen in den Gegenverkehr und umfuhr an einem Bahnübergang eine geschlossene Halbschranke. Bei Wennigsen konnte der Wagen der Frau schließlich gestoppt werden. Die Salzhemmendorferin wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In ihrem Wagen fanden die Beamte eine Schreckschusswaffe.

Weserbergland: Grüner Punkt geht nicht an Remondis

Der Entsorgungskonzerns Remondis ist mit dem Vorhaben gescheitert, das duale System Deutschland / DSD zu übernehmen. Das Bundeskartellamt hat dem Unternehmen gestern untersagt, sämtliche Anteile an DSD zu kaufen. Remondis ist das mit Abstand größte deutsche Entsorgungsunternehmen. Es ist auf fast allen Märkten der Entsorgungswirtschaft tätig. Hierzu zählen insbesondere die Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Verkaufsverpackungen sowie die anschließende Vermarktung, bzw. Verwertung. DSD ist das größte duale System in Deutschland und hält die Markenrechte an dem Receycling-Zeichen Grüner Punkt. Zu befürchten wären höhere Kosten für Wettbewerber, erhebliche Marktanteilsgewinne für DSD und letztlich höhere Preise bei der Entsorgung von Verpackungen, begründete das Kartellamt seine Entscheidung. Remondis hat Anfang des Jahres die Entsorgung der gelben Säcke in Hameln-Pyrmont übernommen. Dabei war es insbesondere in der Anfangsphase zu erheblichen Ausfällen bei der Abholung gekommen.

Weserbergland: Polizei warnt vor "Romance-Scamming"

Die Polizei warnt vor Betrug mit vorgetäuschter Liebe im Internet – dem sogenannten "Romance Scamming". Eine Frau aus dem Zuständigkeitsbereich der Inspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist so um einen sechsstelligen Betrag gebracht worden. Bei dieser Betrugsmasche suchen sich die Täter ihre Opfer in Online-Partnerbörsen oder sozialen Netzwerken. Sie flirten und umgarnen ihre Opfer bis diese sich in ihr virtuelles Gegenüber verlieben. Dann kommt die Frage nach dem Geld, z. B. für eine dringende Operation oder eine andere angebliche Notlage, für die die Opfer Geld überweisen sollen. Eine weitere Gefahr kann auch darin bestehen, dass die Täter ihre Opfer bitten, Geld oder Waren in Empfang zu nehmen und weiter zu versenden. Sowohl das Geld wie auch die Waren stammen hierbei ausnahmslos aus anderen kriminellen Handlungen und die Opfer machen sich wegen des Verdachts der Geldwäsche strafbar! Die Betrüger kommunizieren oft in gutem Englisch. Die Profilbilder der Betrüger sind häufig aus dem Internet gestohlen. Geschädigte sollten sich unbedingt an die Polizei wenden. Mehr Informationen auch unter www.polizei-beratung.de

 

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