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Hameln/Weserbergland: Kita-Streiks gehen weiter - möglicherweise über Donnerstag hinaus

Auch heute bleiben einige Kitas im Weserbergland ganz oder teilweise geschlossen. Heute werden die Erzieher und Sozialarbeiter aus der Region nach Lüneburg fahren. Dort wollen sie an einer zentralen Kundgebung der Gewerkschaft ver.di teilnehmen. Seit Montag wird bereits gestreikt und durch verschiedene Aktionen auf sich Aufmerksam gemacht. Sollte kein Gestern versammelten sich laut ver.di knapp 150 Erzieher und Sozialarbeiter aus der Region vor dem Hamelner Rathaus. Sie forderten lautstark Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese auf, sein Büro zu verlassen und mit ihnen zusprechen. Das klappte allerdings nicht, weil dieser einen Termin nicht absagen konnte. Stattdessen schickte er einen Rathausmitarbeiter. Der zeigte sich mit den Streikenden solidarisch und versicherte, die Stadt werde das Gespräch mit dem Tarifvertreter der Kommunen, dem kommunalen Arbeitgeberverband, suchen. Für die Streikenden ein wichtiges Signal! 

Weserbergland: Einschränkungen im Bahnverkehr

Auch Bahnreisende im Weserbergland müssen sich ab heute wieder auf Einschränkungen einstellen. Seit heute Nacht streiken die Lokführer der Deutschen Bahn im Personenverkehr. Bereits gestern um 15 Uhr legten die Lokführer im Güterverkehr ihre Arbeit nieder. Im Weserbergland fahren die S-Bahnen Richtung Hannover nur stündlich, statt im Halbstundentakt, heißt es auf der Bahnhomepage. Die Linien der NordWestBahn sind hingegen vom Streik nicht betroffen. In wenigen Ausnahmen könnte es jedoch zu kurzfristigen Einschränkungen kommen. Wie lange der Streik diesmal dauert ist bislang offen. Vor Fahrtantritt sollten sich Pendler und Reisende auf www.bahn.de oder auf www.nordwestbahn.de über ihre Verbindung informieren.

Weserbergland: Interhelp plant weitere Hilfen für Erdbebenopfer in Nepal

Unterstützung für die Arbeit der Hilfsorganisation gibt es jetzt auch in Form einer Großspende von 5.000 Euro. Das Geld kommt von einem Unternehmen aus Essen, das für seine Produkte Rohstoffe aus der Himalaya-Region bezieht. Mit 5.000 Euro können in Nepal etwa 1.500 Schwerverletzte und Kranke mit Medikamenten versorgt und behandelt werden, sagt Reinhold Klostermann, Leiter der Medical Task Force von Interhelp, und Vorsitzender Ulrich Behmann ergänzt: Der Betrag könne auch Grundstock für eine erdbebensichere Schule sein, die Interhelp gemeinsam mit Rotary-Clubs in Nepal wiederaufbauen will.Das Interhelp-Team hat bei seinem Hilfseinsatz im Himalayagebiet in den zurückliegenden Wochen rund 2.100 Opfer der beiden Erdbeben behandelt, und einige davon wohl vor dem sicheren Tod bewahrt. Mittlerweile sind die drei Ärzte und vier Rettungsassistenten wieder in die Heimat zurückgekehrt.

Weserbergland/Hameln: Kitastreik geht mit Streikwerkstatt weiter

Auch im Weserbergland gehen die Kita-Streiks heute weiter. Nachdem bereits gestern rund 250 Beschäftigte aus der Region dem Aufruf der Gewerkschaft zu einem Streiktreffen in Hameln gefolgt waren, geht das Streikprogramm heute mit einer Streikwerkstatt in der Sumpfblume weiter. Zur Diskussion steht dabei auch die Frage, ob die Streiks über Donnerstag hinaus fortgesetzt werden sollen, sagt Gewerkschaftssekretär Jan Orbach. Für morgen, den 20. Mai hat die Gewerkschaft ver.di eine zentrale Veranstaltung in Lüneburg angesetzt, am Donnerstag geht es mit eine Streikkonferenz in Hannover weiter.

Weserbergland: Ab Mittwoch wieder Bahnstreik im Personenverkehr - NordWestBahn fährt wie gewohnt

Auch Bahnreisende im Weserbergland müssen sich ab Mittwoch wieder auf Einschränkungen einstellen. Ab 2 Uhr streiken die Lokführer bei der Deutschen Bahn im Personenverkehr. Bereits um 15 Uhr am Dienstag legen die Lokführer im Güterverkehr die Arbeit nieder. Die Linien der NordWestBahn sind nicht vom erneuten Streik betroffen und die Züge fahren wie gewohnt. In wenigen Ausnahmen kann es als Auswirkung des Streiks aufgrund abgestellter DB-Fahrzeuge in Bahnhöfen und auf Gleisanlagen kurzfristig auch zu Einschränkungen und Verspätungen im Betriebsablauf des Zugverkehrs kommen. Die NordWestBahn empfiehlt Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über den Abfahrtsmonitor auf www.nordwestbahn.de über ihre Verbindung zu informieren.

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