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Weserbergland: Erneute Kontrolle in Shisha Bars - uneinsichtige Betreiber

In Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden, sind gestern erneut Shisha-Bars überprüft worden. In den späten Abendstunden kontrollierten die Ordnungshüter, unterstützt von Beamten der Bereitschaftspolizei in Hannover, insgesamt elf Shisha-Bars. Bei der Kontrolle gestern Abend wurden u.a. Verstöße gegen das Jugendschutz- sowie das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt. Mehrere Kilo unversteuerter Tabak wurden sichergestellt. In Bad Pyrmont musste eine Shisha-Bar geräumt werden, nachdem dort eine Überschreitung des CO-Grenzwertes festgestellt wurde. In Holzminden wurde gegen den Betreiber einer Shisha-Bar ein Zwangsgeld aufgrund von baurechtlichen Verstößen erhoben. Der Betreiber hatte eine - bei der Kontrolle im Mai erteilte Auflage - nicht erfüllt. Rund um die Lokale wurden mehr als 40 Verkehrsverstöße, vornehmlich durch Falschparker, festgestellt und geahndet. Im Vergleich zur ersten Kontrolle im Mai 2019 kommt die Polizei zu dem Schluss, dass es erneut ähnliche Verstöße gab. Bei einigen Betreibern sei die Sensibilität bezüglich der Gesundheit der Gäste nicht ausreichend ausgeprägt, hieß es. Bei der Hälfte aller Lokale wurde der CO-Grenzwert überschritten. Sowohl im Landkreis Hameln-Pyrmont als auch im Landkreis Holzminden wurden außerdem massive Verstöße gegen Steuervorschriften, gegen baurechtliche Vorschriften, Nichtraucherschutz, Jugendschutz und anderer Vorschriften festgestellt. Die Polizei empfiehlt, dass sich sowohl erwachsene Besucher, als auch Erziehungsberechtigte darüber informieren, ob die Shisha Bars insbesondere die Anforderungen an einen effektiven Gesundheitsschutz erfüllen.  

Detmold: Nach Tötungsdelikt - Obduktionsergebnis liegt vor

In Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt an einem Kleinkind in Detmold haben die Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld das vorläufige Ergebnis der durchgeführten Obduktion bekanntgegeben. Demnach ist der dreijährige mit 28 Messerstichen getötet worden. Die 15- jährige Beschuldigte hat die Tat nicht bestritten, sie habe aber Erinnerungslücken. Der Haftrichter des Amtsgerichts Detmold erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Detmold einen Haftbefehl wegen Mordes. Als Motiv für die Tat sei davon auszugehen, dass die Beschuldigte in einem schwierigen familiären Umfeld lebte und eine tiefe Abneigung gegen den Halbbruder entwickelt habe. Einen konkreten Anlass für die Tat benannte sie nicht. Es wird davon ausgegangen, dass das Opfer zum Zeitpunkt der Tat schlief. Die Beschuldigte wird nun in die für junge Gefangene zuständige JVA Iserlohn gebracht werden. Wie in solchen Fällen üblich wird ein psychiatrischer Sachverständiger sich demnächst mit der Frage beschäftigen müssen, ob die Beschuldigte bei Begehung der Tat in der Schuldfähigkeit eingeschränkt war.

Bad Eilsen: Frontalzusammenstoß auf B 83

Auf der B 83 hat sich gestern Nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Im Bereich von Bad Eilsen/Luhden war ein Pkw, der in Fahrtrichtung Rinteln unterwegs war, nach einem Überholvorgang in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Pkw, der in Richtung Bückeburg fuhr, zusammengestoßen. Der Fahrer des überholenden Fahrzeugs wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Auch der Fahrer des entgegenkommenden Pkw erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Weserbergland: Ausbildungsmarktbilanz 2019 vorgestellt

Die Agentur für Arbeit Hameln hat ihre Ausbildungsmarktbilanz 2019 für das Weserbergland vorgestellt. Demnach haben sich bei den Geschäftsstellen der Agentur und den Jobcentern der Landkreise von Oktober 2018 bis September 2019 knapp 3.000 junge Menschen als Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. Demgegenüber standen knapp 2.600 gemeldete Ausbildungsstellen. Unterm Strich gab es somit deutlich mehr Bewerber als Ausbildungsstellen. Die Zahl der unversorgten Bewerber ist im Vergleich zum Vorjahr von 34 auf 59 gestiegen, die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen dagegen von 54 auf 24 zurückgegangen. Der große Trend auf dem Ausbildungsmarkt setze sich im Weserbergland aber fort, hieß es bei der Vorstellung der Bilanz. Es gebe weiterhin Betriebe, die ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können. Das führe in den Unternehmen zum Umdenken, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Angesichts schrumpfender Schülerjahrgänge dürfte sich für Jugendliche die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zukünftig weiter verbessern.Allerdings passe das Angebot an Ausbildungsstellen nicht immer zu dem, was Jugendliche sich wünschen, oder die Erwartungen der Arbeitgeber und Bewerber*innen stimmen nicht überein. Die Agentur für Arbeit setzt hier auf ihre Berufsberatung. Auch jetzt noch sei der Einstieg in das erste Ausbildungsjahr möglich, sagt Teamleiter Jens Auberg.

Weserbergland: Arbeitslosenzahl geht leicht zurück

Die Herbstbelebung setzte sich im Oktober auch im Arbeitsmarktbezirk Hameln fort: Die Arbeitslosenzahl verringerte sich gegenüber September nochmal .um 118 auf 10.826 Menschen (-1,1 Prozent). Vor einem Jahr waren noch 343 Personen mehr arbeitslos gemeldet (-3,1 Prozent). Erfreulich sei, dass im zurückliegenden Monat die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stark zurückgegangen sei (-148 / -11,3 Prozent) , sagte Agenturleiter Gerhard Durchstecher. Insbesondere die jungen Menschen mit einer Berufsausbildung profitieren von dieser Entwicklung. Es zeigt, dass eine Ausbildung eine gute Basis für eine berufliche Zukunft ist. Nach wie vor sind einige Arbeitgeber unterschiedlicher Branchen auf der Suche nach gut ausgebildeten Arbeitskräften. Dies wird auch bei den neu gemeldeten Arbeitsstellen deutlich: Bei Dreiviertel der 821 neuen Stellen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mindestens Fachkräfteniveau gesucht.“ Des Weiteren wolle man in die Zukunft investieren und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Dies zeige sich auch an der gestiegenen Anzahl an Teilnehmern an einer beruflichen Weiterbildung. Sie liegt derzeit bei 964 Personen. Das sind 75 mehr als noch vor einem Jahr (+8,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag im Oktober bei 5,5, damit knapp unter der des Vormonats (0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und 0,3 weniger als in 2018).

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