Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Weserbergland: Weniger Wohnungseinbrüche

Die Polizeidirektion Göttingen will die Arbeit ihrer Koordinierungsstelle Eigentum weiter vorantreiben. Die Koordinierungsgruppe ist Anfang des Jahres unter anderem wegen steigender Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen eingerichtet worden. Ziel ist es, den Informationsaustausch innerhalb der Direktion, aber auch länderübergreifend weiter zu verbessern, um so Zusammenhänge und Serien besser erkennen zu können, sagt Polizeipräsident Uwe Lührig. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft verstärkt werden. Im Vorjahr wurden von Januar bis Oktober im Bereich der Inspektion 288 Wohnungseinbrüche registriert, in diesem Jahr sind es rund 100 weniger. Außerdem sei die Aufklärungsquote in Hameln-Pyrmont/Holzminden auf 40 Prozent angestiegen, so Lührig. Das liege unter anderem daran, dass Mehrfachtäter ermittelt werden konnten.

Weserbergland: Einstiegsqualifizierungen bei der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit unterstützt junge Menschen bei Bedarf beim Einstieg in die Arbeitswelt mit sogenannten Einstiegsqualifizierungen – kurz EQ. Darauf weist Berufsberater Ingolf Böhm hin. Die Qualifizierungen in Form von Langzeitpraktika sind vor allem gedacht für junge Menschen mit persönlichen Handicaps wie einem schlechten oder gar keinem Schulabschluss. Die EQ sollen als Vorbereitung auf eine Ausbildung in den jeweiligen Unternehmen dienen. Auch wenn keine Verpflichtung zur Übernahme besteht, können sich Ausbildungsplatz-Suchende und Arbeitgeber bei einer Einstiegsqualifizierung in Ruhe kennenzulernen. Teilnehmer können die EQ somit als Chance auf einen Ausbildungsplatz nutzen, ihre Eignung beweisen und gleichzeitig bereits erste Fachkenntnisse sammeln. Für Arbeitgeber reduziert sich das Einstellungsrisiko. Von dieser Möglichkeit könnten auch Flüchtlinge profitieren. Etliche seien bereits über Einstiegsqualifizierungen in eine Ausbildung gebracht worden, so Böhm. Wer sich für eine Einstiegsqualifizierung interessiert, kann sich an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wenden.

Weserbergland: Uhrumstellung - Gefahr von Wildunfällen steigt

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit an diesem Wochenende steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr.Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Die Tierschützer raten Autofahrern - insbesondere in Risikogebieten - die Geschwindigkeit anpassen.  „Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren."

Weserbergland: Sturmschäden auch in Hameln-Pyrmont und Holzminden

Herbststurm Herwart beschäftigt auch im Weserbergland die Feuerwehren. Entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste, umgestürzte Bauzäune oder Verkehrsschilder – die Einsatzorte ziehen sich durch alle Bereiche des Landkreises Hameln-Pyrmont. So musste bei Bad Münder die B 442 wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt werden. Die B 83/Fischbecker Landstraße war am Morgen ebenfalls vorübergehend gesperrt. Auch aus Coppenbrügge und dem Landkreis Holzminden werden aktuell Sturmschäden gemeldet.  Autofahrer sollten entsprechend vorsichtig unterwegs sein und mit herumliegenden Gegenständen auf den Straßen rechnen, heißt es von der Polizei.

Neben dem Sturmgeschehen hat es am Samstag, bzw. in der Nacht zu heute zudem zwei Feuermeldungen gegeben. In Bad Pyrmont war am frühen Samstagabend im Bereich Bahnhof-/Drakestraße Rauch aus dem Keller eines Hauses gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort Papier brannte.  In Hameln wurde die Feuerwehr in der Nacht zur Außenstelle des Viktoria-Luise-Gymnasiums in der Hermannstraße gerufen. Dort brannten ein Altpapiercontainer und etwas Buschwerk. Der Container brannte komplett aus. Weiterer Schaden entstand nicht.

Springe: Hubertusfest im Wisentgehege abgesagt

Die Organisatoren haben das Hubertusfest wegen des aufziehenden Sturms absagen müssen. Das Wisentgehege wird aus Sicherheitsgründen heute und morgen für Besucher ganz geschlossen bleiben.

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