UKW  99,3 + 94,8     Kabel 102,9

Weserbergland: Insektensommer startet heute

Der NABU Weserbergland ruft zur Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Insektensommer“ vom 2. bis 6. August auf. Naturfreunde können helfen Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Die beobachteten Insekten können online unter www.nabu-weserbergland.de oder mit der kostenlosen NABU-App „Insektenwelt“ gemeldet werden. Notiert werden alle Insekten, die innerhalb einer Stunde an dem Beobachtungsplatz entdeckt werden, z.B. auch in Blumentöpfen, an Bäumen oder unter Steinen. Bei mobilen Arten wie Schmetterlingen oder Hummeln wird von jeder Art die größte gleichzeitig anwesende Zahl von Tieren gezählt. Es sollen nicht die Insekten eines größeren Gebietes zusammengefasst werden, sondern nur die von einem eng begrenzten Beobachtungsort. Es zählen Insekten aller Art, ohne jede Einschränkung – einschließlich Larven oder Puppen. Auch die Meldung „unscharfer“ Bestimmungen ist möglich, wenn die Art nicht eindeutig identifiziert wurde. Also Kohlweißling statt Großer Kohlweißling oder Blattlaus statt Schwarzer Bohnenlaus.

Weserbergland: 40 Jahre Bildungszentrum für Pflegeberufe

Das Bildungszentrum für Pflegeberufe Weserbergland hat am Mittwoch 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Gastredner war Professor Dr. Stefan Razik von der FOM Hochschule Hannover, die als private Hochschule Studiengänge für Berufstätige und Auszubildende anbietet. Thema seines Festvortrags war „Die Pflege im Jahr 2025“ Um auch zukünftig ausreichend Pflegekräfte zu gewinnen, müsse sich auch das Image der Branche ändern.Auch wenn Geld allein keine Motivation sei, spiele das Gehalt eine wichtige Rolle. Die Bezahlung müsse angemessen sein, und den Pflegekräften ein anständiges Auskommen ermöglichen.Mehr Pflegekräfte aus dem Ausland anzuwerben, sei keine nachhaltige Lösung, sondern verlagere das Problem des Fachkräftemangels nur.Eine der größten Herausforderungen der Zukunft sieht Razik in der Pflege von Demenzkranken, die besonders zeit- und personalintensiv sei.

Weserbergland: Arbeitslosenzahl leicht gestiegen

Im Juli ist die Arbeitslosenzahl im Weserbergland gegenüber dem Vormonat saisonbedingt leicht angestiegen. Viele junge Menschen haben sich nach abgeschlossener Ausbildung oder Schulende arbeitslos gemeldet. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten unter 25-Jährigen wuchs daher um 283 auf 1.479 (+23,7 Prozent). Das Auslaufen befristeter Verträge zur Jahresmitte trug ebenfalls zum Anstieg der Arbeitslosigkeit bei. Im Vorjahr waren im Juli noch 822 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (-6,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,8 Prozent, damit leicht 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonatswert, aber es sind 0,5 Prozentpunkte weniger als noch vor einem Jahr.

Hannover/Weserbergland: Noch freie Lehrstellen im Handwerk

Im Handwerk in der Region gibt es noch freie Lehrstellen. Eintragungen in die Lehrlingsrolle sind noch bis zum 31. Oktober 2019 möglich. Darauf macht die Handwerkskammer Hannover aufmerksam. Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der sollte sich intensiv in der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover umsehen, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Karst. Es gebe noch rund 500 freie Lehrstellen in vielen verschiedenen Handwerksberufen von Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (50) und Augenoptiker*in (19) bis Zimmerer (12) oder Zweiradmechatroniker. Auch bei den Kraftfahrzeugmechatroniker*innen (36) und Friseuren (40) sowie in den kaufmännischen Ausbildungsberufen des Handwerks seien noch Stellen frei. In der Region Hannover gibt es die meisten freien Lehrstellen. Aber auch in den Landkreisen Diepholz, Nienburg, Schaumburg und Hameln-Pyrmont werden Suchende noch fündig. Freie Lehrstellen im Kammerbezirk Hannover unter: www.hwk-hannover.de/lehrstellenboerse

 

Weserbergland: Waldschäden deutlich erkennbar

Auch im Weserbergland sind Schäden in den Wäldern kaum zu übersehen. Das bestätigt der Leiter des Hessisch Oldendorfer Forstamts, Christian Weigel. Nach den Sturmschäden und der lang anhaltenden Trockenheit und Wärme im letzten Jahr habe das Forstamt Tausende von Festmetern als Verluste durch den Borkenkäfer zu melden. Der Forderung von Experten mehr auf Mischwald zu setzen, schließt Weigel sich weitgehend an. Dieser Ansatz sei richtig, wenn auch kein Allheilmittel gegen den Borkenkäfer. Ebenso wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt hält aber auch Weigel mehr Personal für dringend erforderlich. Für eine nachhaltige Bewirtschaftung würden mehr Förster und Waldarbeiter benötigt. 

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Morgen

es läuft...
Liar von Camila Cabello

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv

 

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

 


©2019 Radio Aktiv