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Die Hochschule Weserbergland bietet ab dem nächsten Sommer eine neue Fachrichtung Steuern und Prüfungswesen an. Im August kommenden Jahres beginnt an der Hochschule Weserbergland (HSW) erstmalig der duale Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit der neuen Fachrichtung Steuern und Prüfungswesen. Hintergrund sei, dass es in etlichen Kanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften einen Bedarf gibt, qualifizierte Mitarbeiter auszubilden und damit die zurzeit bestehende Lücke zwischen Steuerfachgehilfen und Steuerberatern zu schließen, so die HSW. An der Konzeption der neuen Fachrichtung waren neben der Hochschule auch regionale mittelständische Steuerberater und Wirtschaftsprüfer beteiligt. Das neue Studium soll sechs Semester dauern und mit dem Bachelor abschließen. Damit können die Absolventen zum Beispiel als Steuerassistent/-referent, als Prüfungsassistent einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft oder in der Steuerabteilung sowie dem Rechnungswesen mittelständischer oder größerer Unternehmen tätig sein.

Das Forstamt Saupark bekommt einen neuen Leiter. Christian Boele-Keimer übernimmt die Betriebsleitung der Niedersächsischen Landesforsten zum 01. Januar nächsten Jahres. Der 45-Jährige ist seit 2006 in der Betriebsleitung der Landesforsten für den Fachbereich Waldbau, Waldnaturschutz und Jagd zuständig. Künftig hat Boele-Keimer die Verantwortung für rund 7.850 Hektar Wald mit den Revieren von Lauenau über Springe bis Brünnighausen und Osterwald. Der bisherige Forstdirektor Joachim Menzel (65) geht nach 22 Jahren als Forstamtsleiter des Sauparks in den Ruhestand.

Die Pläne des Stromnetzbetreibers Tennet für die Nord-Süd Stromtrasse sorgen auch bei der Klimaschutzagentur Weserbergland für Unverständnis. Die Trasse, die Strom aus Windkraftanlagen von Nord- nach Süddeutschland transportieren soll, geht nach ersten Plänen durch das Weserbergland. Der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur, Tobias Timm, sagte, es gebe bisher keine Begründung, warum diese Trasse als beste Variante genannt werde. Eigentlich sei diese Strecke für Tennet sogar die schlechteste Option. Die Klimaschutzagentur habe eine Raumanalyse für das Weserbergland gemacht, so Timm. Es gebe mehrere Argumente, die gegen einen Trassenverlauf durch die Region sprechen. Landräte aus drei Bundesländern (Hameln-Pyrmont, Holzminden, Höxter und Lippe sowie der Region Hannover und der Gemeinde Bad Emstal) haben eine gemeinsame Klage angekündigt, falls Tennet weiter keine schlüssigen Gründe für seine Pläne vorlegen sollte. Das Unternehmen will Anfang Oktober einen korrigierten Trassenverlauf bei der Bundesnetzagentur anmelden.

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer fordert mehr Entscheidungsfreiheit für Kommunen bei Bauprojekten zur Massentierhaltung. Damit könne eine Agrarwende hin zu mehr bäuerlicher Landwirtschaft weiter vorangetrieben werden, sagte Meyer im radio aktiv-Gespräch. Um den Menschen vor Ort mehr Einfluß zu ermöglichen, müsse das Baugesetzbuch entsprechend geändert werden. Erste Fortschritte bei der angestrebten Agrarwende zeichneten sich aber bereits ab, so Meyer. Strengere Tierschutzauflagen und eine Umschichtung der Fördergelder zugunsten von kleineren Betrieben würden hier ihre Wirkung zeigen.  Auch die Zahl der ökologisch arbeitenden Betreibe nehme zu. Hier lag Niedersachsen im Ländervergleich ebenso wie bei der Förderung an letzter Stelle.

Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete aus Anrainergebieten der Oberweser fordern wirksame Alternativen zu einer Pipeline für Salzabwässer in Werra und Weser. Nachdem die hessische Landesregierung eine Pipeline zur Nordsee für die Abwässer des Düngemittelherstellers K+S abgelehnt hat, sei es fraglich wie das Land die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und damit das Problem der Salzbelastung der Flüsse lösen wolle, so die Hameln-Pyrmonter Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller. Schließlich habe die EU-Kommission bereits im vergangenen Jahr ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesregierung eröffnet und erwarte konkrete Maßnahmen. Die SPD-Politiker fordern eine technische Lösung vor Ort. Eine Abwasser-Pipeline in die Oberweser sei nicht zu akzeptieren. Das sei weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll, weil damit keine Verbesserung der Wasserqualität erfolgen würde und die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie nicht erreicht würden.

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