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Grohnde: Antrag zur Stilllegung und Rückbau des Atomkraftwerks eingereicht

Der Betreiber des Atomkraftwerks Grohnde, PreussenElektra, hat den Antrag zur Stilllegung und zum Abbau für das Kraftwerk beim Niedersächsischen Umweltministerium als Genehmigungsbehörde eingereicht. Nach dem Atomgesetz endet die Berechtigung zum Betrieb des Kraftwerks am 31. Dezember 2021. Am 9. September dieses Jahres hatte der Betreiber bereits Politik, Medien und interessierte Anwohner über die geplante Antragstellung, die Abläufe des mehrjährigen Genehmigungsverfahrens und die organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Vorbereitung von Stilllegung und Abbau des Kraftwerks informiert. Kraftwerksleiter Michael Bongartz sagte, mit der Antragstellung und der Information der Bürger seien die ersten Schritte in Richtung Stilllegung getan. Es werde auch im weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens sowie während des Rückbaus regelmäßig Informationen geben.

Weserbergland: Auszeichnung für Sparkasse Hameln-Weserbergland

Das Team der Sparkasse Hameln-Weserbergland hat im „FOCUS-MONEY CityContest“ die besten Ergebnisse in der Privatkundenberatung erzielt und ist damit Testsieger in Hameln. Bereits zum 8. Mal testet das Institut für Vermögensaufbau (IVA) die Qualität der Privatkundenberatungin über 200 deutschen Städten. In Kooperation mit FOCUS-MONEY wird jeweils die Bank ausgezeichnet, die insgesamt die beste Beratungsleistung und den überzeugendsten Service bietet. Die Sparkasse Hameln-Weserbergland setzte sich in Hameln mit einer Gesamtnote von 1,44 gegen ihre 6 Mitbewerber durch. Die Bereiche Kundengerechtigkeit und Nachbetreuung erhielten sogar Bestnoten.

Holzminden: Vereinbarung Weserberglandplan 2017-2022 unterzeichnet

Zum dritten Mal haben sich alle Gremien darauf verständigt, Mittel zur Zukunftssicherung der Gemeinden im Landkreis Holzminden zu bewilligen. Ca. 800.000 € jährlich stehen für Zukunftsprojekte im Landkreis Holzminden zur Verfügung. 400.000 € werden durch den Landkreis zur Verfügung gestellt. Die anderen Partner stellen anteilig weitere 400.000 € bereit. Ziel des Weserberglandplans für den Landkreis Holzminden ist es u.a., die Verbesserung von Bildungschancen umfassend zu fördern. Auch die Nutzung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe sowie Investitionen im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz im Landkreis Holzminden sollen verbessert werden. Der Landkreis soll als attraktiver Wirtschaftsstandort ausgebaut und der Tourismus soll gefördert werden. Die Innenentwicklung soll nachhaltig gestärkt und die interkommunale Zusammenarbeit weiter gefördert werden. Eine Lenkungsgruppe Weserberglandplan entscheidet über die Vergabe der Mittel – und die Fortführung vorhandener Projekte.

Hameln/Weserbergland: Regionalkonferenz setzt Arbeitsschwerpunkte

Seit 18 Jahren arbeiten die drei Landkreise Schaumburg, Holzminden und Hameln-Pyrmont eng zusammen. Das jüngste Mitglied der Kooperation „Region Weserbergland Plus“ ist der Landkreis Nienburg/Weser. Jetzt gab es in Hameln ein zweitägiges Arbeitstreffen der vier Landkreise. Ergebnis: In bestimmten Themenfeldern wollen die Partner künftig enger zusammenarbeiten, um den ländlichen Raum zu stärken, sagt Hameln-Pyrmonts Wirtschaftsförderer, Andreas Manz.Besonders die vier Bereiche Digitalisierung, Mobilität, Gesundheitswesen und ländliche Entwicklung sollen in Zukunft gemeinsam vorangetrieben werden.Für die Zukunft plant die „Region Weserbergland Plus“ einen verbesserten Informationsaustausch und eine deutlichere, gemeinsame Interessenvertretung nach innen und außen.

Weserbergland: Kritik an aktuellen Plänen von K+S

Die Einleitung von Salzlauge in die Weser durch das hessische Unternehmen Kali und Salz steht schon lange in der Kritik, nicht nur hier im Landkreis. Jetzt sorgen neue Pläne des Unternehmens für Proteste. Dabei geht es um den geplanten Bau einer Pipeline an die Oberweser. Durch die Pipeline soll bis zu einem bestimmten Grenzwert Salzlauge in den Fluss geleitet werden. Damit wäre der hessische Teil der Weser salzlaugenfrei, nicht aber der nordrheinwestfälische und die niedersächsische Teil. Gegen diese Pläne wollen die betroffenen Anrainerkommunen jetzt gemeinsam vorgehen, darunter auch der Landkreis Hameln-Pyrmont. Obwohl Kali und Salz den Grenzwert einhalten wolle, sei das Vorhaben nicht akzeptabel, sagte Landrat Tjark Bartels. Hier werde auf Jahrzehnte eine dauerhafte Belastung der Weser bis an den Grenzwert heran festgelegt. Die betroffenen Kommunen hätten sich bei einem Treffen darauf geeinigt, ihre Aktivitäten zu bündeln. Bis jetzt haben sich elf Städte und Landkreise aus Niedersachsen und Nordrhein Westfalen zusammengeschlossen. Bartels rechnet damit, dass weitere Kommunen folgen werden. Die nächsten Schritte seien bereits geplant. Das Argument von Kali und Salz, dass Arbeitsplätze gefährdet sein würden, wenn die Salzlaugedurch teurere und aufwendigere technische Verfahren entsorgt werden müsste, hält Bartels für veraltet.

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