Im Studio: Alexander Henke

Alexander Henke

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Hameln/Weserbergland: Fahrplaneinschränkung bei "Flotte Weser" wegen Niedrigwasser

Die Flotte Weser muss ihren Fahrplan ab Anfang der Woche vorübergehend einschränken. Grund ist, dass die Wasserabgaben aus der der Edertalsperre zurückgefahren werden. Das Füllvolumen der Talsperre wird voraussichtlich Anfang der Woche die Grenze von 40 Mio. m³ unterschreiten. Damit endet dann die Stützung des Wasserstands der Oberweser, die Abgaben werden auf die Mindestabgabe (6m³ an der Edertalsperre, 1m³ an der Diemeltalsperre) reduziert. Auf der Internetseite der Flotte Weser heißt es, dass ab Dienstag (09. August) die Fahrten zwischen Bad Karlshafen und Corvey wegen Niedrigwasser eingestellt werden müssen, und ab voraussichtlich Samstag (13. August) auch die „Kleine Wesertour“ von Bodenwerder über Rühle, sowie die Fahrten von Hameln nach Bodenwerder/Rühle. Die Rund- und Eventfahrten in Hameln könnten aber weiterhin wie geplant stattfinden, ebenso die Fahrten auf der Mittelweser. Aktuelle Informationen zum Fahrplan gibt es im Netz unter www.flotte-weser.de

Weserbergland: CDU-Bundestagsabgeordnete für Fortsetzung des Bundesprogramms "Sprachkitas"

Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf kritisiert das geplante Aus für das Bundesprogramm „Sprachkitas“. Laut Haushaltsentwurf 2023 wolle die Ampelregierung das Programm, das seit 2011 die sprachliche Bildung in Kindertagesstätten fördert, ersatzlos streichen, teilte Wulf mit. Dabei sei Sprache ist der Schlüssel zu einer gelungenen Integration. Es sei völlig unverständlich, dass die Unterstützung dieses Programms ausgerechnet in einer Zeit beendet werden soll, in der zahlreiche Kinder aus der Ukraine betreut werden müssen, so Wulf. Kitas mit einem hohen Anteil an förderbedürftigen Kindern konnten aus dem Programm bisher 25.000 Euro pro Jahr für eine zusätzliche halbe Fachkraft beantragen, die dabei hilft, die sprachliche Bildung in den Kita-Alltag zu integrieren. Im Wahlkreis Hameln-Pyrmont – Holzminden profitieren laut Wulf insgesamt 26 Kitas von dem Bundesprogramm, darunter die Kita Zwergenland in Hessisch Oldendorf, die Städtische Kita Bodenwerder, die Städtische Kita Bahnhofstraße in Holzminden, die Arche St. Dionys Stadtoldendorf, der Ev.-luth. Kindergarten Uslar, die DRK-Kindertagesstätte Hameln 1 und die Pestalozzi-Kindertagesstätte in Bad Pyrmont. Wulf fordert eine Lösung für das Bundesförderprogramm „Sprach-Kitas“ in die Wege zu leiten und die Mittelstreichung zu stoppen.

Weserbergland: 9-Euro-Ticket - Limburg für Nachfolgemodell

Der heimische Bundestagsabgeordnete der Grünen Helge Limburg spricht sich für ein Nachfolgemodell für das 9 Euro-Ticket aus. Das extrem günstige und bundesweit geltende Ticket habe dazu geführt, dass viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmitteln sich entdeckt hätten, so Limburg. Es gehe aber auch darum den öffentlichen Nahverkehr noch weiter auszubauen, so dass es noch attraktiver werde das Auto stehen zu lassen. Es müsse aber auch klar sein, dass ein Nachfolger des 9 Euro-Tickets nicht mehr so kostengünstig sein könnte. Im Raum stehe derzeit ein 365 Euro-Ticket. Das sei aus seiner Sicht realistisch, so Limburg weiter.

Weserbergland: Limburg skeptisch gegenüber Verlängerung der AKW-Laufzeiten

Wegen der drohenden Energiekrise werden immer öfter Stimmen laut, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, auch die Grünen zeigen sich gesprächsbereit. Der hiesige Bundestagsabgeordnete der Grünen Helge Limburg steht den Plänen zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken skeptisch gegenüber. Zwar seien auch die Grünen grundsätzlich gesprächsbereit sagte Limburg bei radio aktiv, es müsse aber auch realistisch sein. Seiner Ansicht nach würde eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke aber die momentane Energiesituation sogar noch verschlechtern.

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Weserbergland: Arbeitslosigkeit angestiegen

Der Arbeitsmarkt im Weserbergland zeigt sich laut der Agentur für Arbeit Hameln stabil, auch wenn im Juli die Arbeitslosigkeit in der Region gestiegen ist. Im Juli 2022 ist die Arbeitslosigkeit in allen drei Landkreisen im Vergleich zum Vormonat gestiegen: Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 5.233 Personen arbeitslos gemeldet, 44 weniger als im Juni (-0,3%, Arbeitslosenquote 6,7%). Im Landkreis Schaumburg sind 4.684 arbeitslose Personen zu verzeichnen, das sind 154 mehr als im Mai (+3,4%, Arbeitslosenquote 5,7%). Im Landkreis Holzminden stieg die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung um 173, was insgesamt 2.658 arbeitslose Personen bedeutet (+7%, Arbeitslosenquote 7,5%).
Im Juli mache sich ein saisonaler Effekt bemerkbar, der durch sich meldende Jugendlichen beschrieben werden kann. Mit dem Ausbildungsbeginn werde es dann wieder zu einer Entlastung kommen. Außerdem verzeichnen wir zurzeit einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, der sich aufgrund gesetzlicher Änderungen für ukrainische Geflüchtete ergibt, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Die Übernahme der Geflüchteten in die Betreuung der Jobcenter laufe kontinuierlich und der Statistiktermin in der Mitte eines Monats könne nur eine Momentaufnahme bieten. Auch im nächsten Monat werde dieser Effekt noch zu beobachten sein.
Die Stellenangebote sind im Vergleich zum Vorjahr, auf hohem Niveau, rückläufig. Es gebe aber eine starke Nachfrage nach Fachkräften, die wir in individueller Beratung auch versuchen zu gewinnen. Dabei können wir für Qualifizierung und Fortbildung mit umfangreichen Förderangeboten werben, sagt Durchstecher. Im Juli 2022 wurden 618 neue Stellen von den Arbeitgebern im Weserbergland gemeldet, 31 mehr als im Vormonat (5,3%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 361 Arbeitsstellen weniger gemeldet (-36,9%). Der Stellenbestand im Juli 2022 betrug 3.818 Stellen, das sind 44 mehr als im Juni 2022 (+1,2%) und 305 mehr als im Juni 2021 (+8,7%).

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