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Hannover/Salzhemmendorf: Petition gegen geplante Bauschnuttdeponie am Ith im Landtag überreicht

In Hannover ist heute beim Tag der offenen Tür im Landtag die Petition gegen die umstrittene Deponie im ehemaligen Steinbruch am Ith übergeben worden. Die Petition der Bürgerinitiative gegen die geplante Deponie umfasst deutschlandweit 9.000 Unterschriften, davon in Niedersachsen fast 7.800. Die Übergabe der Unterschriften in Hannover soll den Unmut der Bürger ausdrücken und öffentlich auf das Thema aufmerksam machen, sagte Mitinitiatorin Britta Kellermann. Gegner der Deponie befürchten, dass aus der geplanten Bauschutt-Deponie Schadstoffe austreten könnten, die der Umwelt und dem Grundwasser schaden. Der Betreiber, die Hannoverschen Basalt Werke, betonen dagegen, dass die Deponie genügend abgesichert sein wird. Eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss wird es allerdings nicht geben, da die Sammlung nicht über das offizielle Petitionsportal des niedersächsischen Landtags eingereicht wurde.

Salzhemmendorf: Einbrüche in die KGS sowie die Grundschule und den Kindergarten Bisperode

Die Grundschule und der Kindergarten Bisperode und die KGS Salzhemmendorf sind in der Nacht Ziel von Einbrechern gewesen. Nach einer ersten Bestandsaufnahme ist erheblicher Sachschaden enstanden. In allen Fällen hatten die Täter Fenster aufgehebelt, um in die Gebäude zu gelangen. In der KGS wurden zudem mehrere Türen aufgebrochen. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Gestohlen wurde eine Geldkassette. Im Kindergarten in Bisperode wurden aus einem Personalraum Elektrogeräte und etwas Bargeld entwendet. In der benachbarten Grundschule erbeuteten die Einbrecher nach bisherigen Ermittlungsstand zwei EC-Karten. Ob auch aus dem Lehrerzimmer etwa gestohlen wurde, stand heute Mittag noch nicht fest. Die Tatzeit für die Einbrüche in die KGS und in die Einrichtungen in Bisperode dürfte zwischen gestern Abend und heute Morgen gelegen haben. Hinweise bitte an die Polizei Bad Münder oder die örtlichen Dienststellen.

Hameln-Pyrmont: 900.000 Euro für Sportstätten

 

Das Geld stammt aus dem Sportstättensanierungsprogramm. Wie der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Uli Watermann heute 19.08. bekannt gab, wurden im  Flecken Salzhemmendorf zwei Maßnahmen bewilligt. Zum einen der Neubau eines Reit- und Bewegungsplatzes des Reitvereins Salzhemmendorf mit knapp 50.000 (49.380 Euro). Und die Sanierung der Mehrzweckhalle in Lauenstein mit gut 320.000 (321.727) Euro. In Bad Pyrmont sollen mit 540.000 (540.112) Euro Fördergeld der Umkleidebereich und ein Hallensprungturm im Erlebnisbad „Pyrmonter Welle“ saniert werden. Noch bis zum 31. März 2020 können Anträge auf die Sportstättenförderung des Landes gestellt werden.

Buchhagen: Erster Erörterungstermin mit rund 100 Teilnehmern

Wird der Steinbruch zwischen Bisperode und Lauenstein bald zur Deponie? Bei einem Termin in Buchhagen sind gestern die Einwendungen erörtert worden, die Deponie-Gegner beim Gewerbeaufsichtsamt in Hannover eingereicht hatten. In den aktuell 47 Einwendungen werden vorwiegend Umweltaspekte angeführt, wie zum Beispiel die Lage im Naturschutzgebiet und eine mögliche Gefährdung der Trinkwasserquellen. Thematisiert wurde deshalb gestern unter anderem die Abdichtung der hundert Meter hohen Steilwand im Steinbruch. Zudem befürchten die Gegner auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Transporte zur umstrittenen Deponie. Bei dem Erörterungstermin wurde aber auch darauf hingewiesen, dass im Genehmigungsantrag teilweise veraltete Daten angeführt werden.Die Einwendungen kommen zum größten Teil von Privatleuten, aber auch den beiden Umweltverbänden NABU und BUND. Ein Unternehmen hat nach Auskunft der Behörde ebenfalls Einwände beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt eingereicht.  Dabei handelt es sich um die Firma Fischer, die eine Deponie der gleichen Klasse in Betheln betreibt.

Buchhagen: 100 Teilnehmer beim Erörterungstermin zur geplanten Deponie am Ith

Seit Monaten ist die geplante Deponie im Steinbruch zwischen Lauenstein und Bisperode ein heiß diskutiertes Thema. Bis Anfang August konnten Gegner ihre Einwendungen beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover einreichen. Gestern (14.08.) hatte das Gewerbeaufsichtsamt zu einem Erörterungstermin nach Buchhagen geladen. Den Gegnern die Einwendungen erhoben haben, haben jetzt die Möglichkeiten ihre Bedenken zu erläutern. Rund 100 Personen haben an dem Termin teilgenommen. Erörtert zum Beispiel, der Lärm durch hohes LKW aufkommen, Trinkwasserquellengefährdung aber auch die Abdichtung der 100 Meter hohen Steilwand im Steinbruch war Thema. Einer der Gegner ist die Firma Fischer, die eine Deponie ganz in der Nähe, in Betheln, betreibt und die gleichen Müllgüter aufnimmt, die auch die geplante Deponie der Hannoverschen Basaltwerke zwischen Bisperode und Lauenstein aufnehmen soll. Die Unterlagen auf denen der Bedarf einer Deponie an dieser Stelle fuße seien völlig veraltet, kritisiert der Anwalt der Firma Fischer Stefan Kopp-Assenmacher. Auch das Gewerbeaufsichtsamt räumte beim Erörterungstermin ein, dass einige Unterlagen nicht dem aktuellen Stand entsprechen würden und daher noch eingehend geprüft werden müssen. Mit einer schnellen Entscheidung, ob aus dem Steinbruch am Ith eine Deponie wird, ist vorerst nicht zu rechnen.

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