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Coppenbrügge/Salzhemmendorf: Einbrüche in Schulen und Sportheim

In den vergangenen beiden Nächten (von Mittwoch auf Donnerstag, 13.Juni, und von Donnerstag auf Freitag, 14. Juni) ist die Grundschule in Bisperode Ziel von Einbrechern gewesen. In der ersten Nacht wurden dort zwei Fenster aufgehebelt, die Täter kamen im Gebäude jedoch aufgrund verschlossener Türen nicht weiter und es wurde nichts entwendet. Möglicherweise dieselben Täter haben die Schule und diesmal auch das daneben befindliche Sportheim dann in der Nacht zu Freitag nochmal aufgesucht. Es wurden wieder Fenster aufgehebelt, diesmal sind geringe Bargeldbeträge entwendet worden.Bereits in den Pfingstferien, Nacht zu Dienstag, 11. Juni, war in die Schule am Kanstein in Salzhemmendorf eingebrochen worden. Hier wurde ein Tresorwürfel abtransportiert. Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich der Schule in den genannten Nächten gemacht hat bzw. andere Hinweise zu den Taten geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei Bad Münder, Tel. 05042/93310, oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Salzhemmendorf: Die Lärmbelastung an der B1 wurde jetzt unter die Lupe genommen

Das Ergebnis: In Hemmendorf, Oldendorf und Benstorf ist es zu laut. Die Bauschussmitglieder haben sich jetzt für Tempo 30 in diesen Ortschaften ausgesprochen. Rund 10.000 Fahrzeuge fahren täglich entlang der B1 und knapp 100 Häuser sind davon betroffen. Wenn es bei Tempo 50 in den Ortschaften bleibt, könnte für 81 Häuser der Lärmschutz greifen, wenn es auf Tempo 30 geht sind noch 37 Häuser betroffen. Die Betroffenen könnten 75% ihrer Kosten für Lärmschutz erstattet bekommen, so der Bauausschussvorsitzende Karsten Appold. Der Lärmaktionsplan muss jetzt noch vom Rat Salzhememndorf verabschiedet werden und dann kann man ihn im Rathaus einsehen. Wenn man Betroffener ist, könnte man für sein Haus Lärmschutz anfordern, so Appold.

Harderode: Immer noch Widerstand gegen Steinbruch-Deponie am Ith

Die Hannoverschen Basaltwerke planen im Steinbruch am Ith zwischen Lauenstein und Haus Harderode eine Deponie der Klasse 1. Das heißt der Steinbruch soll über Jahre mit leicht- bis mäßig belasteten Bauabfällen verfüllt werden. Diese Deponieklassifizierung umfasst auch Bauschutt aus Atomkraftwerken, wie zum Beispiel dem Atomkraftwerk Grohnde, das im gleichen Zeitraum rückgebaut werden soll. Von der Grünen Politikerin Britta Kellermann ist inzwischen eine Petition gegen die Deponie jetzt ins Leben gerufen worden. Dafür werden jetzt Unterschriften gesammelt. In Salzhemmendorf haben sich die Mitglieder des Bauausschusses gestern (6.6) noch einmal gegen die Deponie ausgesprochen und dazu aufgefordert die Petition im Internet zu unterschreiben. 190607 O-Ton Grießner und wir sollten alle Der Landkreis Hameln Pyrmont und auch die Gemeinde Salzhemmendorf haben sich schon vor Jahren gegen eine Deponie am Ith ausgesprochen. Auch Salzhemmendorfs Bürgermeister Clemens Pommerening hält an der Stellungnahme von damals fest. Im Internet werden derzeit Unterschriften gegen die geplante Deponie gesammelt. Bisher gibt es gut 1.500 Unterstützer. Das Ziel sind 5.000 Unterschriften. Eine Petition läuft jetzt erst einmal 8 Wochen, dann wird geschaut ob es eine Verlängerung gibt. Die Petition finden sie im Internet unter https://www.openpetition.de/petition/online/keine-schadstoffdeponie-im-naturschutzgebiet-ith

Salzhemmendorf/Coppenbrügge: Deponie am Steinbruch Thema im Bauausschuss

Mit der geplanten Deponie am Steinbruch am Ith soll sich heute der Salzhemmendorfer Bauausschuss beschäftigen. Das hat Grünen-Ratsherr Karsten Appold angekündigt. Die Planungen für die umstrittene Deponie stehen zwar nicht auf der offiziellen Tagesordnung, sollen aber unter dem Punkt Anfragen und Anregungen angesprochen werden, sagt Appold. Dabei sei auch zu prüfen, ob der Flecken erneut eine Stellungnahme zu den Planungen abgeben soll. Salzhemmendorf hatte sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt gegen die Deponie ausgesprochen.Die Bauausschusssitzung in der Gaststätte „Zum Dorfkrug“ beginnt heute um 19.00 Uhr. 

Der Protest gegen die geplante Deponie am Steinbruch am Ith findet immer mehr Unterstützer. Eine Petition im Internet ist bis jetzt (Stand Donnerstag Vormittag) von über 1.000 Gegnern unterzeichnet worden. Anlass ist der Antrag der Hannoverschen Basaltwerke als Betreiber auf Planfeststellung für die umstrittene Deponie.Geschäftsführer Stefan Entrup hält die Bedenken der Kritiker für unbegründet.Auswirkungen beispielsweise auf das Grundwasser oder auch die Trinkwasserquellen von Lauenstein und Bisperode seien nicht zu befürchten. Das sei gutachterlich belegt. Für eine Renaturierung des Steinbruchs, wie sie in der Petition gegen die Deponie gefordert wird, sei das Gelände zudem wenig geeignet, so Entrup.

Der Genehmigungsantrag für die Deponie liegt seit gestern bis zum 3. Juli öffentlich aus und ist auch im Internet einzusehen. Genehmigungsbehörde für die Deponie ist das Gewerbeaufsichtsamt in Hannover.

Benstorf: Verunglückter Radfahrer identifiziert

Auf der B 1 in der der Ortsdurchfahrt Benstorf ist am Mittwochnachmittag ein Radfahrer verunglückt. Der Mann ist in der Ortsdurchfahrt vom Anhänger eines LKW erfasst worden und hat sich schwerste Verletzungen zugezogen. Der 62-Jährige aus Hamburg wurde in eine Klinik geflogen und notoperiert. Es bestehe derzeit keine akute Lebensgefahr, hieß es heute Morgen. Die Identität des Mannes war zunächst unklar, konnte in der Nacht aber festgestellt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Die Polizei geht bislang davon aus, dass der Radfahrer, der auf dem schmalen Seitenstreifen links neben der Straße unterwegs war, möglicherweise mit dem Lenker an die Ecke einer Grundstücksmauer gestoßen und dadurch ins Straucheln gekommen ist. Beim Sturz auf die Straße geriet er dann unter den entgegenkommenden Lastzug. Der LKW-Fahrer aus dem Landkreis Minden-Lübbecke blieb körperlich unverletzt, stand aber deutlich unter dem Einfluss des Geschehens. Die Firma stellte einen Ersatzfahrer. Die B 1 musste an der Unfallstelle für Rettungsmaßnahmen und Spurensicherung mehrere Stunden gesperrt werden.

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