Coppenbrügge/ Hameln-Pyrmont: Einigung bei kostenloser Kita

Veröffentlicht am Sonntag, 27. Mai 2018 12:10

Es war eines der Vorzeigeprojekte der CDU/SPD Landesregierung – die betragsfreie Kita. Allerdings gab es Streit darum wer zahlt, wenn die Kitas ab August für Eltern gebührenfrei sind. Städte und Gemeinden haben für mehr Geld von Land und Bund gekämpft und waren erfolgreich . Der Kreisgeschäftsführer des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes Hans Ulrich Peschka ist auch als Bürgermeister von Coppenbrügge froh, dass die Finanzierung jetzt weitgehend geklärt werden konnte. Unter anderem soll ein Ausgleichfond mit rund 48 Mio Euro eingerichtet werden aus dem die Kommunen Geld beantragen können, für die das vorgesehenen Geld nicht reicht. Auch, dass für Neubauten und Qualitätsverbesserung mehr Geld da ist, bewertet Peschka als großen Erfolg. Im Streit um die Finanzierung der gebührenfreien Kindertagesstätten haben sich das Land und die Kommunen (am späten Mittwochabend) geeinigt. Bis zum Jahr 2022 sollen demnach zusätzlich 328 Millionen Euro in die frühkindliche Bildung fließen. Das Geld stammt aus Bundesmitteln, die das Land in vollem Umfang an die Kommunen weitergeben wird. Insgesamt stelle das Land 1,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022 für die Beitragsfreiheit zur Verfügung, um die wegfallenden Elternbeiträge auszugleichen, sagte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU).