Hameln: Informationen der Stadt für von Evakuierung betroffene Bürgerinnen und Bürger

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Die Stadt Hameln hat zusammengefasst, was Bürgerinnen und Bürger aus dem Evakuierungsgebiet am Sonntag beachten müssen.
Spätestens um 7 Uhr am Sonntagmorgen müssen alle Gebäude im Evakuierungsbereich geräumt sein. Die Entschärfung kann erst beginnen, wenn sich niemand mehr im Gebiet aufhält. Eine Rückkehr ist voraussichtlich erst im Laufe des Tages oder am Abend möglich. Für Betroffene steht die Rattenfängerhalle als zentrale Sammelstelle bereit, inklusive Verpflegung, Sitz- und Schlafmöglichkeiten, WLAN sowie Bereichen für Familien, Tiere und pflegebedürftige Menschen. Shuttle-Busse fahren am Morgen kostenlos aus den Stadtteilen zur Halle und später zurück.

Die Stadt empfiehlt, Ausweise, Medikamente und wichtige persönliche Dinge mitzunehmen sowie Elektro- und Gasgeräte auszuschalten, Wasser abzustellen und offene Flammen löschen. Es ist sehr wichtig, dass auch das Licht, Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren für Beleuchtung ausgeschaltet werden, darauf weist der Kampfmittelbeseitigungsdienst hin: Wenn Licht in einer Wohnung an ist oder angeschaltet wird, müssen die Einsatzkräfte bei ihrer Kontrolle befürchten, dass noch jemand im Haus ist. Während sie dem Verdacht nachgehen, müssen die Entschärfungs-Experten die Arbeit einstellen. Das bedeutet: Durch Licht in Zimmern verzögert sich der Einsatz. Die Evakuierung ist verpflichtend. Wer sich nicht daran hält, riskiert Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigen, organisiert die Stadt über ein Bürgertelefon.

Die Stadt empfiehlt, dass Fenster vorsorglich gekippt werden sollten und Fahrzeuge außerhalb des Sperrbereichs geparkt werden – hierbei handelt es sich um Vorsichtsmaßnahmen, um eventuelle Schäden abzumildern. Denn: In den meisten Fällen gelingt es, einen Blindgänger zu entschärfen. Sollte sich jedoch zeigen, dass eine Entschärfung nicht sicher möglich ist, kann auch eine kontrollierte Sprengung notwendig werden. Wer Angst vor Einbrüchen hat, muss letztlich selbst abwägen, ob er mögliche Schäden an Fenstern in Kauf nimmt. Polizistinnen und Polizisten werden die Wohngebiete auch am Abend zuvor bereits durchstreifen. Die Evakuierung ist verpflichtend. Wer sich nicht daran hält, riskiert Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Aktuelle Informationen gibt es über die Website der Stadt Hameln sowie über Warn-Apps wie KATWARN und NINA. radio aktiv informiert am Sonntag ab 06.00 in einer Sondersendung live über aktuelle Entwicklungen.




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