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Nach dem gewaltsamen Tod eines 63-Jährigen in einer Schrebergartensiedlung in Rohrsen hat der Angeklagte zu Prozessbeginn die Tat gestanden. In einer Erklärung, die sein Verteidiger am Landgericht Hannover verlas, gab der 68-Jährige an, er habe das Opfer aber nicht ermordet, der Mann sei durch «unglückliche Umstände» gestorben. Er sei mit dem 63-Jährigen zu Gartenarbeiten verabredet gewesen, er habe öfter für ihn gearbeitet und monatlich dafür 600 bis 700 Euro bekommen. Der Mann habe ihm eine kleine Ledertasche gezeigt – darin sei eine mit einer dünnen Kette umwickelte Pistole gewesen. Beim Versuch, die Kette zu lösen, sei er an den Abzug gekommen und der Schuss habe den 63-Jährigen getroffen. Er habe nicht bewusst abgedrückt und habe nicht einmal gewusst, dass es sich um eine scharfe und geladene Waffe gehandelt habe, sagte er. Er habe auch kein Geld mitgenommen
Die Anklage wirft ihm heimtückischen Mord aus Habgier vor. Der 68-Jährige soll seinem Opfer die Geldbörse abgenommen und die Hauptuntersuchung seines Motorrollers bezahlt sowie 150 Euro auf sein Konto eingezahlt haben. Ein Zeuge hatte den Toten im Stadtteil Rohrsen entdeckt.
Im zweiten Fall einen Monat später, der ebenfalls vor dem Landgericht verhandelt wird, soll der 68-Jährige einer Bekannten in Emmerthal eine unbekannte Substanz in ein Getränk gemischt haben, wodurch die Frau bewusstos geworden sein soll. Dann soll er ihr 500 Euro sowie Perlen- und Bernsteinschmuck abgenommen haben. Der Angeklagte bestritt er den Raub ausdrücklich, die Frau sei «umgekippt», nachdem sie einige Gläser Gin getrunken habe. Der Prozess wird fortgesetzt, ein Urteil könnte am 19. März fallen.
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