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Auf der Landesstraße zwischen Thal und Welsede sind am Abend (11.05/20.15 Uhr) zwei Autos frontal zusammengestoßen. Ein Autofahrer war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, dabei kam es zu dem Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Wagen. Beide Fahrer (26 und 36 Jahre) wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Autofahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Ein Wagen war durch die Wucht des Aufpralls gegen eine Leitplanke geschleudert worden. Die Einsatzkräfte befreiten sie mit hydraulischem Rettungsgerät. Laut Gemeindefeuerwehr Emmerthal war die Landesstraße für Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten fast dreieinhalb Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Im Einsatz waren mehr als 60 Feuerwehrkräfte, mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte sowie die Polizei.
Fotos Gemeindefeuerwehr Emmerthal
Bericht Gemeindefeuerwehr Emmerthal: Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass beide Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren und technisch aus dem Fahrzeug befreit werden mussten. Eines der Fahrzeuge war durch die Wucht des Aufpralls auf die Leitplanke geschleudert worden und kam dort zum Stillstand.
Um eine schnelle und zugleich patientenschonende Rettung sicherzustellen, wurde die technische Rettung parallel an beiden Fahrzeugen durchgeführt. Zunächst wurden beide Fahrzeuge gegen weiteres Verrutschen gesichert und stabilisiert. Anschließend wurde durch die Einsatzkräfte die technische Rettung mit hydraulischen Rettungsgeräten eingeleitet.
An einem der verunfallten Fahrzeug wurde die hintere Tür auf der Fahrerseite entfernt und die B-Säule durchtrennt um den eingeklemmten Fahrer schonend befreien zu können. Bei dem Fahrzeug, dass auf der Leitplanke zum Stillstand gekommen war, schufen die Einsatzkräfte eine große Seitenöffnung zur Befreiung des eingeklemmten Fahrers. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen erfolgte eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Rettungsdienst zur medizinischen Betreuung der Verletzten.
Nach der Befreiung durch die Feuerwehr wurden die Verletzten an den Rettungsdienst übergeben und in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Während des gesamten Einsatzes stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher, leuchtete die Unfallstelle aus und band auslaufende Betriebsstoffe. Aufgrund der ausgetretenen Betriebsstoffe waren zusätzlich die Untere Wasserbehörde, die Straßenmeisterei sowie ein Spezialunternehmen zur fachgerechten Reinigung vor Ort.
Neben den mehr als 60 eingesetzten Feuerwehrkräften aus Kirchohsen, Börry und dem Stützpunkt Emmer waren insgesamt vier Rettungswagen (RTW) aus Bad Pyrmont, Emmerthal, Hameln und Bodenwerder und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) aus Hameln und Bad Pyrmont, sowie die Polizei im Einsatz.
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Landstraße 429 vollständig gesperrt werden.
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