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Am Salzhemmendorfer Steinbruch ist es in der Nacht zu einem tödlichen Unglück gekommen. Zwei junge Männer hielten sich am Abend oberhalb des Steinbruchs im Wald auf, als einer von ihnen aus bislang ungeklärter Ursache über eine Felskante rund 30 Meter in die Tiefe stürzte.
Der Begleiter setzte sofort einen Notruf ab, die Verbindung brach jedoch ab, sodass zunächst kein genauer Standort ermittelt werden konnte, heißt es im Einsatzbericht der Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf. Nach ersten Suchmaßnahmen sei schnell deutlich geworden, dass weitere Einsatzkräfte benötigt wurden. Neben den Feuerwehren Lauenstein und Hemmendorf wurden Höhenretter aus Oldendorf, die Schnelleinsatzgruppe aus Marienau sowie Spezialkräfte der Absturzsicherung aus der Gemeinde Coppenbrügge nachalarmiert. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Ein Bereitstellungsraum wurde auf einem Wanderparkplatz eingerichtet. Mehrere Suchtrupps durchkämmten den steilen und unwegsamen Wald. Schließlich entdeckte ein Polizeihubschrauber die abgestürzte Person. Höhenretter, Notarzt und Polizei kämpften sich daraufhin durch das Gelände – der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Verstorbene wurde anschließend mithilfe einer Schleifkorbtrage über steile Hänge und Waldwege mit großem Kraftaufwand sicher geborgen. Der Begleiter des Verunglückten blieb körperlich unverletzt und wurde ebenso wie der mitgeführte Hund zur Sammelstelle gebracht. Die Einsatzkräfte wurden währenddessen von der Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr betreut. Angehörige und Einsatzkräfte erhielten psychologische Unterstützung durch Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam des DRK.
Nach rund viereinhalb Stunden konnte der Einsatz gegen 4 Uhr morgens beendet werden.
Foto: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf
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