Salzhemmendorf: Strohballenbrand in der Feldmark

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Am Freitagabend (21.08.) gingen über die Notrufnummer 112 mehrere Anrufe bei der kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln ein. Die Anrufer meldeten einen Strohballenbrand auf einem abgeernteten Stoppelfeld, in der Feldmark zwischen Hemmendorf und Osterwald. Gegen 22:21 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren Hemmendorf, Salzhemmendorf, Lauenstein sowie die Feuerwehren Benstorf, Levedagsen, Ockensen und Teile des ABC-Zuges aus Marienau alarmiert. Auch eine Drehleiter der Feuerwehr Hameln, ein Rettungswagen und die Polizei fuhren die Einsatzstelle an. Vor Ort standen 15 Strohballen, die am Feldrand lagerten, in Flammen. Ein Landwirt eilte den Feuerwehrleuten mit seinem Schlepper und Grubber zur Hilfe, vom Bauhof Salzhemmendorf machte sich ein Teleskoplader auf den Weg, um das Stroh auseinanderzuziehen, damit die Einsatzkräfte an die Glutnester kamen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das THW aus Elze alarmiert, das die Feuerwehrleute ebenfalls mit einem Bagger unterstützten. Da es nicht genügend Löschwasser vor Ort gab, wurden die Tanklöschfahrzeuge aus Oldendorf und Wallensen nachalarmiert und anschließend ein Pendelverkehr eingerichtet. An der in Hemmendorf hergerichtete Wasserentnahmestelle konnten die Tanklöschfahrzeuge wieder befüllt werden. Nach rund vier Stunden war der Brand gelöscht und die über 50 Feuerwehrleute konnten ihren Einsatz beenden.

Am Samstagvormittag stieg erneut Brandrauch an der Einsatzstelle der vergangenen Nacht auf, woraufhin die Feuerwehren Hemmendorf und Salzhemmendorf nochmals zu einer Brandnachschau alarmiert wurden. Mit einer Wärmebildkamera wurden versteckte Glutnester, welche wieder aufglimmten, aufgespürt und mit Wasser abgelöscht. Anschließend wurde die Brandstelle nochmals benetzt. Nach rund einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Foto: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf




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