Hameln/Berlin/Lübeck: Johannes Schraps bei der Ostseeparlamentarierkonferenz

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Die Ostsee ist angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, wachsender hybrider Bedrohungen und wiederholter Vorfälle an kritischer Infrastruktur sicherheitspolitisch so wichtig wie lange nicht mehr. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit der Parlamente in der Region.
Der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps (SPD) hat erneut die Delegation des Deutschen Bundestages bei der 35. Ostseeparlamentarierkonferenz geleitet.
Vom 29. August bis 1. September kamen Abgeordnete aus den nationalen und regionalen Parlamenten der Ostseeregion in Lübeck zusammen. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus Ländern wie Polen, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und Island waren auch das Europäische Parlament, der Nordische Rat und die Baltische Versammlung mit eigenen Delegationen vertreten.
In diesem Jahr stand besonders die Beteiligung junger Menschen im Mittelpunkt der Konferenz. 49 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Ländern und Regionen kamen in einem Jugendforum zusammen, entwickelten eigene politische Forderungen und diskutierten diese direkt mit den Abgeordneten. Sie waren auch direkt in die thematischen Diskussionsrunden der eigentlichen Parlamentarierkonferenz eingebunden. Teile ihrer Forderungen fanden anschließend Eingang in die gemeinsame Abschlussresolution.
„Jugendbeteiligung darf nicht bedeuten, dass wir als Parlamentarier darüber diskutieren, was junge Menschen vermutlich wollen. Sie müssen selbst mit am Tisch sitzen und dürfen nicht nur Feigenblatt oder Staffage sein“, betont Schraps. „Besonders wichtig finde ich, dass sich ein Teil ihrer Vorschläge jetzt auch in der gemeinsamen Resolution wiederfindet. Damit bleibt es nicht bei einem symbolischen Austausch, sondern es kommt zu konkreter politischer Beteiligung junger Menschen.“
Foto  Schraps bei der Ostseeparlamentarierkonferenz
Fotograf Sönke Ehlers




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