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Seit den frühen Morgenstunden laufen die ersten Maßnahmen zur Entschärfung der Weltkriegsbombe an der Springer Landstraße. Im Mittelpunkt steht zunächst die vollständige Räumung des Sperrgebiets. Bereits um 4.30 Uhr ist der sogenannte „Stab außergewöhnliche Ereignisse“ der Stadt im Stabsraum der Feuerwache an der Ruthenstraße zusammengetreten. Von dort aus wird der gesamte Einsatz koordiniert. Dazu zählen die Evakuierung, Straßensperren, die Kontrolle der Wohngebiete – auch aus der Luft – sowie die Versorgung der Menschen in der Notunterkunft in der Rattenfängerhalle.
Im Stabsraum arbeiten heute in mehreren Schichten rund 65 Kräfte aus Stadtverwaltung, Polizei, Feuerwehr sowie Hilfsorganisationen zusammen. Insgesamt sind am heutigen Sonntag etwa 1.400 Einsatzkräfte beteiligt. Sie sichern das Sperrgebiet, organisieren die Evakuierung, kümmern sich um pflegebedürftige Menschen, übernehmen Dolmetscherdienste und stellen die Versorgung vor Ort sicher. Auch die Entschärfung der rund 20 Zentner schweren Bombe gehört zu ihren Aufgaben. Neben Feuerwehr und Polizei sind unter anderem das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz und die DLRG im Einsatz. Viele Kräfte sind bereits seit den frühen Morgenstunden aktiv – für Teile der Feuerwehr begann der Einsatz schon um 4 Uhr. Die Evakuierung des betroffenen Gebiets hat oberste Priorität. Erst wenn sichergestellt ist, dass sich keine Menschen mehr im Sperrbereich aufhalten, kann mit der eigentlichen Entschärfung begonnen werden.
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