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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das Ermittlungsverfahren gegen Franz Noack eingestellt. Er war nach dem Großbrand im April im Verdacht der schweren Brandstiftung gestanden. Die Ermittler sehen nun keinen hinreichenden Tatverdacht mehr – eine Verurteilung gilt als unwahrscheinlich. Bei dem Feuer war das Indoor-Spielparadies „Ratzfatz“ in Klein Berkel vollständig zerstört worden. Wenige Monate später starb der Gründer und Eigentümer Hans-Kurt Noack im Alter von 70 Jahren. Sein Sohn Franz Noack sagt, die Brandkatastrophe und die Ermittlungen gegen ihn hätten den gesundheitlich angeschlagenen Vater stark belastet. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Spuren eines brennbaren Gemischs im Brandschutt festgestellt. Die Verteidigung verweist jedoch darauf, dass in der Halle Spielgeräte aus Holz standen, die regelmäßig mit einer entsprechenden Lasur behandelt worden waren. Zudem hatte ein Brandmittel-Spürhund keinen Fund angezeigt, heißt es in der DEWEZET. Für die Familie ist die Einstellung des Verfahrens ein wichtiger Schritt – auch mit Blick auf die Versicherung. Bislang wurde kein Geld ausgezahlt. Franz Noack will das „Ratzfatz“ wieder aufbauen und damit das Lebenswerk seines Vaters fortführen.
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