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Viele Kommunen können ihre Haushalte nicht ausgleichen, aber im Flecken Aerzen wird in diesem Jahr mit einem kleinen Plus in Höhe von gut 300.000 Euro gerechnet. Der Aerzener Gemeinderat hat einstimmig den Haushalt für dieses Jahr und die mittelfristige Planung bis 2025 beschlossen. Das Plus von rund 300.000 Euro liegt vor allem an den erwarteten hohen Steuereinnahmen. Bei der Gewerbesteuer erwartet der Flecken sogar mehr als die bisherige Rekordmarke von 5,5 Millionen Euro. Aber trotzdem blickt die Politik skeptisch in die Zukunft, sagt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Carsten Klein aus der rot-rot-grünen Mehrheitsgruppe. In Anbetracht der zu erwartenden Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat der Rat auf Antrag der CDU beschlossen, dafür zusätzlich 100.000 Euro in den Haushalt einzustellen.

Auch dieser Beschluss ist einstimmig erfolgt, so Klein. Aber auch unabhängig von der Entwicklung in der Ukraine wird sich die finanzielle Situation in Aerzen verschlechtern. Das lasse sich gar nicht vermeiden, sagt der Linke Frank Pook. Obwohl sich Aerzen auf das Nötigste beschränkt, werden die Schulden bis 2025 um über 10 Millionen steigen. Das bereitet auch dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedel-Curt Redeker große Sorgen.




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