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Vor dem Landgericht Hannover beginnt am Freitag der Prozess gegen einen 49-Jährigen, der im März in Barsinghausen seine Frau getötet und seine Tochter lebensgefährlich verletzt haben soll.
Der Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit soll am 23. März seine 38-jährige schlafende Ehefrau mit Hammerschlägen auf den Kopf getötet haben – wegen seines vermeintlich verletzten Ehrgefühls, wie das Landgericht Hannover mitteilte.
Als seine damals 13 Jahre alte Tochter nach ihrer Mutter sehen wollte, soll er sie mit einem Cuttermesser und dem Hammer ebenfalls angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Ein 15 Jahre alter Sohn der Familie wählte schließlich den Notruf. Einsatzkräfte fanden den Tatverdächtigen vor dem Einfamilienhaus in Barsinghausen, wo er sich widerstandslos festnehmen ließ.
Drei weitere Kinder im Alter von damals zehn, sechs und zwei Jahren befanden sich ebenfalls in der Wohnung, blieben aber körperlich unverletzt. Der Beschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. In dem Prozess sind bislang acht Fortsetzungstermine geplant. Ein Urteil könnte demnach am 19. November gesprochen werden.
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