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Im Tarifkonflikt der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie haben auch in unserer Region Warnstreiks begonnen. Nachdem die ersten beiden Verhandlungsrunden für die Beschäftigten ergebnislos verlaufen sind – die Arbeitgeberseite legte bisher kein Angebot vor – sind am Donnerstag bei Wilkhahn in Eimbeckhausen 100 Beschäftigte in den Warnstreik getreten, um der Tarifforderung Nachdruck zu verleihen. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt bei 12 Monaten Laufzeit, eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und eine mitgliederwirksame Komponente, die ausschließlich für Mitglieder der IG Metall gilt. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten aus Sicht der IG Metall die Beschäftigten in dieser Tarifrunde eine weitere Verschlechterung der Kaufkraft oder gar eine Nullrunde nicht akzeptieren. Auch in schwierigen Zeiten müsse eine Tariferhöhung erfolgen, sagt Olaf Stender, Betriebsratsvorsitzender bei Wilkhahn. Mit Blick auf die Zukunftsaussichten für den Standort Deutschland sei die Forderung nach der überproportionalen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen nicht nur angemessen, sondern im Grunde erforderlich zur Sicherung von Fachkräften, heißt es von der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim. Auch die Forderung nach einer mitgliederwirksamen Komponente ist im Kern systembedingt. Die Tarifverträge sind das Fundament für die gerechte und unverzichtbare Teilhabe an der Gesellschaft. Die dritte Tarifverhandlung ist für den 22. Januar 2026 angesetzt.
Foto(Privat): Klare Position der Beschäftigten bei Wilkhahn: „Auch in schwierigen Zeiten muss eine Tariferhöhung erfolgen!“
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