Niedersachsen: Landestierschutzbund fordert Umsetzung der geplanten landesweiten Katzenschutzverordnung

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Der Landestierschutzbund Niedersachsen kritisiert die schleppende Umsetzung einer landesweiten Kastrationsverordnung für Hauskatzen. Während es in Schleswig-Holstein gelungen sei, innerhalb kürzester Zeit eine landesweite Katzenschutzverordnung auf den Weg zu bringen, die zum 01.07.2026 eingeführt wurde, verstaube eine entsprechende Verordnung in Niedersachsen auf den Schreibtischen des Innen- und Landwirtschaftsministeriums, sagt der Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V., Dieter Ruhnke. Darüber hinaus sorgten die kommunalen Spitzenverbände für eine Verschleppung der Verordnung. Auch seien bisher keine Haushaltsmittel für die Verstetigung der niedersächsischen Katzenkastrationsaktion in den Landeshaushalt eingestellt. Die niedersächsischen Tierschutzvereine gelangten bei der Versorgung von Katzen jedes Jahr an die Kapazitätsgrenzen und überschritten oftmals auch in personeller und finanzieller Hinsicht ihre Belastungsgrenzen. Die bereits am 21.06.2023 vom Landtag beschlossene landesweite Katzenschutzverordnung, die Haltende von Freigängerkatzen verpflichtet, ihnen nur kastriert Freigang zu gewähren, müsse endlich umgesetzt werden, fordert der Tierschutzbund.




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