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Längere mögliche Arbeitstage könnten nach Ansicht der Gewerkschaft NGG die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch im Kreis Hameln-Pyrmont deutlich erschweren. Die Gewerkschaft warnt vor den geplanten Änderungen beim Arbeitszeitgesetz und fordert, am Acht-Stunden-Tag festzuhalten. Besonders problematisch sei die Situation, weil es im Landkreis laut Gewerkschaft für rund 1.240 Kinder unter drei Jahren einen Kitaplatz gibt. Die Betreuungsquote liege damit bei knapp 33 Prozent. Eltern seien auf verlässliche Arbeits- und Betreuungszeiten angewiesen, um ihre Kinder rechtzeitig aus der Kita abzuholen. Auch pflegende Angehörige wären von längeren Arbeitstagen betroffen. Die NGG fordert deshalb mehr Kitaplätze und bessere Arbeitsbedingungen statt längerer Arbeitszeiten. Zudem verweist die Gewerkschaft auf gesundheitliche Risiken und ein steigendes Unfallrisiko bei langen Arbeitstagen.
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