Hameln: Kritik für die Stadt wegen der Entfernung eines Graffitis

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Die Stadt Hameln steht wegen der Entfernung eines politischen Graffitis im Bailey-Park in der Kritik.

Der Linken-Ratsherr Daniel Wünsch wirft der Verwaltung vor, die Regeln für die freigegebenen Graffitiflächen nicht klar zu kommunizieren. Er habe selbst 2020 den Antrag für die Flächen im Rat eingebracht. Seitdem sei aber nur der Bailey-Park frei nutzbar, ein angekündigtes Konzept sei nicht weiterverfolgt worden.

Wünsch kritisiert außerdem, dass die Stadt den Spruch „Keinen Platz für rechte Hetze“ innerhalb kürzester Zeit überstrichen habe. Gleichzeitig seien im Stadtgebiet zahlreiche rechte Schmierereien teilweise deutlich länger sichtbar. Wenn politische Botschaften auf den Flächen tatsächlich verboten seien, müsse das eindeutig kommuniziert werden, so Wünsch. Er spricht von einer möglichen „Meinungspolizei“ und hätte nach eigenen Angaben eher akzeptiert, wenn die Stadt lediglich das Parteilogo entfernt hätte.

Die Stadt hatte erklärt, politische, sexistische und rassistische Graffitis würden grundsätzlich entfernt.




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